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Die Veränderung des Menschen in der Evolution












http://www.3sat.de/3sat.php?http://.....de/delta/68092/index.html

Die Zukunft der menschlichen Entwicklung
Die Bevölkerungsdichte nimmt zu - die Evolution verlangsamt sich


Der Mensch sieht sich gerne als die Krone der Schöpfung. Er ist kreativ und kann seine Zukunft planen. Der Mensch hat es seit langem nicht mehr nötig, sich der Umwelt anzupassen, denn er hat sich die Umwelt angepasst. Eine Umwelt, die er selbst so schnell verändert, dass er kaum mithalten kann. Der Mensch ist eine aggressive Spezies, die sich rasant vermehrt und mit großen und schnellen Schritten voranschreitet. Aber er stößt dabei immer wieder auf natürliche Grenzen.


Unter den Lebensbedingungen der Vergangenheit könnte der moderne Mensch heute nicht überleben. Er hat seine "Aufzuchtbedingungen" in den Industrieländern so optimiert, dass er prächtig wächst. So war er zum Beispiel vor hundert Jahren noch ganze 14 Zentimeter kleiner als heute. Schon lange gilt nicht mehr das uralte Gesetz "survival of the fittest": Der Mensch ist die erste Spezies auf Erden, die sich zielgerichtet in die Evolution einmischt. Er hat sein Genom entschlüsselt und ihm liegt die Welt der Gene zu Füßen. Mit der Globalisierung setzt zudem ein Prozess ein, der unser Genom weltweit verschmelzen könnte. Die mannigfaltigen Menschenrassen würden zu einer Einheitsrasse werden.


Medien prägen die Kultur der Zukunft

Blonde Haare, deren Gene rezessiv vererbt werden, sind vielleicht bald ausgestorben. Vielleicht aber wird für die Kinder der Zukunft blond zum Schönheitsideal. Dann könnten kulturelle Faktoren die Blondine überleben lassen. Die Kultur der Zukunft wird geprägt durch neue Medien, mit denen heutige Kinder bereits selbstverständlich aufwachsen. Prof. Dr. Brigitte Röder Institut für biologische Psychologie und Neuropsychologie bezweifelt, dass der visuelle Input dadurch stärker oder facettenreicher ist. Kinder, die in einem sozialem Umfeld, in der Natur aufwachsen, und damit mehr Konfrontationen in der Natur ausgesetzt sind, haben einen wesentlich vielseitigeren Input.

Wissen statt Input

Éin großer Teil dieses Inputs ist heute durch Wissen ersetzt. Zur Zeit unserer Urgroßväter dauerte es ein volles Jahrhundert, bis sich das Wissen der Menschheit verdoppelte. Heute verdoppelt es sich alle fünf Jahre. Es ist unwahrscheinlich, dass unser Gehirn mit dieser schnellen Entwicklung mithalten kann. Findet die Evolution eine Lösung? Ersetzt die Aufsplitterung unserer Gesellschaft in viele Spezialisten die fehlende Entwicklung unseres 30.000 Jahre alten Gehirns? Oder sind wir auf dem Weg zu einem riesigen Superhirn - verteilt auf viele spezialisierte und miteinander vernetzte kleine Gehirne? Die Facettenhaltigkeit der Stimulation durch die Umgebung prägt ganz entscheidend das Gehirn, so die Psychologin Röder.



Das Gehirn entwickelt sich über Eindrücke

Die Fähigkeit des Gehirns, sich später noch verändern zu können, oder später Aufgaben zu lernen oder übernehmen zu können, hängt also sehr stark von der Vielfältigkeit der Eindrücke in der Kindheit ab. "Und von daher könnte man spekulieren, dass das Leben in einer, in Anführungsstrichen, Monokultur durchaus auch die Fähigkeit des Gehirns, sich später anpassen zu können, einschränkt“, so Röder. Elektronische Geräte und Kreaturen sollen unser Menschenleben erleichtern. Nanotechnologien verändern den menschlichen Körper, während die Evolution des Menschen heute bereits abgeschlossen scheint?



Verlangsamte Evolution

Der Hauptgrund, wieso die Entwicklung des Menschen sich verlangsame, sei einerseits der Wegfall der Selektionsmechanismen, andererseits aber auch der enorm große Genpool, den wir akkumuliert haben, meint Prof. Dr. Hans Lehrach vom Max Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin. Eine Gesellschaft von insgesamt ein paar zehntausend Individuen könne sich genetisch viel rascher entwickeln als eine Menschheit von sechs Milliarden. Kann der Mensch, der sich heute als Produkt der Evolution versteht, selber diese Evolution entscheidend verändern, sie planen und in eine bestimmte Richtung drängen? Oder steckt der Mensch in einer evolutionären Sackgasse, weil er seine Nische nur noch mit hochgezüchteter Technologie verlassen kann? Hat nicht der Mensch bereits begonnen, seine Umwelt irreparabel zu zerstören, indem er den Planet Erde rücksichtslos missbraucht?



Anpassung heißt Überleben

Wenn es um das reine Überleben geht, scheinen andere Tierarten dem Menschen weit überlegen zu sein, weil sie sich über Millionen von Jahren hinweg immer wieder und besser als der Mensch haben anpassen können. Ist der Aufbruch in den Weltraum am Ende nur ein Traum vom Neubeginn, der anders als der Wechsel des Urmenschen vom Regenwald in die Savanne nie stattfinden wird? Jede neue Generation trägt das Erbe von Millionen Jahren der Entwicklung in sich. Über eine ebenso weit entfernte Zukunft lässt sich nur spekulieren.


Was würden wir wohl alles anstellen, wenn wir unser volles Gehirn-Potential nutzen würden oder könnten ? Mehr Unsinn oder mehr Sinn ?

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Heute im http://www.focus.de/wissen/wissensc.....evolution_aid_228907.html

Zitat:
Noch heute können nicht alle Erwachsenen auf der Erde Milchprodukte richtig verdauen. Im fernöstlichen China oder weiten Teilen des afrikanischen Kontinents verliert bei vielen das Gen zur Produktion des Enzyms Lactase nach dem Säuglingsalter seine Funktionsfähigkeit. Diese Menschen können den Milchzucker nicht abbauen. Harpendings These „Die Mutation dieses Gens, das es auch Erwachsenen erlaubt, Milch zu verdauen, könnte den Völkern, die aus Indien über Persien nach Europa einwanderten, einen evolutionären Vorteil gesichert haben.“ Weil Milch Energie spendet, so der US-Forscher, könnten die Milchtrinker unter diesen frühen Vorfahren bei ihren Eroberungsfeldzügen gegenüber jenen ohne das Lactase-Gen bevorzugt gewesen sein.


„Unser Geschichtsbuch liest sich mehr und mehr wie eine Science-Fiction-Story“, kommentiert Gregory Cochran seine Berechnungen, „in der es zunehmend von Mutanten wimmelt, die andere Menschen verdrängten.“ Manchmal geschah dies leise, weil sie Hungersnöten oder Krankheiten besser standhielten. Manchmal kriegerisch, weil sie sich als Eroberer durchsetzen konnten. Aber immer, weil sie mit dem „besseren“ Erbgut ausgestattet waren. Cochran: „Und wir selbst sind ebenfalls solche Mutanten.


Wer weiß, wie wir mal in 1000 Jahren aussehen werden oder in 10 000.

Es heißt ja auch, daß, wenn das Klima sich verändert, sich auch der Mensch verändern muß. Dann kann es auch möglich sein, daß in fernen Welten Wesen leben, die auch dort auf körperlicher Basis angepaßt sind.

Die Evolution des Menschen ist nicht zu Ende. Im Gegenteil: Sie läuft rascher als bisher vermutet, unsere Gene mutieren mit zunehmender Geschwindigkeit.


http://www.stern.de/wissenschaft/me.....olution-Fahrt/604988.html
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