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Meine ist einfach die:
Das Selbst ist bereits frei, wir müssen bzw. das Selbst erkennen, dann erkennen wir auch dessen Freiheit |
Dieser Meinung kann ich mich nur anschließen. Nach langem Glauben an einen Gott, der mir meine Sünden vorrechnet und dann ein Blutopfer benötigt, damit er mir vergeben kann und ich ihm das dann auch noch als Gnade nachbeten muss, kam ich endlich zu der Einsicht, dass das die ganz und gar verfälschte, verquere Deutung von Kirchenvätern aus grauer Vorzeit ist -- und ein wunderbares Instrument für verschiedene Religionen, die Menschen in Schuldgefühlen zu halten und sich als Vermittler von Gnade darzustellen.
Selbsterlösung heißt die Erkenntnis, dass Gott in uns ist und das wir selbst ein Teil von Gott sind. Kirchen sind überflüssig, Religionen sind überflüssig, Erlösung von außen ist überflüssig. Manchmal mag es helfen, wenn einem jemand ein wenig den Weg weist. Und dann geht's weiter mit der Selbsterkenntnis.
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@jivatma
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| Solange man es versäumt Gott eine individuelle Persönlichkeit zuzugestehen, ist man ewig dazu verurteilt im Kreislauf von Geburt und Tod zu verbleiben. |
Was mache ich dann ohne einen Gott? Ewiger Kreisverkehr? Ohne wird aus einer Annahme stillschweigend ein Faktum erstellt?
@Flipps
Kann ich mit unterschreiben
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Hallo Martin und Flipps,
@Martin
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Jivatma, ich verstehe Deine Sichtweise.
Meine ist einfach die:
Das Selbst ist bereits frei, wir müssen bzw. das Selbst erkennen, dann erkennen wir auch dessen Freiheit |
Das sehe ich auch so ABER
Freiheit ist nicht gleich Freiheit …
Das Shrimad-Bhagavatam beginnt mit den gleichen Worten wie das Vedanta-sutra:
"Janmady asya yataha", Gott ist die Quelle aller Dinge.
Gott wird in den Veden als die Ursache aller Ursachen und der Ursprung allen Ursprungs definiert. Wir können das nicht von uns behaupten.
Wir besitzen eine begrenzte Freiheit, Gottes Freiheit ist unbegrenzt – svarat (vollkommen unabhängig)
@Flipps
| Zitat: |
| Selbsterlösung heißt die Erkenntnis, dass Gott in uns ist und das wir selbst ein Teil von Gott sind. …. |
Ja sicher, einerseits sind wir Teile Gottes = göttlich. Das ist das, was uns die machthungrigen, manipulierenden Religionen versucht haben zu vergessen.
Andererseits sind wir jedoch auch nicht Gott.
Gott ist immer Gott. Man kann nicht einmal vergessen das man Gott ist, und dann sich plötzlich erinnern das man Gott ist und wieder Gott werden.
Das würde bedeuten das die illusionierenden Energie die uns vergessen macht das wir Gott sind, mächtiger ist als „Gott“. = "Gott" ist nicht Gott, sondern die illusionierende Energie ist Gott.
Eins zu sein mit Gott, bedeutet sich als Teil Gottes zu erkennen.
Erkannt zu haben ein Teil Gottes zu sein, bedeutet anzufangen Gott zu dienen. Denn das Wesen des Teils ist es, dem Ganzen zu dienen. Darin findet das Teil seine Vollkommenheit.
Gruss
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Hallo positiv + flipps,
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@jivatma
Zitat:
Solange man es versäumt Gott eine individuelle Persönlichkeit zuzugestehen, ist man ewig dazu verurteilt im Kreislauf von Geburt und Tod zu verbleiben. |
@positiv + flipps
Was mache ich dann ohne einen Gott? Ewiger Kreisverkehr? Ohne wird aus einer Annahme stillschweigend ein Faktum erstellt? |
Das Shrimad-Bhagavatam erklärt hierzu:
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| „Gelehrte Transzendentalisten, die die Absolute Wahrheit kennen, bezeichnen diese nichtdualistische Substanz als Brahman, Paramatma oder Bhagavan.“ (SB 1.2.11) |
Brahman ist der unpersönliche Aspekt Gottes. Paramatma ist der lokalisierte Aspekt Gottes der alles erhält, durchdringt und kontrolliert. Und Bhagavan ist der persönliche Aspekt Gottes von dem alle Energien ausgehen.
Das verkörperte Lebewesen hat die Tendenz den Begriff „individuelle Persönlichkeit Gottes“ mit sich zu vergleichen (Froschperspektive). Gottes Persönlichkeit ist unbegrenzt wohingegen unsere Individualität begrenzt ist.
Die Definition von Individuum im Wickipedia ist:
| Zitat: |
| Unter einem Individuum (lat.: unteilbar, aber auch nicht zu Teilendes) versteht man etwas Einzelnes in seiner Gesamtheit mit allen Eigenheiten und Eigenarten, die in ihrem Gesamtgefüge wiederum bestimmend sind für seine Individualität. Es bezeichnet also das räumlich und qualitativ einmalige Einzelwesen. |
Die Veden erklären, das Gott in Seinem Aspekt als Bhagavan, die Höchste Persönlichkeit Gottes, ebenfalls ein Individuum ist. Mit dem Unterschied zu uns begrenzten Individuen, ist Seine Individualität jedoch unbegrenzt.
Wenn wir Gott als Individuum verneinen, verneinen wir, die wir gesonderte Teile Gottes sind, ebenfalls auch unsere eigene Individualität/Persönlichkeit. Das heisst, wir lehnen auch all unsere Empfindungen, all unser Er-leben ab.
Gruss
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@jivatma
Deine Werbung für Veden ist m.E. langsam langweilig. Mag ja sein, dass Du darauf stehst. Aber könntest Du mal werbefrei argumentieren? Mir kommt es vor, als ob Du die Veden ständig als Bestätigung brauchst... Vielleicht täusche ich mich ja, wäre nicht traurig!
Gruß
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