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Karikaturen - Angriff auf das Gottesbild ?












Weil die Menschen nicht wissen, wie sie sich gegenseitig betrachten sollen, treibt es sie dazu, nur ihre gröbsten, vulgärsten körperlichen und psychischen Züge wahrzunehmen. Wie viele machen sich ein Vergnügen daraus, ihre Nächsten durch Worte, Schriften, Zeichnungen, Theaterstücke zu karikieren, und die Zuschauer lachen, applaudieren und sind begeistert.
Gut, ab und zu kann man schon ein wenig auf freundliche Weise Witze machen. Aber sie machen es weder nur ab und zu, noch ein wenig, noch in freundlicher Weise. Dieses Bedürfnis, die Menschen hässlicher, dümmer und lächerlicher darzustellen als sie es sind, ist eine sehr schädliche Angewohnheit. Mit welchem Recht entwürdigen sie das Bildnis Gottes? Haben sie das Recht, ihre Brüder und Schwestern so zu behandeln? Warum bemerken sie nicht, dass sie mit ihnen verbunden sind und dass sie auch etwas in sich selbst beschädigen, wenn sie die anderen demütigen?

Omraam Mikhaël Aïvanhov
http://www.aivanhov.de/gedanken/

Wie weit hat Aivanhov recht ? Verhöhnen wir uns nicht selbst ? Und was für Energien setzen wir in Gang ?
Wissen wir, wie wir uns schaden können ? Sind wir uns dessen bewußt ?
Wieviel Wissen darüber haben wir überhaupt ?


Wie jedes Ding in der Natur, besitzt auch unser physischer Körper einen Doppelgänger, der ihn durchdringt und über ihn hinausragt und der Ätherleib genannt wird. Jedes Glied unseres Körpers besitzt so seinen Doppelgänger. Unser Arm zum Beispiel wird von einem ätherischen Doppelgänger durchdrungen, der über die Grenzen der Finger hinausragt. Wenn ein Musiker, ein Geiger zum Beispiel gelernt hat, durch die Gedanken seinen ätherischen Arm in das Instrument, in das Holz und die Saiten hineinfließen zu lassen, dann schwingt dieses Instrument anders. Jenseits der physischen Klänge kann ein Musiker andere Klänge erzeugen, die von sensiblen Personen wahrgenommen werden.
Das gleiche Gesetz gilt für die Stimme: Wenn bestimmte Künstler singen oder sprechen, so gelingt es ihnen, dank der Arbeit, die sie bewusst oder unbewusst an ihrem Ätherleib ausgeführt haben, die Schwingungen im Saal, bis in den Körper der Zuhörer hinein, zu verändern. Auch wir können, durch all das, was über unseren Ätherleib von uns ausströmt, die Orte und die Geschöpfe beleben.

Omraam Mikhaël Aïvanhov
Difficile est satiram non scribere.
„Schwer ist es, keine Satire zu schreiben.“
Iuvenal
Worin besteht der Unterschied zwischen Satire und Karikaturen ?

Zitat:

Die Satire bezeichnet eine Kunstform, die sich an einer Norm orientiert
und auf indirekt-ästhetische Weise Mißstände, besondere Ereignisse und
Personen in der Literatur, im Bild und heute auch in Film und
Fernsehen verspottet. Stets lebt die Satire aus der Diskrepanz
zwischen Ideal und Wirklichkeit und kann als die in ästhetischer Form
versuchte Gestaltung und Kritk des Normwiedrigen definiert werden.


http://www.ta7.de/txt/satire/sati0009.htm

Zitat:
Bei Karikaturen handelt es sich meist um eine bildliche Form der Satire, die sich als parteiische Kritik an bestehenden Werten oder politischen Verhältnissen versteht und oft als „Waffe” in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen verwendet wird. Die Karikatur übertreibt bewusst, spitzt zu und verzerrt charakteristische Züge eines Ereignisses oder einer Person, um durch den aufgezeigten Kontrast zur Realität und die dargestellten Widersprüche den Betrachter der Karikatur zum Nachdenken zu bewegen. Oftmals nimmt die Karikatur zu einem aktuellen Sachverhalt sarkastisch-ironisch Stellung. Wesentliche Fehler und Mängel der dargestellten Person (z.B. eines Politikers) oder des dargestellten Objektes oder Ereignisses werden aufgedeckt und durch die Art und Weise der meist zeichnerischen Präsentation der Lächerlichkeit preisgegeben.
In einer Demokratie müssen Politiker und andere gesellschaftliche Größen Kritik und Satire ertragen können.
Sicher ist mancher Humor auch verletzend.
Aber: Dieses Verletzen-Wollen, etwas der Lächerlichkeit preisgeben - kommt auch nur aus einem Gefühl heraus, sich wehren zu wollen - gegen einen großen übermächtigen Gegner.
Was sind es schon - Nadelstiche...
Zudem - einmal herzlich boshaft gelacht, und schon ist ein der angestauten Emotionen verflogen.
Wie heißt es so schön in "der Name der Rose":
Lachen tötet die Angst..
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