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Streit um die Wirklichkeit der Auferstehung












Tja, da haben wir ein Problem ist Verklärung nicht eine Idealisierung einer Person oder einer Idee oder einer Vorstellung ?

Z.B. steht hier:

Zitat:
Zwischen der Taufe und der Kreuzigung des Heilands steht die Verklärung, welche Ihn als den Herrn des Alten und Neuen Testaments erwies5 und von neuem als Sohn Gottes bezeugte. So wurde nicht lange vor dem Kreuz von Golgatha die Gottheit des Herrn Jesus bezeugt und damit auch die Rettung der Welt, denn nur Gott kann die Welt von der Sünde, dem Bösen und dem Tod retten. Das ganze Leben des Retters auf Erden stellt eine einzige unteilbare asketische Tat der Rettung des Menschengeschlechts dar, eine einzige unteilbare organische Ganzheit. In der Mitte von allem steht die Allheilige Dreiheit, welche die Rettung eben in göttlicher Weise vollbringt. Vor Seinen Leiden am Kreuz vollbrachte der Herr alles, was in der Heilsökonomie notwendig war, und auf dem Tabor zeigte Er geheimnisvoll das Bild der Dreiheit6
aus: http://www.rocor.de/Bote/20014/html/01_tajna.htm


Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Auferstehung_Jesu_Christi

Die Auferstehung Jesu Christi ist Ausgangspunkt und Hauptinhalt des urchristlichen Glaubens im Neuen Testament (NT). Gott habe Jesus Christus am „dritten Tag“ nach seiner Kreuzigung „auferweckt“. Von der Realität dieses Geschehens waren alle Urchristen überzeugt und stellten es deshalb in ihrem Glaubensbekenntnis, ihrer Verkündigung und Mission in den Vordergrund, z.B. in Röm 10,9 EU:


Zitat:
http://basisreligion.reliprojekt.de/auferstehung.htm
Denn über wen alles wurde und wird nicht sonst noch von einer Auferstehung berichtet!

Schwierig dürfte es sicher sein, einen inneren Zusammenhang zwischen der Auferstehung Jesu und dem uns bekannten Märchen "Schneewittchen" zu finden, die durch die Bosheit und Arglistigkeit seiner Stiefmutter umkam, in einem gläsernen Sarg transportiert wurde und schließlich wiedererweckt wurde.


Man wird sich nie einig werden, aber man sollte Glaubende auch das glauben lassen, was ihnen gut tut und das ist der Sinn des Ganzen. Nur gilt halt das Eine nicht für alle Menschen auf der Welt. Und dann entstehen Probleme.
Natürlich versteht man darunter auch die Verklärung einer Person. Aber in diesem Thread geht es ja um die Auferstehung Jesu und den verklärten Körper, den er lt. Bibel danach angenommen hat, bzw. in den sich sein materieller Körper verwandelt hat.

Sei lieb gegrüßt
minou, das ist Glaubenssache, ob man daran glaubt, daß ein wirklich Toter aufsteht und weitergeht - ich denke, es wird so sein, daß die Hinterbliebenen ihn liebten und Visionen hatten. So, wie das auch manche Menschen haben, die ihre Lieben an ihrem Bettende nach seinem Tod sehen. Es wird vielleicht der astrale Körper sein, den man wahrnimmt, wenn man fähig ist, ihn wahr zu nehmen. Somit wird etwas verklärt und damit erhalten im Geiste. Auf alle Fälle hat es einen Sinn, daß wir diese Religion bekamen, die sich im Laufe der Jahrhunderte weiter entwickelte. Manchmal nicht gerade positiv, aber sie hielt die Menschen dazu an, sich auf etwas zu besinnen - auf das Menschliche in sich.
Genauso könnte man das auch mit der islamischen Religion sagen: die wilden mörderischen Horden von Menschen, die keine humanen Gesetze kannten, mußten etwas haben, nach dem sie gehen konnten. Es wurde ihnen vorgegeben, gut zu sein und Allah zu gehorchen. Sonst drohte man mit Strafe. Vielleicht hat jede Kultur wirklich die Religion, zu der die Menschen auch passen. Wie sollte man sich das anders erklären ?
Zitat:
das ist Glaubenssache, ob man daran glaubt, daß ein wirklich Toter aufsteht und weitergeht -

Ja Gabriele, natürlich ist das Galubenssache - klar! Ich habe nur geschrieben, wie es in der Bibel steht.
Demnach hat es den Anschein, dass der materielle Leib Jesu sich in einen verklärten Leib verwandelt hat. Du kannst es genauso gut Astralleib nennen, den kannte man halt damals wahrscheinlich noch nicht. Natürlich glaube ich auch nicht, dass der materielle Leib einfach wieder aufgestanden ist - wie gesagt, wir sprachen über die Bibel.
Meiner persönlichen Ansicht nach ist die Auferstehung geistig zu sehen .

Sei lieb gegrüßt
minou, ich habe mit der Verklärung und dieser Art der Auferstehung meine Probleme.

ich habe unter dem Suchwort: Auferstehung contra Reinkarnation folgenden Link für Dich.

http://www.soundwords.de/artikel.asp?id=435

Wenn Du Zeit hast, kannst du ja mal blättern. Darüber wird wohl ewig gestritten.

Ist wohl auch passend zum Thema.

Dann habe ich weiter gegooglet:

Bahai über reinkarnation
http://www.religionen-in-hannover.de/bahaige.htm

und wie sich schon damals die Gelehrten stritten, wie denn nun Jesus aufgefaßt werden sollte und wie seine Stellung zu Gott ist - hier ein Auszug aus folgendem Link:


Zitat:
http://www.iphpbb.com/foren-archiv/16/988800/987760/reinkarnation-im-frhen-christentum-33655528-5855-1173.html

Theologisches und Dogmatisches

Origenes' Gottesbegriff ist ein vollkommen abstrakter � Gott ist eine vollkommene Einheit, unsichtbar und unkörperlich und überschreitet alle materiellen Dinge, und folglich unbegreiflich und unverständlich. Er ist gewissermaßen unveränderbar und überschreitet Raum und Zeit. Aber seine Macht wird durch seine Güte, Gerechtigkeit und Klugheit begrenzt; und, obwohl völlig frei von Zwängen, begrenzten ihn seine Güte und Allmacht, sich zu offenbaren.

Diese Offenbarung, die nach außen gewandte Selbstemanation Gottes, wird � so Origenes � auf verschiedene Weisen ausgedrückt; der Logos sei nur einer von vielen Logoi. Die Offenbarung war die erste Schöpfung Gottes (vgl. Prov. 8.22), um eine schöpferische Verbindung zwischen Gott und der Welt zu schaffen; solch eine Vermittlung sei notwendig, weil Gott als eine unveränderliche Einheit, nicht die Quelle einer vielfältigen Schöpfung sein könne.

Der Logos ist die vernünftige schöpferische Grundregel, die das Universum durchdringt. Da Gott sich ewig manifestiert, ist auch der Logos gleichsam ewig. Er bildet eine Brücke zwischen der Schöpfung und dem Ungeschaffenen, und nur durch ihn als dem sichtbaren Repräsentanten der göttlichen Weisheit macht der unbegreifliche und nicht körperliche Gott sich bekannt. Die Schöpfung kommt zur Existenz allein durch den Logos, und Gottes nächste Annäherung an die Welt ist das Gebot, zu schaffen. Während der Logos im Wesentlichen eine Einheit ist, umgreift er eine Vielfalt von Begriffen, die Origenes platonisch benennt "Wesen der Wesen" und "Idee der Ideen."

Die Verteidigung der Einheit Gottes gegen die Gnosis führte Origenes dazu, an der Unterordnung des Sohnes unter dem Vater festzuhalten; die Lehre der ewigen Schöpfung entstand später. Origenes hob deutlich die Unabhängigkeit des Logos sowie die Unterscheidung von Wesen und Substanz Gottes hervor. Die Bezeichnung "wesensgleich dem Vater" verwendete er nicht. Er sei bloß ein Bild, ein nicht mit Gott zu vergleichender Reflex; wie einer unter anderen "Göttern", allerdings von höchstem Rang.

In der Logos-Theorie hebt Origenes die Menschlichkeit Christi deutlich hervor: Der Vater (1. Logos) sei größer als der Sohn (2. Logos). Im Arianer-Streit (Konzil von Nizäa 325) versuchen ihn beide Seiten in ihrem Sinne zu zitieren.


aus google: bahai contra reinkarnation

Hatte eigentlich gedacht, daß Bahai aufgrund des Akzeptierens des hinduistischen Gedankengutes auch eine positive Meinung zur Reinkarnation haben. Hmmh; naja - es gibt ja sehr viele Ansichten über bestimmte Themen, da kann man nichts machen. Vielleicht näher man sich durch Diskussionen.
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