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Schlachtung von Rindern für das Totenopfer












Sakina für alle.


Schlachtung von Rindern für das Totenopfer.
Zitat:
Die Analyse der
Bildbelege und Textbeischriften zeigt, daß diese Schlachtungen einem festen Handlungsschema folgen, das aber weniger als ein Ritual zu verstehen ist, sondern ganz allgemein Reinheitsvorstellungen bei der Schlachtung von Tieren reflektiert. Durch Parallelen zu in der Bibel festgehaltenen Tötungsanweisungen für Tiere wird einerseits deutlich, daß derartige Regeln im orientalischen Raum verbreitet sind, andererseits, daß sie in einem religiös-ethisch normierten Kontext tradiert werden. Die Tötung zum Verzehr als eine der ursprünglichsten Formen des Gebrauchs von Tieren durch den Menschen unterliegt bereits abseits des eigentlichen rituellen Gebrauchs gewissen Regeln, die nach dem Schema „rein / unrein“ konzeptualisiert werden. Wie der Ausflug in die mosaischen Bücher und auch der Beitrag von YASSER SABEK zur islamischen Klassifizierung von Tieren in „erlaubte“, „verbotene“ und „verpönte“ zeigen, sind es diese durch Alltagserfahrungen (und zähe Vorurteile) geprägten Regeln, die
die Grundlage auch für hochtheologische Klassifikationsmuster von Tieren
bilden. Der am Anfang stehende Beitrag beleuchtet so den vor-rituellen Umgang mit Tieren, der aber bereits in einen rituellen Kontext eingebettet ist (Totenopfer) und im Verlauf der pharaonischen Geschichte auch verschiedene Etappen einer theologischen Ausdeutung durchläuft (Schlachtung als symbolische Vernichtung des Bösen).


Die gemeinsammen Wurzeln lassen grüssen,

mfffggg gnostik
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