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Platons Höhlengleichnis finde ich äußerst interessant.
Platons Höhlengleichnis orientieren?
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2. Abbildung des Höhlengleichnisses
3.Erläuterung des Höhlengleichnisses nach Platon
Die Abbildung des Höhlengleichnisses ist in sechs Bereiche, nach Platon in eine Art Bewusstseinsstadien untergliedert. Nach Platon steht das Höhleninnere für den Bereich des Sichtbaren und die Gegend außerhalb für den Bereich des Denkbaren. Das Feuer in der Höhle steht für die Sonne. Die Sonne selbst steht für die "Form des Guten", wie es Platon in seinem Sonnengleichnis darstellt. Das Sehen in der Höhle entspricht dem Meinungsbild aufgrund von Sinneswahrnehmungen und das Sehen außerhalb der Höhle entspricht der Tätigkeit des erweiterten, abstrakten Denkens. Die Spiegelbilder außerhalb der Höhle stehen für die Mathematik, die nach Platon eine Grundbedingung für philosophisch abstraktes Denken ist. Die Sonne, sprich die "Form des Guten" ist im Höhlengleichnis auf der höchsten Stufe angeordnet und sie kann erst am Ende eines langen schmerzvollen Weges erreicht werden. Für Platon ist diese Stufe auch nicht jedem vergönnt. Die Menschen stehen im Höhlengleichnis nach Platon nicht für die Menschen selbst, sondern für die Seelen der Menschen, die ihren Grad der Erkenntnis innerhalb seines Gleichnisses selbst wählen können. Platon stellt dar, dass es zum menschlichen Leben gehört, immer nur auf einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit fixiert zusein und er fragt sich, wo die Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis liegen. |
4. Interpretation
1. Phase:
Beschreibung der Gefangenen durch Sokrates ("Politeia"106a, 1.Absatz)
Das Leben in der Höhle kann man als das gewöhnliche Dasein interpretieren. Der Mensch wird geboren, er wächst in einen geschlossenen Raum auf, er lebt in einen geschlossenen System und er ist nie über die Grenzen seiner Behausung hinausgekommen, er hat also nie irgendetwas anderes zu Gesicht bekommen außer seinem Alltagstrott. Er fühlt sich in seiner Welt wohl, was ja auch kein Wunder ist, da er ja überhaupt nichts kennt, was er mit dem vergleichen könnte was ihm geläufig ist. Wie sollte er auch wissen, dass es neben seiner Welt noch eine größere Wirklichkeit gibt, eine Außenwelt, die außerhalb seiner Vorstellungskraft liegt, die er vermissen könnte, wenn er sie sehen könnte. Wie sollte er sie sehen können, der Unwissende ist ja in seiner eigenen kleinen Behausung, seiner dunklen Realität gefesselt. Er kennt nur die Schatten der Wirklichkeit und hält das was er mit seinen Sinnen wahrnehmen kann für das ultimative, das Seiende.
http://www.stud.uni-hamburg.de/user.....rate/hoehlengleichnis.htm
noch mehr über das Höhlengleichnis:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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