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Ob sich unter Tieren auch Verhalten finden können, welche religiös aussehen?
Warum singt die Amsel so schön?
Ist Gott die bequemere Lösung, als die, innere geistige Konflikte auszutragen?
Was tun Menschen heute, wenn sie unschlüssig sind, welche von mehreren verschiedenen Lösungen sie wählen sollen?
Sie legen Karten, pendeln, fragen den Astrologen oder stechen die Nadel in die Bibel und lesen da die Lösung.
Der evolutionäre Anteil an diesen Handlungen ist jener, dass ein Handlungszwang besteht:
Man kann nicht länger zu warten
wenn man nicht handelt, geht man unter, entweder tatsächlich, oder aber im übertragenen Sinn, indem man Macht und Ansehen verliert.
Im Osten heißt das: "Du verlieren Gesicht!" und solches ist schwer gesundheitsschädigend und die Wahrscheinlichkeit, gesunde Nachkommen zu ziehen schwindet dadurch.
Das sind aber bereits soziale Aspekte, noch vor dem sozialen könnte bereits religiöses Denken ansatzweise entstehen.
Was tut eine Katze, wenn ihre Maus sich verkrochen hat?
Betet sie, oder lauert sie?
Wenn sie dann desinteressiert etwas weiter weg mit halb geschlossenen Augen vor sich hin döst, ist das Meditation. (soll ich nun ein Ausrufe- oder ein Fragezeichen setzen?)
Ein Tier, welches Freiheit gewohnt ist, und sich nun eingesperrt findet, versucht erst eine ganze Weile da raus zu kommen.
Manche geben nie auf!
Ein Hengst, der sich nicht zähmen lässt wird scheinbar ruhig in der Koppel und bei der ersten Gelegenheit bricht er aus.
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