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wirklich toller Beitrag, so in der Art zürne ich jeden tag mit dem Gott, den die Kirche uns verkaufen möchte
aber wie bereits gesagt, ich glaube nicht an einen herrschenden gott, und ich habe auch nur die Luther-Übersetzung genommen. Es gibt mittlerweile sehr viele weitere Varianten, unter anderem die Bibel in heutigem Deutsch und die Bibel im gerechten Deutsch, dass heißt, dass patriarchalische Ausdrücke und frauenfeindliche Ausdrücke ersetzt wurden.
das 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 26 heißt vollständig in der Luther-Übersetzung:
Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, dass uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm das auf Erden kriecht.
und dieser Abschnitt ist total falsch ausgelegt worden und wird immer noch falsch ausgelegt. Damit haben die Herrscher früherer Zeiten einfach alles gerechtfertigt: die Ausbeutung der Sklaven, der Afrikaner (die sie als Tiere ansahen) der Indianer oder besser Ureinwohner, etc. Die Umwelt natürlich nicht zu vergessen!
Warum es "Herrscher" geben muss ist mir auch schleierhaft, aber in jeder Gruppe gibt es immer einen oder zwei Menschen, die die Führung übernehmen über kurz oder lang. Selbst im Kommunismus klappt das nicht (ich meine jetzt nicht die DDR oder dieUdSSR oder Kuba)
Die Frage mit wem Gott da spricht war für mich eigentlich klar: seinen geschaffenen Tieren und Wesen. Dass er mit ihnen kommunizieren kann, ist für mich eine Selbstverständlichkeit! Es könnten Theoretisch auch die sogenannten Cherubim sein, die Wächter des Garten Edens, die verhindern, dass wir Menschen dorthin zurückkehren. Es sind menschenähnliche Wesen mit Flügeln und meistens Tierköpfen, deren Herkunft und Ursprung unbekannt sind.
Das mit der Wiederkehr der Seelen auf die Erde finde ich gar nicht so weit hergeholt, zunächst stehen da Rückführungen hoch im Kurs, und zweitens müsste der "Himmel" ja irgendwann überlaufen, und auch die Hölle müsste voll werden. Alle, die dieses Thema weiter interessiert empfehle ich das Buch:
Faulstich, Joachim: Das innere Land
Da geht es um die Seele und um Nahtoderfahrungen sowie Rückführungen (wenn ich mich richtig erinnere). Mittlerweile gibt es das auch als Taschenbuch für 8.95 €. Sehr interessant.
Liebe Grüße,
Branwen
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Also doch ein Selbstgespräch - aber was für eines!
Man kann nur staunen, dass wir immer noch zweifeln, sogar verzweifeln und uns nach wie so wichtig nehmen wie die Worte, die uns von uns selbst, von allem und von dem wahren "Verständnis" trennen....
Harin - ein Glückskind schickt euch das Lachen....
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Ich finde, die Schamanen der Zeit vor dem Christentum in unseren nördlicheren Breiten haben ein viel natürlicheres Verhältnis zu ihrer Umwelt gehabt.
Man lebte da mehr mit der Natur zusammen und sah sich als Teil seiner Umwelt, und nicht als Beherrscher.
Vor den großen Kulturen soll auch das Matriarchat überwiegend gelebt worden sein, da waren die Männer zum Jagen gut und sonst kaum zu gebrauchen, hatten auch wenig Teil an der Kultur im Dorf, außer vielleicht wenn sie von einem Jagdzug heim kamen und tanzend die Jagd erzählten, wie das in manchen Völkern Sitte ist.
Die Leute fragten die Pflanzen: Dürfen wir von Deinen Früchten nehmen, und wenn sie das Gefühl hatten zu dürfen, oder das von den Pflanzen verstunden, dann nahmen sie davon.
Da hinein kamen die Römer und fanden nichts dabei, aber sie konnten die starken Leute brauchen. Dann kamen die Missionare und verwässerten die Kultur mit dem Christentum, aber manche alten Bräuche haben sich dennoch erhalten.
Beispielsweise sind die kirchlichen Feiertage nicht umsonst um die Sonnenwende, denn da hatten die "heidnischen" Völker schon ihre Feste und die Christen nutzten das aus und gaben den Feiern der Heiden neue Namen und Bedeutungen, das stimmt zu Ostern wie zu Weihnachten.
Das habe ich auch schon hier http://www.geo.de/forum/showthread.html?t=22166 (erst ab dem dritten Post, davor ist nur Gewitzel) gefunden und die wiederum haben auch andere Verweise im Netz, wen es also genauer interessiert möge sich über das Julfest orientieren.
Aber auch andere Feiern und Feste legten die Christen auf Termine, da ohnehin schon bei den Heiden gefeiert wurden, inwiefern das den misionierten Völkern gefallen hat ist mir nicht bekannt, vermutlich nicht allen.
Wer als Hexe oder Magier verbrannt wurde war damals vorzugsweise Naturheiler, Schamane oder Kräuterkundiger, und somit auch eine geschäftliche Konkurrenz der Klöster, welche die Medizin für sich gepachtet hatten, wenigstens an viele Orten Europas.
Sonderbarerweise hatte die Inquisition in Englang keinen rechten Fuss fassen können und darum ist in England wahrscheinlicher, auf Menschen zu treffen, welche noch einen echten und traditionellen Bezug zum Naturwissen haben.
Es gibt sicher viele Möglichkeiten, die Menschheit in der Welt anzusehen, ich finde die christliche trotz ihres brutalen Erfolges nicht die beste. Zwar fühle ich mich auch den Wissenschaften verpflichtet, und dennoch muss ich sagen, die Weissenschafter lassen das Leben vermissen in ihren Experimenten, welches bei den Schamanen unmittelbar beteiligt ist.
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da stimme ich dir voll und ganz zu! Obwohl ich evangelisch Theologie studiere, halte ich von der Kirche nicht viel. Auch ich halte es eher mit den Naturreligionen, aber eher mit der der Ureinwohner Amerikas. Was die über die Natur und das "innere Land" wussten ist wirklich erstaunlich. Schade nur, dass nur wenige das Wissen überliefern konnten.
Was mich zur Theologie trieb ist die Philosophie, die Jesus predigte. Ich glaube, das war ein wirklich weiser Mensch, und er hätte nie, niemals gewollt, das daraus eine Institution wie die Kirche wird, die vor keinem Mord zurückschreckte um zu überleben!
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| Branwen hat folgendes geschrieben: |
| Was mich zur Theologie trieb ist die Philosophie, die Jesus predigte. Ich glaube, das war ein wirklich weiser Mensch, |
Wahrscheinlich hat sich Jesus gar keine Gedanken dazu gemacht, ob aus seinem Leben eine Bewegung würde.
Zu sehen ist jedenfalls nichts darüber in den mir bekannten Texten, was zwar nicht eben viele sind, ich bin kein fanatischer Bibelleser.
Aber das:
| Branwen hat folgendes geschrieben: |
| und er hätte nie, niemals gewollt, das daraus eine Institution wie die Kirche wird, die vor keinem Mord zurückschreckte um zu überleben! |
ist doch ziemlich verzerrt:
Die Morde halfen der Kirche kaum beim überleben, die meisten Morde waren reines machtgeiles Gehabe und sonst gar nichts.
Da braucht man nur mal sehen wer da wen hat abmurksen lassen.
Übrigens gibt es Schamanen in allen Kontinenten, von den Eskimos bis zu den Philippinen, von Südamerika und Afrika bis Geönland.
Und vielerorts lässt man sie wieder praktizieren.
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