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@ju_morena
"Man kommt zu Gott nämlich nciht durch besondere Taten, sondern allein durch seine Gnade wird man erlöst."
Das erinnert mich an ein Buch, das ich vor Jahren mal gelesen habe, "Tote sterben nicht" oder so ähnlich. Ich hatte angenommen, das Buch würde sich sachlich mit dem Leben nach dem Tod befassen. Tatsächlich hat es sich als reine Propaganda für den christlichen Glauben entpuppt. Und die Kernaussage dieses Buches lautete sinngemäß so:
1. Wer kein Christ ist, kommt definitiv in die Hölle, und wenn er noch so ein herzensguter Mensch ist.
2. Nur wer Christ ist, kommt in den Himmel, und wenn er noch so ein schlechter Mensch ist.
Anders gesagt, es kommt nicht darauf an, was man in seinem Leben tut, sondern nur darauf, an Gott zu glauben.
Nun habe ich im Laufe der Jahre sehr viele Berichte von Nahtoderfahrungen gelesen. Und laut diesen Erfahrungen, ist es völlig unwichtig, woran man glaubt, welcher Religion man angehört bzw. ob man überhaupt religiös ist. Entscheidend ist, was man in seinem Leben getan hat, was man bewirkt hat. Alle Menschen mit einem NTE berichten, daß sie gefragt wurden, was sie in ihrem Leben getan hätten, was sie nun vorweisen könnten. Dann kommt der berühmte "Lebensrückblick", mit dessen Hilfe man sein Leben selbst bewerten muß. Es wird nicht über einen Menschen gerichtet, man erkennt selber, was richtig und was falsch war.
Ich persönlich würde mich eher auf solche Erfahrungswerte verlassen. Das ergibt meiner Ansicht nach auch viel mehr Sinn.
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