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| Warum weinst Du am Heiligen Abend? |
| Weil ich mich freue über die Freude anderer |
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| Ich spüre die einzigartige Verbundenheit, gerade zu Weihnachten |
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| Es sind die hochkommenden Erinnerungen an frühere Weihnachten |
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| Ich weiss es einfach nicht - ich habe keine Erklärung |
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| Einfach alles von oben benanntem |
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| Etwas anderes (siehe Beitrag) |
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| Stimmen insgesamt : 12 |
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Liebe Freunde,
Weihnachten ist zwar nun schon wieder fast eine Ewigkeit her und Ostern steht bereits vor der Tür, dennoch schwebte mir selbst, angeregt durch einen älteren Beitrag, diese Frage im Köpfchen herum. Jeder, der sich schon einmal selbst in dieser Situation gesehen hat, darf sich also angesprochen fühlen zu antworten.
Ich, für meinen Teil, musste für eine Antwort darauf nicht sehr lange überlegen und werde mich im Verlauf des Postings auch noch aus meiner Sicht dazu äussern. Wie immer oder meistens muss ich aber erstmal meine Wortwahl und Ausdrucksweise sortieren
Vielleicht fällt es einem von Euch ja etwas leichter - ich freue mich auf Eure Beiträge.
liebste Grüsse
Gaby
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Hallo Gaby,
das kann ich so pauschal gar nicht beantworten. Am tiefsten bewegt mich jedoch ein Erlebnis um Weihnachten der Begegnung mit meinem lieben Engel Bahi, aus meiner Kindheit. Deshalb, weil diese Begegnung mir erst vor einigen Jahren in ihrer Bedeutung bewußt wurde, deshalb, weil ich diese Begegnung heute erlebe, mit meinem lieben Blatt Königin Helga Maria! Es ergreift den innersten Wesenskern meines Seins.
Aber auch die Nähe zu Jesus, das Zusammensein mit lieben Menschen, all dies kann dazu beitragen, kann es auslösen; Die Nähe zu Bahá'u'lláh.
Alles Liebe von Yojo
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Liebe Freunde,
Es gibt für "mich" 3 Weihnachten. Das erste davon ist jedem bekannt; die Nacht in der lt. Bibel Jesus geboren wurde. Mein ganz persönliches Weihnachten als ich Kind war und zuletzt das Weihnachten im Erwachsenenalter.
Zum letzteren will ich mich hier, kurzfassend, versuchen zu äussern.
Seid Eintritt in meine geistige Reife spielt sich jedes Jahr dasselbe Weihnachten ab. Auf die Sekunde genau Punkt Schlag des ersten Glockentons unserer örtlichen Kirche zur Mitternachtsmesse kullern mir regelmässig die Tränen. Stunden zuvor sitzte ich im Kreise meiner Bekannten (selten Verwandten) und Freunde, erzählend, lachend und unbekümmert. Meist gegen 22.00 Uhr rum habe ich aber von dem ganzen Fest, ehrlich gesagt, schon die Nase getrichen voll; ziehe mich warm an, entzünde im Garten meinen Kamin und lehne mich auf meinem Stühlchen zurück um mir den oft klaren Sternenhimmel anzuschauen. Das knistern des Holzes im Feuer beruhigt mich zunehmend bei meinem Blick in den nächtlichen Himmel. Dann jedoch werde ich durch den Glockenschlag wieder geweckt und es kullern lautlos die Tränen. Manchmal habe ich das Gefühl, es sei ein ganzer Ozean der mir den Augen entrinnt. Erinnerungen steigen hoch. Erinnerungen des letzten Jahres, des davorigens und letztenendes bleibt die Erinnerung in der Geburtsgeschichte Jesu hängen um sich in einem wahnsinnsschnellen Vorwärtsspulen wieder in die Gegenwart zu schlängeln. Dann tritt unweigerlich die heutige 'Scheinheiligkeit' auf in der vielerorts heute Weihnachten gefeiert wird. Sind die Festtage erst einmal gefeiert und die Geschenke abgegrast kehrt der Alltag ein. Der Geist der Weihnacht. Wo ist er nur geblieben; schiesst es mir in den Kopf. Während die einen beim Festmahl sitzten, liegen andere auf ihrer Zeitung in der Kälte auf der Strasse - sucht ein kleiner Junge auf der anderen Erdhalbkugel einen Reiskorn, andere wärmen ihre Hände am Feuer und wieder ein anderer sitzt traurig in einer Ruine die vor Monaten noch sein Haus war.
Diese Gewissheit, sie ist es die mir jährlich die Tränen in die Augen treibt. Das Wissen, das es Menschen gibt die "wirklich" arm und allein sind - während andere so tun als ob sie sich lieben, um drei Tage später wieder hinter dem Rücken eines anderen zu lästern und sich mit anderen zu beschimpfen...
Wer die Geschichte "Die Geister die ich rief" und die des "Ebenezer Scrooge" kennt, der weiss was ich meine...
...
kürzer ging meine Beschreibung jetzt nicht - länger schon
liebsten Gruss
Gaby
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| "Ich wische meine Tränen nie weg! -sie sind wie kleine salzige Male emotionaler Wahrheit."
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| off3enn gestanden, weine ich nicht an weihnachten, sondern den rest des jahres über die tatsache, das das fest miss braucht wirt. auf einmal, wirt den menschen liebe wichtig, für eine kurte zeit, sind sie einander nachsichtig, ja fast friedlich. um den rest des jahres einsam und fverachtent, hassend... zu verbringen. warummkann nicht immer weihnachten, halt nur ohne geschenke sein?
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