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Krone seiner Schöpfung












Hallo Pharao!

Du hast dir ja wirklich Mühe gegeben mit diesen Provos, aber da ist ein Teilchen, das möchte ich denn doch gerne etwas umformuliert darstellen, so wie es ist ist es mir noch viel zu kreationistisch, nämlich:
Pharao hat folgendes geschrieben:
Als Gott nun den Menschen, so wie er nun war, sah, war er sehr erfreut und nannte den Menschen die „Krone seiner Schöpfung“ ,aber zu guter letzt gab erdem Menschen einen Teil der Intelligenz, die ihn dann erst zum wirklich intelligenten Menschen, zum homo sapiens sapiens, machte.

Die Meisten Lebewesen die wir hier kennen, inklusive den Menschen, sind erst mal egozentrisch, was nur logisch ist, da jedes Bewusstsein dadurch entsteht, dass ein Wahrnehmendes "Ich" um sich blickt und überall um sich herum lauter Nichtich egegnet und da ist es zwangsläufig immer im Mittelpunkt aller Nichtiche.
Bewusst sein ist ein Phänomen, das zu erklären man noch beiweitem nicht fertig ist. Angefangen haben die Philosophen schon vor über 4000 Jahren mit Versuchen, das Bewusstsein zu erklären, sehr schön ich dazu das Höhlengleichnis von Plato. http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis
Hier das Essentielle davon, weil es einfach eine herrliche Art ist, aufzuzeigen wie sich "erleuchtete" Bewusstseine "unerleuchteten" Bewusstseinen gegenüber verhalten könnten:
Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Platon beschreibt einige Menschen, die in einer unterirdischen Höhle von Kindheit an so festgebunden sind, dass sie weder ihre Köpfe noch ihre Körper bewegen und deshalb immer nur auf die ihnen gegenüber liegende Höhlenwand blicken können. Licht haben sie von einem Feuer, das hinter ihnen brennt. Zwischen dem Feuer und ihren Rücken werden Bilder und Gegenstände vorbeigetragen, die Schatten an die Wand werfen. Die „Gefangenen“ können nur diese Schatten der Gegenstände sowie ihre eigenen Schatten und die ihrer Mitgefangenen wahrnehmen. Wenn die Träger der Gegenstände sprechen, hallt es von der Wand so zurück, als ob die Schatten selber sprächen. Da sich die Welt der Gefangenen ausschließlich um diese Schatten dreht, deuten und benennen sie diese, als handelte es sich bei ihnen um die wahre Welt.

Platon (bzw. Sokrates) fragt nun, was passieren würde, wenn man einen Gefangenen entfesselte und ihn dann zwänge, sich umzudrehen. Zunächst würden seine Augen wohl schmerzlich vom Feuer geblendet werden, und die Figuren würden zunächst weniger real erscheinen als zuvor die Schatten an der Wand. Der Gefangene würde wieder zurück an seinen angestammten Platz wollen, an dem er deutlicher sehen kann.

Weiter fragt Platon, was passieren würde, wenn man den Befreiten nun mit Gewalt, die man jetzt wohl anwenden müsste, an das Sonnenlicht brächte. Er würde auch hier zuerst von der Sonne geblendet werden und könnte im ersten Moment nichts erkennen. Während sich seine Augen aber langsam an das Sonnenlicht gewöhnten, würden zuerst dunkle Formen wie Schatten und nach und nach auch hellere Objekte bis hin zur Sonne selbst erkennbar werden. Der Mensch würde letztendlich auch erkennen, dass Schatten durch die Sonne geworfen werden.

Erleuchtet würde er zu den anderen zurückkehren wollen, um über seine Erkenntnis zu berichten.
Da sich seine Augen nun umgekehrt erst wieder an die Dunkelheit gewöhnen müssten, könnte er (zumindest anfangs) die Schattenbilder nicht erkennen und gemeinsam mit den anderen deuten. Aber nachdem er die Wahrheit erkannt habe, würde er das auch nicht mehr wollen. Seine Mitgefangenen würden ihn als Geblendeten wahrnehmen und ihm keinen Glauben schenken: Man würde ihn auslachen und „von ihm sagen, er sei mit verdorbenen Augen von oben zurückgekommen“. Damit ihnen nicht dasselbe Schicksal zukäme, würden sie von nun an jeden umbringen, der sie „lösen und hinaufbringen“ wollte.

Soweit Platon, auch er kam nicht ohne "Ausserhöhlische" aus.

Was man beobachten kann ist, dass viele Lebewesen durchaus ein Schuldbewusstsein, Reue und Moral empfinden. Jeder Hundehalter weiss um die natürlich gezeigte Unterwürfigkeit seines Tiers, wenn dies etwas angestellt hat, von dem es weiß, dass der Halter es nicht mag.

Bei einer Schimpansengruppe, von der ich ein Video gesehen habe, wird klar, wie Schuldbewusstsein (also Moral) bei einem Schimpansenmädchen aussieht, welches einem Mitschimpansen einen Apfel gestohlen hat.
Die Körpersprache ist wirklich erstaunlich über viele verschiedene Arten von Wirbeltieren verwandt, was eigentlich nur logisch ist, weil die Körpersprache jenes Verhalten ausdrückt das ein Lebewesen tun müsste, wenn es nicht nur andeuten wollte, was seine Geste darstellen soll.

Wenn also jemand "Entschuldigung" sagen will, tut er dies kaum mit einem spöttischen lächeln, sondern in einer eher unterwürfigen Haltung, oder allenfalls noch förmlich.
Hier kann z.B. ein Wolf oder Hund demjenigen die Kehle anbieten, bei dem er sich entschuldigen will, und zumeist wird der andere das akzeptieren, denn es ist für beide gesünder, also für die Individuen wie für die Art von erhaltender Qualität, außer die beiden hätten eine Rivalität zu klären, welche allerdings mit der Entschuldigung auch geklärt ist.
Ein Hauptgrund, warum viele Menschen sich so schwer tun damit, um Verzeihung zu bitten, es sei denn als Höflichkeitsfloskel.

Verhalten erfährt auch eine Evolution, welche allerdings nicht nur vererbt wird, sondern zu einem differenzierteren und damit größeren Teil mit der Aufzucht der Jungen weiter gegeben.
Beispielsweise ist die Entstehung des Lachens durchaus belegt und da wird klar, dass es sich aus aggressivem Drohen entwickelt hat.

Ein Witz ist eine Überraschung, welche erst mal eine Reaktion verlangt, und wenn man den Witz gleich erkennt, wird man seiner Überraschung in einem Lache Luft machen. Erkennt man ihn nicht, wird man vielleicht erst böse und seinerseits aggressiv oder man kommt nicht draus und verhält sich abwartend.

Also nochmal zum eigentlichen Anliegen dieser Antwort, Dein "Urtext":
Pharao hat folgendes geschrieben:
Als Gott nun den Menschen, so wie er nun war, sah, war er sehr erfreut und nannte den Menschen die „Krone seiner Schöpfung“ ,aber zu guter letzt gab erdem Menschen einen Teil der Intelligenz, die ihn dann erst zum wirklich intelligenten Menschen, zum homo sapiens sapiens, machte.
Intelligenz hat sich entwickelt aus Wahrnehmung und Erinnerung und der Fähigkeit beides zu vergleichen.
Lernen besteht aus Erinnern, was in einem ähnlichen Fall geschehen war.
Lernen ist ein Zeichen für Intelligenz.
Lernen tun Ratten, Mäuse aber sogar Insekten können lernen (Bienen erkennen ihren Hauseingang an der Farbe, wenn sie sich irren werden sie von den Wächtern des anderen Volkes angegriffen. Wenn sie nicht bereit sind, den Irrtum ein zu gestehen und eine andere Pforte zu wählen kann das für eine Pollensammlerin tödlich enden.
Damit wäre dann eine dumme Biene an der Erhaltung des Chromosomensatzes ihres Volkes verhindert für alle Zeiten und somit hätte das Volk ein kleines Bisschen weniger überlebt als jene Bienen, welche ihren Stockeingang auf Anhieb erkennen.
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