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Mischgeschwulst












Salam,

also das hört sich wirklich seltsam an. Davon hab ich noch in keinem Embryologiebuch etwas gelesen. Zu den Säuglingen kann ich nur sagen, dass es sich bei diesen Syptomen um einen Tumor handelt der sich aus Embryonalgewebe differenziert. Er kann auch an anderen Stellen als dem Steißbein vorkommen und auch bei Erwachsenen.:

Das Teratom (engl.: teratoma) ist eine angeborene Mischgeschwulst der Keimzellen, in der alle 3 Keimblätter enthalten sind. Es besteht aus verschiedenen differenzierten und undifferenzierten Geweben. Meist liegt es in einer gekapselten Form vor, die verschiedene differenzierte Gewebearten enthält, beispielsweise Haut, Haare, Zähne, Muskel- und Nervengewebe. Histologisch reine Teratome stellen eher die Ausnahme als die Regel dar, häufiger finden sie sich in Form sog. Kombinations- oder Mischtumore.

Histogenese [Bearbeiten]

Reife zystische Teratome (Dermoidzysten) gehören zu den Keimzelltumoren. Teratome bestehen aus reifen Geweben aller drei Keimblätter, die manchmal organoid angeordnet sind. Trotz fehlender Befruchtung beginnen diese sich chaotisch zu teilen und bilden Stammzellen, die denen eines Embryos nicht unähnlich sind. Aus diesen Stammzellen bildet sich Gewebe, das für die Umgebung völlig untypisch ist (Haare, Zähne, Haut - aber auch, in Ansätzen, Leber-, Nieren- oder gar Herzmuskelzellen). Wegen dieses Umstandes trägt die Krankheit auch den Namen, der sich vom griechischen Wort "teratos" („Monster“) ableitet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Teratom

Tumor bestehend aus einer Mischung reifer Gewebe aller Keimblätter.
Stark verhornende Epidermis mit zahlreichen Hautadnexstrukturen (Haare, Talgdrüsen, Schweissdrüsen).
Schilddrüsenfollikel.
Hyaliner Knorpel.
Fremdkörperreaktion um ausgetretenes Hornmaterial.
Da der Tumor Stammzellen bildet - aus denen sich dann die Haare, Zähne usw. differenzieren - ist der Tumor für Entwicklungsbiologen von hohem Interesse, da er die einzige andere Möglichkeit bietet, Stammzellen zu gewinnen - außer man benutzt befruchtete Eizellen, also Embryonen. Dies ist aber mit hohen ethischen Bedenken verbunden.

Typische Orte der Entstehung sind die Eierstöcke oder Hoden, hier geht man von einer schlechteren Heilungsprognose aus.

Weitere Lokalisation sind:

* das Steißbein (Steißbeinteratom)
* das Mediastinum
* der Bauchraum
* das Gehirn
* der Pinealisloge
* das Retroperitoneum
* das Zentralnervensystem
* die Halsweichteile
* die Baucheingeweide (Pankreas, Darm und Mastdarm)


Das Steißbeinteratom ist die häufigste Manifestation von Keimzelltumoren des Kleinkindesalters. Es bezeichnet einen Fehlbildungstumor im Bereich des fetalen Pos, welches bis in das Becken des Ungeborenen vorwachsen kann.
Auswirkungen [Bearbeiten]
In über 90% der Fälle sind sie gutartig, neigen jedoch dazu, bösartig zu werden. Sie bilden sich am unteren Ende der Wirbelsäule und können bis zur Geburt bereits kindskopfgroß sein. Eine Untergruppe dieser Tumoren wird so stark durchblutet, dass hierdurch ein schweres fetales Herzversagen bis hin zum Versterben des Ungeborenen auftreten kann.

Abu Huraira würde ich nicht so ernst nehmen

Wassalam
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