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Hallo miteinander, hallo gabrielle, hallo Dracul
gabrielle, es tut mir sehr leid, dass ich Dich bei meinem letzten Eintrag, etwas aussen vor gelassen habe.
Ja, drei bis vier Jahre, das ist schon sehr, sehr jung. Du hast dein vertrauen verloren, man hat dich zutiefst verletzt. Hast wahrscheinlich auch niemandem etwas davon erzählen können, weil Du dich geschämt hast und es auch als Deine eigene Schuld angesehen hast, auch geglaubt hast, dass Dir das so oder so niemand glauben wird. Oder sogar Angst hattest, dass Du dafür auch noch bestraft würdest.
Jeder Mensch hat eine Intimsphäre, die nicht ungewollt überschritten werden darf. Wird diese gewaltsam überschritten so ist es Nötigung und gehört somit bestraft.
Wenn man dann im späteren Leben, auch immer noch in der Angst um die eigenen Kinder zu haben, leben muss… Kruzifix und noch eins…!
Was ich niemals akzeptieren kann ist sexuelle Nötigung, Sex mit minderjährigen, Sex mit Tieren.
Würde ich solch einen Strolch mal erwischen, oh man, dem würde ich aber den A…h versohlen, wie er es noch nie erlebt hat.
Aber schön, dass Du auch damit fertig geworden bist, und es Dich heute nicht mehr belastet.
Verdrängen ist aber nicht die richtige Lösung.
Sich mit dem geschehenen tief im inneren auseinander setzen, verarbeiten und verstehen, daher was passiert ist akzeptieren lernen, begreifen, dass es nicht Deine Schuld war.
Vergib auch dem Übeltäter wenn auch nur gedanklich, auch wenn es Dir noch so schwer fällt, aber auch das wird Dich zusätzlich entlasten, dich befreien.
Hallo Dracul.
Vom eigenen Vater angefasst zu werden oder auch sonst wer aus der eigenen Familie find ich sehr schlimm. Schlimmer als wenn’s ein fremder ist. Das Vertrauen ist für immer gebrochen, ist niemals wieder gut zu machen, Abscheu und Ekel, niemals mehr wirst Du dieser Person in die Augen schauen können ohne wieder daran zurück denken zu müssen was da mal abgelaufen ist. Ja es ist einem alles einfach nur sehr, sehr peinlich.
Klar, dass Dein Vater heute nichts mehr davon wissen will.
Du konntest auch deshalb nicht mit Deiner Oma sprechen, weil Du Sie eben nicht verletzen wolltest. Auch wenn Sie Dir geglaubt hätte, würde Sie es Dir gegenüber nie zugeben können, dass da etwas Wahres dran sein könnte.
Ich glaube dies ist Dir nur einmal passiert, so habe ich es auf jeden Fall verstanden, und Er hat sich entschuldigt als Er gemerkt hat dass er zu weit gegangen ist und auch sofort das Zimmer wieder verlassen. Da würde ich sagen, hast Du Glück gehabt, dass es so glimpflich abgelaufen ist, oh, ich will das von Dir erlebte nicht Kleinreden, es war sicher für Dich sehr, sehr schrecklich und demütigend gewesen; aber oftmals sind dies keine einmalige Übertretungen sondern können sich über Jahre hinweg weiterziehen.
Es gibt darüber mittlerweile ja schon genug Medienberichte.
Im Nachhinein macht es auch nach mehreren Jahren keinen Sinn, über solche Ereignisse oder Geschehnisse mit dem Täter zu sprechen, zu gross ist die Peinlichkeit, zu gross die Schuldgefühle, - insofern der oder die Täter/in überhaupt Schuldgefühle hat.
Mit demütigen Grüssen Sputnik
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