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Hirntod - und dann ?












http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/fakten/mz2et561.html

Was wäre ihrer Meinung nach ein "sicheres Todeszeichen"?


Der Tod ist das Ende des Lebens. Daher kann man den Tod letztlich nur daran erkennen, dass die Lebenszeichen erloschen sind. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man kann ein "entscheidendes" Lebenszeichen benennen - dann ist dessen Wegfall gleichzusetzen mit dem Tod. Oder man geht von mehreren relevanten Lebenszeichen aus - dann muss man, um sicherzugehen, abwarten, bis all diese Lebenszeichen erloschen sind. Die Hirntod-Befürworter gehen davon aus, dass es sich beim Gehirn um das entscheidende Organ handelt. In gewisser Weise wird "Hirnleben" mit "Menschenleben" gleichgesetzt. Das mag auf den ersten Blick überzeugen, ist aber bei genauerer Betrachtung sehr fragwürdig. Auf biologisch-physiologischer Ebene hat das Gehirn keine absolut übergeordnete Stellung im menschlichen Körper.

»Bei Hirntoten sind wesentliche Integrationsleistungen gegeben.«

Wer sich dafür interessiert - ganzen Artikel lesen.
Kann ja Jeder, der am öffentlichen Leben dran teil nimmt, einmal in diese Lage kommen. Was dann ?


Ohne bestimmte Hirnleistungen fehlt es aber nach Ansicht der Verfechter des Hirntod-Konzepts an der "Integration des menschlichen Körpers zu einer funktionalen Ganzheit".

Diese Auffassung vernachlässigt wesentliche Integrationsleistungen, die auch noch bei ausgefallenen Hirnfunktionen gegeben sind. Die Selbständigkeit eines hirntoten Patienten ist - verglichen mit einem Gesunden - natürlich massiv eingeschränkt. Das gilt aber auch für andere Patienten, die auf apparative Hilfe angewiesen sind. Die Abhängigkeit von medizinisch-technischen Hilfsmitteln oder Medikamenten wird allgemein nicht zum Anlass genommen, die auf diese Weise behandelten Patienten "für tot" zu erklären. Warum sollte man dies dann bei einem Patienten mit Ausfall der Hirnstammfunktionen tun? Der hirntote Organismus reagiert auch auf manche Umweltreize. So kann es bei der operativen Organentnahme zu einem Blutdruckanstieg und Bewegungsreaktionen kommen. Sind diese oder andere vom Rückenmark gesteuerte Reaktionen, wie Lauf- oder Armbewegungen, "schlechtere" Lebensäußerungen als der Husten- oder der Blinzelreflex, die über das Gehirn ablaufen?

Ganz wesentlich für "lebende" Systeme ist die Fähigkeit zur Integration, zur Organisation ihrer selbst. Der Tod führt dagegen zu einem Zerfall des Organismus, zur Auflösung in die biologischen und physikalischen Bestandteile. Bei einem Hirntoten unter maschineller Beatmung ist aber gerade keine zunehmende Desorganisation der Organe, Gewebe und Zellen zu beobachten. Es ist vielmehr in erheblichem Umfang Ordnung und Integration zu erkennen: das Rückenmark nimmt weiterhin seine Funktionen wahr, der Blutkreislauf, das Stoffwechsel- und das Immunsystem bestehen fort, der für die Beatmung unerlässliche Gasaustausch in der Lunge funktioniert, schwangere Frauen sind sogar in der Lage, ein Kind auszutragen. Gerade Letzteres zeigt, dass hier sehr komplexe Interaktionen zwischen verschiedenen Organen und damit Integration stattfindet. Der biologische Organismus ist beim Hirntoten praktisch "als Ganzer" - abzüglich des Gehirns erhalten. Die einzelnen Organsysteme bleiben verbunden und "lebendig" - so wie sie von der Transplantationsmedizin gewünscht werden. Desintegration, Zerfall und fortschreitende Zersetzung werden gerade durch ärztliches Eingreifen verhindert. Die Phase des Zerfalls und der Zustand davor sind unterscheidbar und von unterschiedlicher Qualität. Nach dem Organtod des Gehirns ist das Leben des Menschen dem Tod sehr nahe. Der Tod ist aber noch nicht - und keinesfalls "sicher" - eingetreten.

Also noch einmal: was wäre für Sie dann ein "sicheres Todeszeichen"?



Warum gibt es eigentlich kaum noch eine Debatte über den Hirntod, weder unter Medizinern noch in der Politik oder gar in der Gesellschaft?

Der Hirntod hat sich als ein unhinterfragtes Dogma etabliert, weil die Transplantationsmedizin in gewissen Bereichen auf "lebensfrische" Organe angewiesen ist und niemand die Erfolge dieser lebensrettenden High-Tech-Medizin ernsthaft in Frage stellen will. Im Gegenteil, wer mit guten Gründen den Hirntod als "sicheres Todeszeichen" des Menschen anzweifelt, sieht sich sofort dem Vorwurf ausgesetzt, schwer kranken Menschen die lebensrettende Therapie entziehen zu wollen.
http://www.universelles-leben.org/c...../der-sogenannte-tote.html



Wer den Tod, das Unausweichliche, von sich schieben möchte, aber dennoch diesbezüglich viele Sorgen und Gedanken bewegt, der wird nun unweigerlich in sich Fragen tragen wie: Ist Tod gleich Tod? Gibt es ein Zwischenstadium, das unergründlich ist? Was ist z.B. der Scheintod? Ist die Gehirnfunktion ein sicheres Indiz dafür, ob der Tod eingetreten ist oder nicht?

Der sogenannte „Tote“ ist nicht immer tot. Solange die Seele nicht ganz ihr Silberband, also ihre Seelenhüllen, aus dem Körper gezogen hat, ist der Mensch nicht gänzlich tot. Die sterbliche Hülle ist erst dann seelenlos, also ohne Informationsenergie, wenn die Seele vollständig aus dem physischen Körper herausgeglitten ist.



Was, wenn es stimmen sollte ? Was dann ? Was passiert dann weltweit ?

Das Silberband, das Informationsband, ist, wie gesagt, auch ein Schmerzleiter. Jeder Schmerz ist, auch von der Seele ausgehend, eine Information an den Körper. Stirbt z.B. ein Mensch an einer Krankheit, die ihm große Schmerzen verursachte, und hat sich die Seele noch nicht vollständig ihres Körpers entledigt, dann ist es möglich, daß der Hinscheidende, der vom Arzt schon für tot erklärt worden ist, über das Informationsband, den Schmerzleiter, den Schmerz noch spüren kann, ohne daß der scheinbar Hingeschiedene noch ein Zeichen zu geben vermag. Wenn dann im Körper Eingriffe vorgenommen werden, wie z.B. eine Obduktion oder gar eine Organentnahme, so kann der Mensch, dem dies widerfährt, über den Schmerzleiter, das Informationsband, die Obduktion oder gar die Organentnahme schmerzhaft wahrnehmen. Er leidet unsäglich.

Gerade den Vorgang der Entnahme eines Organs erlebt der scheinbar Hingeschiedene, denn der Körper des Totgesagten darf bei einer Organentnahme noch nicht vollständig tot sein, weil sonst das entnommene Organ medizinisch-chirurgisch nicht mehr verwendbar wäre. Über lebenserhaltende Geräte wird sein Körper am „Leben“ erhalten. Diese Maßnahmen, wenn sie auch mit künstlichen Mitteln erfolgen, binden jedoch die Seele an ihren Körper, was besagt, daß das Informationsband, das unter anderem, wie gesagt, die Schmerzen leitet, den Totgesagten noch mit Lebenskraft versorgt. Der scheinbar Hingeschiedene kann noch denken und fühlen, sich aber nicht mehr bewegen. Er hat unvorstellbare Schmerzen, kann sich aber nicht mehr bemerkbar machen und auch nicht mehr wehren. Diese schreckliche Situation ist leider allzuoft bittere und leidvolle Wirklichkeit.
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