|
|
|
Eigentlich masse ich mir nicht an, meine Wichtigkeit zu beurteilen.
Sehr viel bewirkt habe ich kaum in den 52 Jahren meines Daseins im Raumzeitlichen, aber an mir selbst hat dieses Leben bestimmt große und deutliche Spuren hinterlassen, welche ich in weiteren zur Verfügung haben könnte, ob bewusst oder nicht.
Ein wenig ist die Wichtigkeit anders, wenn es um die Verantwortung geht für das was wir tun, und hier finde ich es durchaus sinnvoll, sich an zu gewöhnen, auch spontane Antworten einer Kontrolle hinsichtlich ihrer Wirkungen zu unterziehen.
Gespräche, welche eskalieren im Sinne von emotionalen Talkshows oder Familienstreit bis hin zu parlamentarischen "Diskussionen", in welchen es leider nur allzu selten um die Sache und mehr darum geht, irgend einen Gegner oder Konkurrenten schlecht hin zu stellen, versuche ich zu vermeiden wo immer es geht.
Aber je enger und verwobener die Beziehungen sind, in denen solche Gespräche stattfinden, um so schwieriger wird es, aus einem Bewusstsein heraus zu agieren, welches über den Bereichen persönlichen Stolzes, Rechthabens, verletzt Seins oder Eigendünkels steht.
Und wenn eben alle meine Begegnungen mit Menschen einer bestimmten Gruppe, z.B. Christen oder Frauen, Männern oder Muslims, Linksliberalen oder Rechtsradikalen auf eine bestimmte Weise verlaufen, werde ich versuchen diese Gespräche entweder zu suchen oder zu vermeiden.
Im Allgemeinen kann ich sagen, dass ich mit Frauen besser klarkomme als mit Männern, was zumeist daran liegen mag, dass die Männer ziemlich bald mit "Beweisen" in mathematischer Form kommen, welche ich nicht mehr überprüfen kann. Aber es gibt auch primitivere Gründe, besonders mit den Männern, deren Gehirn in der Nähe des Wurzelchakras steckengeblieben ist und die über Sigmund Freud nicht hinaus kamen.
Da muss ich denn eben auf weitere Versuche zu Verständigung zu kommen verzichten, das ist gar nicht so selten wie mir lieb wäre.
|
|
|