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Hallo Cleo.
Es gibt viele unterschiedlichen Ansichten, Meinungen, Überzeugungen und somit auch unterschiedliche Antworten auf Deine Frage.
Ich persönlich sehe die Berichte von Nahtoderlebnissen (also Erlebnisse von Menschen, die vorrübergehend klinisch tot waren und erfolgreich wiederbelebt wurden) als am zuverlässigsten an. Demnach durchläuft man beim Sterben mehrere Stadien. Es beginnt mit einem ausgeprägten Gefühl der Ruhe und des Friedens. Dann verlässt man seinen Körper, was in der Regel mit Geräuschempfindungen verbunden ist, die oft als unangenehm beschrieben werden.
Es ist unterschiedlich, ob man sich über seinen Zustand bewußt ist. Menschen, die unvermittelt in diesen Zustand gerieten (z. B. durch einen Unfall), berichteten von einer Orientierungslosigkeit. Sie sahen beispielsweise ihren eigenen Körper ohne ihn zunächst selbst wiederzuerkennen.
Dann wird man durch einen dunklen Tunnel gezogen (das jedenfalls ist die geläufigste Beschreibung). Manche gehen diesen Weg alleine, andere berichten, daß sie von nahestehenden, bereits Verstorbenen Personen abgeholt und begleitet werden. Am Ende dieses Tunnels wartet ein helles Licht oder Lichtwesen. Dieses Lichtwesen strahlt eine grenzenlose Güte, Wärme und Liebe aus. Und es kommuniziert mit einem. Man wird gefragt, was man in seinem Leben getan hätte, was man nun vorweisen kann. Daraufhin erfolgt der "Lebensfilm". Innerhalb kürzerster "Zeit" überblickt man noch einmal sein gesamtes Leben. Und man erkennt selber, was richtig und was falsch war, indem man die Konsequenzen seiner Taten erkennt. Hat man z. B. jemanden verletzt oder enttäuscht, empfindet man selber dessen Schmerz und Traurigkeit. Oder man empfindet selber die Freude, die man jemandem gemacht hat, dem man geholfen hat, für den man da war etc. Man bewertet also sein Leben selbst, das Lichtwesen unterstützt einen dabei. Aber es richtet nicht. Man wird von niemandem gerichtet. Ist man ein schlechter Mensch, bestraft man sich schon im Leben selber bereits durch seine Taten, da man bei diesem Lebensrückblick selber die Empfindungen durchleben muß, die man anderen zufügt.
Über den weiteren Verlauf des Sterbens und über das Jenseits selber gibt es keine zuverlässigen Berichte. Die Menschen, die noch über ihre Erfahrungen berichten können, sind spätestens nach dem Lebensrückblick zurück ins Leben geschickt worden.
Beachtenswert ist es, daß Religionen oder Glaubensrichtungen dabei keinerlei Rolle spielen. Es kommt einfach nur darauf an, in seinem Leben ein möglichst guter Mensch gewesen zu sein.
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