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Andere Universen












Weißt Du, da gehe ich durchaus mit Dir einig, dass ich in enger Verbindung bin mit dem All-Einen, das das Universum der Raumzeit enthält und die anderen Universen der anderen Dimensionen, welche wir hier kaum ahnen können auch.

Und ich gehe davon aus, dass ich mir das gewählt habe, hier her zu kommen, dass ich mir sogar die Eltern habe auswählen dürfen und dass ich gewählt habe, Zweifel zu erleben und mich getrennt von allem zu erleben und mich wie der Teufel von Gott getrennt habe weil ich WOLLTE ein Ich sein.

Wahrscheinlich wollte ich aber nicht so sehr ein Ich sein, um hier gleich wieder in Einigkeit zu verschmelzen, sondern anscheinend brauche ich noch ein wenig die Genüsse und die Schmerzen, die Illusionen und die Desillusionen, um auch zu erkennen, dass diese HIER ihre Wahrheit haben im Raumzeitlichen.

Und ich bin sicher, dass das Schöpferische Universum, welches dieses Universum der Raumzeit gebildet hat, diese unsere kleine Welt braucht und daran wächst, genau wie wir wachsen an der Erkenntnis.

Nur gibt es vermutlich, wie überall, ganz verschiedene Wege dahin und höchst wahrscheinlich ist der, welchen Du gewählt hast ein intellektuell anspruchsvoller.
Aber Dir bringt das bestimmt auch etwas, dass Du hier Deine Philosophie vertreten kannst und das tust Du auf relativ missionarische Weise, denn Du sagst, alle anderen müsse auch so wie Du, sonst kommen sie nie zur Erleuchtung.
Und genau da beginnen meine Hemmungen, denn es gibt einfach verschiedene Wege. Deiner ist für Dich wahrscheinlich der richtige, für andere mag ein anderer besser zu ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen passen.

Welcher Weg der meine ist, das habe ich noch nicht entschieden. Ich ziehe immer noch in Betracht dass es auch so sein könnte, dass außer der Raumzeit gar nichts existiert und vielleicht die ganzen Religionen alle pure Fantasie sind, genau wie die Fantasie, dass die Raumzeit alles wäre.

Ich denke, das Wichtigste ist, dass wir irgendwie glücklich werden und erkennen, dass Glücklichsein nicht ein Zustand ist, sondern ein Weg, der in dauerndem Wechsel zwischen Glück und Unglück sich auf immer übergeordnetere Ebenen schraubt.

Wir haben diesen Planeten eingerichtet bekommen, um uns darin zu entwickeln. Wenige Menschen sind in der Lage anderen zu helfen dabei, und sehr viele müssen erst mal lernen, sich helfen zu lassen. Und letzteres erfordert oft sehr große Not, bis nämlich jemand bereit ist, sich helfen zu lassen.

Ich habe Menschen sterben sehen, die hatten große Angst, hatten Pein und das Gefühl, ihre Pflicht im Leben nicht erfüllt zu haben. Versuche, ihnen zu erklären, dass ihnen vergeben werde auf intellektuellem Weg haben da nicht mehr gegriffen.
Andere fielen auf durch ihre Ruhe und Gelassenheit und eigentlich nur wenige waren zwischendurch. Aber niemand war von Deiner Sekte oder Kirche oder wie immer Du das nennen magst.

Das einzige was mich an Deiner Version stört, ist die Ausschließlichkeit und Überheblichkeit, die besagt dass alles andere minderwertig wäre.
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