|
|
|
Lalique ist ein(e) User(in) in einer anderen Comm. Ich habe sie nicht um erlaubnis gefragt, ihre Zeilen hier verwenden zu dürfen, aber ich denke nicht, dass sie etwas dagegen hat, gerade wenn das ihrer Berühmtheit entgegenkommt.
Den Text findet man hier:http://www.brigitte.de/foren/showth.....tml?p=2047580#post2047580
| Lalique hat folgendes geschrieben: |
EIN MENSCH ist zum Dichten oft nur bereit
wenn er Kummer empfindet und Leid
auch wenn es ihn zerreißt vor Wut
dann sprudelt es - aber geht es ihm gut
dann genießt er nur und schweigt
bis das Leben ihm wieder mal zeigt
die Ar s c h karte, die er gar nicht will
dann ist er plötzlich nicht mehr still
oft fließt die Kreativität
nur, wenn es jemandem dreckig geht
kann sein, der Mensch hält sich zurück
um nicht in Versuchung zu führen sein Glück? |
. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wie wahr und sieh mal die Erkenntnis
die das Gedicht hier in sich trägt
einschließend dazu die Bewendnis
dass Liebe oft die Verse prägt.
So scheint ein Mensch mit dem Kreieren
an zu fangen erst in Not
wie schon die Alten postulieren
Erfindungsgeist wächst ohne Brot.
Doch sind die Menschen scheints verschieden
selbst wenn sie noch lebendig sind
der eine ist mit nichts zufrieden
der andre nie, der stopft den Grind
Die Not des einen ist der Mangel
und die des andren Überfluss
wie sich der Aff an Bäumen hangel
mal langsam und mal toll im Schuss
so hangelt menschliches Befinden
von Leid zu Freud, von Glück zu Pein
und um sein Wesen zu ergründen
reicht nicht der Leben manche Reihn
|
|
|