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Das Ende des Glaubens












Einer der wesentlichen Aspekte der monotheistischen Weltreligionen (und nicht nur der) ist der Glaube an einen Gott.

Nun existiert aber von Seiten der Quantenphysik / theoretischen Physik seit langem die Hoffnung eine Weltformel zu finden. Die Theorie of Everything, die alles erklaerende Theorie, die TOE. Heissester Anwaerter auf diese Position ist die M-Theorie, die die Weiterentwicklung der Stringtheorie ist.
Gottes Eigenschaften wuerden dann vollstaendig durch eine solche Theorie und deren Ableitungen abgedeckt und die Menschheit haette zum ersten mal eine vollstaendige wissenschaftliche Deutung der Welt, welche auf die Realitaet erkenntnistheoretisch passt.

Sollte also diese Theorie tatsaechlich diesen hohen Anspruch erfuellen koennen, so wuerde dieser wesentlicher Teil der Religionen (der Glaube an Gott) zum Aberglauben degradiert werden. Er haette deshalb spaetestens dann qualitativ, mangels Beweisen, keinerlei hoehere Wahrscheinlichkeit auf Wahrheit mehr, als irgendeine andere unbewiesene Theorie (Spagettimonster oder Ausserirdische als Goetter). Zudem wuerde spaetestens so jede (vermeintliche) Plausibilitaet eines Gottes widerlegt werden, die zur Zeit noch von Anhaengern eines Designergottes, ich nenne sie Neokreationisten, auf biegen und brechen verteidigt wird.

Natuerlich entfaellt damit keineswegs die psychologische Notwendigkeit von Religionen oder Ersatzreligionen, die den Anspruch hegen, eine letzte Wahrheit zu kennen. Das zeigt die Neurotheologie, die zur Zeit u.A. an Forschungsprojekten zum Nachweis (Lokalisation per PET) von religioes gepraegten Emotionen im Kortex arbeitet und damit gleichzeitig nachweisen wird, dass Religionen wohl nicht mehr und nicht weniger als ein kollektiver psychologischer Effekt sind.
Vielmehr bestaetigt sich einmal mehr unsere evolutionaer bedingte Unvollkommenheit als Spezies, unsere Unfaehigkeit die reale Welt emotional oder sensitiv vollstaendig erfassen zu koennen.

Eine solche Beweisfuehrung (theoretischen Physik und Neurotheologie vs. Religionen) haette deshalb vermutlich ebenso wenig Auswirkungen auf die Religionen, wie es das laengst bekannte Wissen um imaginaere Zahlen auf die angewandte Mathematik im Alltag hat.

(Huebsches Beispiel von Prof. H. Lesch:
Der Satz des Pythargoras liefert als Loesung sowohl eine positive als auch negative Zahl als Loesung. Messbar ist, in der von uns erfassbaren Welt, jedoch nur die positive Variante fuer die Laenge der Hypothenuse.)

LG
Zitat:
Gottes Eigenschaften wurden dann vollständig durch eine solche Theorie und deren Ableitungen abgedeckt und die Menschheit hätte zum ersten mal eine vollständige wissenschaftliche Deutung der Welt, welche auf die Realität erkenntnistheoretisch passt. Sollte also diese Theorie tatsaechlich diesen hohen Anspruch erfuellen koennen, so wuerde dieser wesentlicher Teil der Religionen (der Glaube an Gott) zum Aberglauben degradiert werden.


Zum „zum Aberglauben degradiert“ so ein quatsch ich bin ein Mann der an Gott glaubt verliert nie denn Glauben an Gott. Es gibt immer Menschen die behaupten das es Gott nicht gibt und bringen gegen Beweiße in der Welt auf aber ich persönlich glaube das nicht so ganz. Ich bleibe auf denn Weg Gott noch mehr zu erforschen und ich bin fest überzeugt dass es ihn gibt… Und außerdem können ein paar Forscher keinen Gott beweißen die sind nicht göttlich. Wer an die Forschung glaubt der jenige wird nie seinen Gauben finden.
@ Solution1

Zitat:
ottes Eigenschaften wuerden dann vollstaendig durch eine solche Theorie und deren Ableitungen abgedeckt und die Menschheit haette zum ersten mal eine vollstaendige wissenschaftliche Deutung der Welt, welche auf die Realitaet erkenntnistheoretisch passt.

Sollte also diese Theorie tatsaechlich diesen hohen Anspruch erfuellen koennen, so wuerde dieser wesentlicher Teil der Religionen (der Glaube an Gott) zum Aberglauben degradiert werden.

Im folgenden bin ich mit Dir einer Meinung: Gottesbeweise sind Humbug!
Meine Meinung: Gott lässt sich nicht beweisen.
Das versuchen die einen oder anderen Pseudo-Wissenschaftler schon seit Jahrhunderten.
Angesichts der Fortschritte der Erkenntnisse müsste Gott und bereits seh- und hörbar gemacht worden sein.

Aber ebenso Illusorisch ist die Nichtexistenz Gottes zu beweisen.
Wenn die Welt ohne Göttliches Zutun entstanden ist, so ist das kein Beweis gegen Gott.
Dies wäre ein gleichbedeutender Trugschluss wie das obige.

Gott ist in der Tiefe des Seins erfahrbar und Menschen die das noch nicht erfahren haben, werden das als Autosuggestion abtun. Menschen, die sich in ihren Glauben dadurch verletzt fühlen, haben ihren Glauben keineswegs verinnerlicht.

@ Pharao
Zitat:
Wer an die Forschung glaubt der jenige wird nie seinen Gauben finden.

Keineswegs! Ich bin sehr interessiert in den neuesten Forschungsergebnissen aus unterschiedlichen Bereichen. Das macht mich aber nicht zu einem Atheisten. Dies ist wieder das gleiche wie das obige: Gottesglaube kann nicht auf Erklärungslücken der Erkenntistheorien begründet sein.
Hallo Martin,

Es stellt sich doch immer die Frage der Notwendigkeit eines Gottes.
Wo keine Fragen offenbleiben (da alles bewiesen), ist kein Platz mehr fuer eine nicht beweisbare Hypothese.
Was also bleibt? An einen "ueberfluessigen" oder "nutzlosen" Gott" laesst sich schwer glauben.
Wenn die letzten Fragen beantwortet sind, wird es sehr schwer sein, noch einen Sinn in einen klassischen Gottglauben hinein zu definieren.

Die "Tiefe des Seins". Genau das ist es ja, womit sich Neurobiologen / Neurotheologen beschaeftigen.
Wie du selbst richtig schreibst werden alle diejenigen, die keine Gotteserfahrung gemacht haben, es als Autosuggestion beschreiben.
Was ist nun richtig? Autosuggestion oder Gotteserfahrung? M.E. Beides!
Innenbetrachtung = Gotteserfahrung, Aussenbetrachtung = Autosuggestion.
Und was ist empirisch nachweisbar? Die Autosuggestion.

Auch wenn es extrem klingt, aber Gotteserfahrungen unterscheiden sich sicherlich prinzipiell nicht von anderen psychischen Phaenomen. Ihre Innenbetrachtung muss immer subjektiv bleiben. Die Aussenbetrachtung nicht. Deshalb (und auf Grund ihrer empirischen Beweisbarkeit) halte ich sie, im Gegensatz zur Gotteserfahrung, fuer die "richtige" Definition im Rahmen der Beschreibung der Welt.

LG
Zitat:
Meine Meinung: Gott lässt sich nicht beweisen.
Das versuchen die einen oder anderen Pseudo-Wissenschaftler schon seit Jahrhunderten.
Angesichts der Fortschritte der Erkenntnisse müsste Gott und bereits seh- und hörbar gemacht worden sein
.

Ja die Wissenschaft ist nicht göttlich darum ist Gott ja auch nicht Wissenschaftlich zu beweißen aber es gibt gegen und für Beweiße für Gott. Und diese gegen Beweiße sind quatsch warum muss es hier immer User geben die mit aller Macht Gottes Existenz in Frage stellen muss?
DIE WISSENSCHAFT IST NICHT GÖTTLICH UND DARUM LÄSST SICH GOTT NICHT BEWEIßEN DAS IST AUCH KEIN WUNDER DAS ES BIS JETZT KEINE RICHTIGEN BEWEIßE GAB.

Zitat:
Keineswegs! Ich bin sehr interessiert in den neuesten Forschungsergebnissen aus unterschiedlichen Bereichen. Das macht mich aber nicht zu einem Atheisten. Dies ist wieder das gleiche wie das obige: Gottesglaube kann nicht auf Erklärungslücken der Erkenntistheorien begründet sein.


Ja mit der Wissenschaft hast du vielleicht Recht damit das die Forschung viele Geheimnisse am Tageslicht bringt aber Gott ist nicht erforschbar die Wissenschaft ist nicht göttlich.

Zitat:
Was also bleibt? An einen "ueberfluessigen" oder "nutzlosen" Gott" laesst sich schwer glauben.


Nutzlosen Gott keineswegs Gott ist allgegenwärtig und für uns Menschen da auch wenn es nicht beweisbar ist Gott ist die „Liebe“ Gott ist die „Freude“ Gott wohnt in unseren Herzen… Und Gott besitzt soviel Macht das wir Menschen sie nicht einschätzen können.
Forum -> Gott


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