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Ja Sputnik, in anderen Worten:
Gott ist die Totalität und die Totalität hat nichts außerhalb von sich.
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na ja, die Quantenphysik geht mittlerweile davon aus, dass es Materie in dem Sinne überhaupt nicht gibt. Alles was wir sehen und anfassen können ist eine Möglichteit, die Wissenschaftler nennen das auch Schwingungen oder Wellen. In dem Moment, wo wir etwas bewust betrachten, bricht die Welle, die Schwingung zusammen und wir sehen den Gegenstand. Dazu gibt es ein sehr interessantes Gedankenexperiment:
wenn jeder Mensch auf der Erde beschließen würde, den Mond nicht mehr anzusehen, würde es ihn dann noch geben?
es zählen natürlich auch die Kameras, etc. dazu, denn wir würden sonst, in Erwartung den Mond zu sehen, diesen auf das Videoband oder die DVD projizieren.
Und wenn man sich jetzt fragt, warum dann die Welle für jeden Menschen annähernd gleich zusammenbricht (jeder Mensch erkennt zum Beispiel die Tasse als Tasse, es gibt keinen, der die Welle als Kuh zusammenbrechen lassen würde), so lässt sich das mit der Theorie vom Kollektiven Bewusstsen erklären. Unser Bewusstsein ist nur Teil eines "Urbewusstseins", eines großen, ganzen Bewusstseins. Jeder Mensch, der geboren wird, bekommt praktisch einen Teil dieses Bewusstseins zugeteilt. Warum, diese Frage ist wirklich sehr umstritten. Aber es ist doch interessant zu wissen, dass es kein Wort für die Mehrzahl von Bewusstsein gibt, und zwar in keiner Sprache der Welt. Als hätte man von anfang an gewusst, dass es nur eins gibt.
sehr verwirrend das Ganze, ich selbst hab so meine Schwierigkeiten damit... aber ich glaube, dass kann man gar nicht wirklich begreifen. Man kann es entweder akzeptieren oder es lassen!
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| na ja, die Quantenphysik geht mittlerweile davon aus, dass es Materie in dem Sinne überhaupt nicht gibt. Alles was wir sehen und anfassen können ist eine Möglichteit, die Wissenschaftler nennen das auch Schwingungen oder Wellen. In dem Moment, wo wir etwas bewust betrachten, bricht die Welle, die Schwingung zusammen und wir sehen den Gegenstand. Dazu gibt es ein sehr interessantes Gedankenexperiment: |
Ist schon gut, daß die Wissenschaft auch ihren Gedankenradius verändert und erweitert. Sie läßt jetzt mehr Möglichkeiten zu als vor Jahrzehnten. Wir kommen schon noch dahin, wo wir hinkommen sollen - das Aktzeptieren, daß es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir bisher glaubten, glauben wollten und überhaupt sahen.
Veränderungen sind ein Teil des Lebens - wie schön
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| Branwen hat folgendes geschrieben: |
| sehr verwirrend das Ganze, ich selbst hab so meine Schwierigkeiten damit... aber ich glaube, dass kann man gar nicht wirklich begreifen. Man kann es entweder akzeptieren oder es lassen! |
Scheint einigermassen in Richtung Maya zu gehen, aber nicht wirklich ganz so weit.
Die größte Frage ist für mich: Was ändert es an meinem Leben, ob ich es akzeptiere oder lasse?
Und wenn ich es nicht akzeptiere und aber auch nicht lasse, sondern eine andere Möglichkeit wähle?
Die Quantenphysik hat ja auch noch einige andere Modelle, wenn ich mich nicht irre.
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Hallo Branwen,
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| na ja, die Quantenphysik geht mittlerweile davon aus, dass es Materie in dem Sinne überhaupt nicht gibt. |
Naja, ganz so ist es nicht. Materie ist vielmehr eine hoechst reale und sehr wahrscheinliche Moeglichkeit eines Resultates einer solchen Schwingung eines Strings.
http://www.pbs.org/wgbh/nova/elegant/program.html
| Zitat: |
| Alles was wir sehen und anfassen können ist eine Möglichteit, die Wissenschaftler nennen das auch Schwingungen oder Wellen. |
Zu Bedenken ist, das es sich hier bisher nur um pure Mathematik handelt, die z.Z. nicht einmal eindeutige Ergebnisse liefert.
In wieweit die M-Theorie auf die Realitaet zutrifft, kann keiner sagen. Sollte sie jedoch jemals bewiesen werden koennen, so waere sie der "Stein der Weisen", die GUT (Grand Unifying Theory), nach der schon Albert Einstein suchte.
| Zitat: |
| In dem Moment, wo wir etwas bewust betrachten, bricht die Welle, die Schwingung zusammen und wir sehen den Gegenstand. |
Ich glaube, hier liegt ein Missverstaendniss vor.
Vermutlich spielst du auf das beruehmte Experiment von Schroedingers Katze an.
Denn dein Beispiel ist nicht zutreffend. Im Gegenteil:
Egal was du betrachtest, du kannst dies nur tun gerade weil elektromagnetische Schwingungen eines bestimmten Spektrums (auch Licht genannt) auf deine Netzhaut treffen.
| Zitat: |
Dazu gibt es ein sehr interessantes Gedankenexperiment:
wenn jeder Mensch auf der Erde beschließen würde, den Mond nicht mehr anzusehen, würde es ihn dann noch geben?
es zählen natürlich auch die Kameras, etc. dazu, denn wir würden sonst, in Erwartung den Mond zu sehen, diesen auf das Videoband oder die DVD projizieren. |
Natuerlich wuerde es ihn geben.
Ueberlege einmal.
Ein Ureinwohner Papua Neuguineas kennt kein Eis. Weder weiss er wie es aussieht, noch wie es sich anfuehlt, gewscheige denn, dass er ein Wort dafuer haette. Und doch existiert es.
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| Und wenn man sich jetzt fragt, warum dann die Welle für jeden Menschen annähernd gleich zusammenbricht (jeder Mensch erkennt zum Beispiel die Tasse als Tasse, es gibt keinen, der die Welle als Kuh zusammenbrechen lassen würde), so lässt sich das mit der Theorie vom Kollektiven Bewusstsen erklären. |
Was du hier meinst ist der Kantsche Begriff der Vernunft.
Es ist vernueftig anzunehmen, das auch dein Gespraechspartner die Tasse als Tasse erkennt, denn nur so ist Kommunikation moeglich. Das also die meisten Menschen eine stillschweigende Uebereinkunft ueber die Dinge haben, zeigt lediglich, dass diese Menschen eine zumindest recht aehnlich "Wirklichkeit" erleben.
Nicht jedoch das die Realitaet als solche tatsaechlich so existiert. Vielmehr passen diese Wirklichkeiten wohl recht gut auf die Realitaet. (Gausscher Satz der Normalverteilung)
Das bezeugen viele Experimente, die aufzeigen, wie eingeschraenkt unsere Wirklichkeit ist.
Kollektives Bewustsein ist jedoch noch etwas anderes.
Dieses ist durch massenpsychologische Phaenomene gepraegt.
Siehe hierzu http://www.textlog.de/le-bon-psychologie.html (Sehr empfehlenswert!)
| Zitat: |
| Unser Bewusstsein ist nur Teil eines "Urbewusstseins", eines großen, ganzen Bewusstseins. Jeder Mensch, der geboren wird, bekommt praktisch einen Teil dieses Bewusstseins zugeteilt. |
Dieses Urbewusstsein hat sich evolutionaer entwickelt.
Einfache Formen von Bewustsein finden sich auch bei anderen Saeugetieren, hoehere Stufen vor allem bei Primaten und die hoechste Stufe (Selbstbewustsein) ist kein Bestandteil des Urbewusstseins, sondern entwickelt sich beim Menschen erst in einem Alter von 3-4 Jahren (siehe auch Spiegeltest bei Kleinkindern und Primaten)
Inzwischen ist jedoch erwiesen, dass sich auch andere Tiere, wie etwa Menschenaffen, Delphine, Elefanten und auch Elstern im Spiegel erkennen können.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bewusstsein
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| Warum, diese Frage ist wirklich sehr umstritten. Aber es ist doch interessant zu wissen, dass es kein Wort für die Mehrzahl von Bewusstsein gibt, und zwar in keiner Sprache der Welt. Als hätte man von anfang an gewusst, dass es nur eins gibt. |
Deshalb spricht man von Bewustseinsstufen.
LG
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