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Gedicht












Das Wunder, der Weg oder beides.

Nun stell dir vor, da ist ein Weg.
Und auf dem Schild davor da steht:

"Ich bin dein Weg, ich bin dein Ziel,
nur gehen sollst du selber."

Na ja, denkst du, das klingt ganz gut,
ich mach mich auf die Socken.
Doch - warum muss auf meinem Weg ein Sockenräuber hocken?

Mir sinkt der Mut, was mach ich nun?
Was wird der Räuber mit mir tun?
Oh lieber Gott, so sag' mir doch, wie komm ich raus aus diesem Joch?

"Ich bin dein Weg, ich bin dein Ziel, du hast bereits gewählt.
Das Bild des Sockenräubers dort hast du dir selbst erzählt..."

Wenn das so ist - das wäre Wahn, das muss ich jetzt begreifen.
Ich steh mir selber in der Bahn? Dann wird der Räuber weichen!

...und schau -, wo ist der Räuber hin...?
War er denn jemals da?

Das ich auf deinem Weg bin -
ist Wunder,
wunderbar... [/b]
Nachtgedanken

Dunkel und still ist die Nacht
doch mit aller Macht
zieht es mich ans Meer.

Gleichmässig rauschen die Wellen
ihr Klang wirkt wie Quellen
der Kraft auf meine Sinne.

Am Horizont, in weiter Ferne
verblassen langsam die Sterne
im Schein der aufgehenden Sonne.

Gleich einem glutroten Feuerball
bringt sie uns aus dem All
Wärme und Licht, Zuversicht.
Karfreitag 2007, 9.30 Uhr

Die Sonne strahlt
es lacht der Wind
der Frühling kommt nun ganz geschind

die Vögel singen
die Blümlein blühen
die Bäume fangen an zu grünen

die ganze Welt singt, tobt und lacht
vorbei ists mit dem Winter
mit der ewig grauen, dunklen Nacht
die Welt in neuem Glanz erwacht

nun frisch ans Werk und aufgepasst
ihr feinen Leute alle
lasst gehen alle Hetz und Hast
es gibt hier nichts, das ihr verpasst

nehmt Ruhe euch und Besonnenheit
schaut den kleinen Raben
die Welt von heut ist groß und weit
so seiet neugierig und nehmt euch Zeit
die Welt ganz neue zu entdecken
lasst euch den Löwenzahn mal schmecken
den Trägen, Müden, sollt ihr wecken
es gibt so vieles zu entdecken!

nun auf geschwind und fein gemacht
die Natur zu begrüßen
die Welt mit euch um die Wette lacht
tretet sie bloß nicht mit Füßen!
Ein Funke im All
Die Sterne glänzen
Für dich in der Nacht.

Der Mond siegt sein
Lied für dich.

Die Sonne zeiht ihre Bahn
Im Kreise der Planeten.

Das Zentrum bist du.
Die innere Sonne.
durchstrahlt deine Sterne.
Jedes Lachen ist ein
Sternenfunke der inneren Sonne.

Jedes Wort formt sich zur Sprache,
aus deiner Herzenssonne geboren.

Der Mont ist ein Geheimnis,
das aus deinen Augen leuchtet.

Wunderbar wird dein Leben:
Sanft wie der Mond,
strahlend wie die abertausend
Sterne des Himmels.
Alles ist im Licht vereint,
wie die Sonne.
Vertraue!
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