Warum will mensch ein Gott?


sag ich doch du bist nur hier um zu provozieren!
Kannst Dich aber hier in Zukunft austoben. Eine Zensur reicht. Thema ist für mich gestorben. Viel Spaß
Wenn man die Gerichtsbarkeit menschlicher Gesellschaften der vergangenen Jahrtausende im Überblick zusammen stellt kann man den Wunsch nach einer außerirdischen obersten Rechtsprechung gut verstehen.
Vielen Dank Alwin, dass Du mich auf diese Spur führst, vermutlich ohne Dein Wissen.

Nicht immer, aber meistens, sind materielle Interessen höher stehend als Gerechtigkeit, und das bis in die heutige Zeit und bis in oberste Instanzen.
Korruption hat menschliche Hierarchien quer durch die dokumentierte Geschichte begleitet und da sind alle Spielarten zu finden.

Einmal steht die geistliche Macht und Gerichtsbarkeit über der weltlichen, dann wieder umgekehrt, gelegentlich haben sie gar nicht mit einander zu tun und gelegentlich bekämpfen beide einander.
Leidtragende sind meistens diejenigen, welchen die Mittel fehlen, sich schon nur eine Vertretung vor dem Gericht zu kaufen.

Da ist ein Gott, vor dem keine Vertretung nötig ist, weil er allwissend ist ein durchaus verständlicher Wunsch und gerade darum sind es immer vor allem die sozial Benachteiligten gewesen, welche meistens den tiefsten Glauben hatten und pflegten.
Und diese sind auch ein dankbares Ziel für die Mission, aber auch für Rituale und ebenso gut für Aberglauben.

Die Geschichte der Justiz ist diesbezüglich ganz ähnlich wie die Sedimente im Gestein mit ihren Fossilien: Immer mal wieder trifft man auf Bindeglieder in unverständlichen Schritten der Entwicklung des Glaubens, einmal als Steuerungsmaßnahme der Obrigkeit, einmal als Reaktion oder Verzweiflungstat der unteren Schichten.

Doch ob wirklich jemandem nach dem Tode noch Recht widerfahren würde hat niemand berichten können, auch nicht Leute welche klinisch tot waren und wieder belebt worden sind.




Shanti hat folgendes geschrieben:
sag ich doch du bist nur hier um zu provozieren!
Diesen Eindruck muss man bei Durchsicht aller Beiträge dieses Autors tatsächlich bekommen. eine sachliche Diskussion auf alwinscher Ebene scheint nicht im Rahmen des Möglichen zu liegen.
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Zu zweit ist das Singlesein viel schöner
egal ob es etwas außerhalb der Raumzeit gibt.
Deine Profilierungssucht scheint wohl grenzenlos zu sein? Viel Spaß in Deiner Zukunft...
ist doch klar warum mensch einen gott will.Das universum der kosmos ist so unendlich groß es gibt so viele fragen , es gibt so eine perfektion im universum, nur einige kleine fehler und das system würde zusammenbrechen .Wie kann aus dem nichts das universum entstanden sein?Es muss eine höhere instanz geben .wir leben in einem system , jemand muss ein system aufgestellt haben , von alleine entsteht kein sytem mit regeln und gesetzmäßigkeiten.So ist das
Das stimmt so nicht.
Die Elemente ergeben sich aus der Art wie die Strings die Kernteile und die Kernteile die Elemente bilden, von da an mag viel Zufall dabei sein.

Es ist schon möglich, dass die Dinge welche wir sehen können nur auf der Tatsache beruhen, dass sie sich eben bevorzugt mit bestimmten anderen Dingen zusammen tun, und mit einigen dagegen nicht.
Wasser und Öl mögen einander nicht sehr, kommt aber doch vor, z.B. bei den so viel gepriesenen Rundungen des schönen Geschlechts werden die Formen von einem Gemisch aus Fett/Öl und Wasser gebildet.
Dazu bedarf es aber höher organisierter Prozesse, dies zu erreichen.

Einfacher ist es, sich einen Chitinpanzer zuzulegen, dann ist man ein Insekt und hat kaum Probleme mit dem Teint

Die Wissenschaften brauchen wirklich keinen Gott, sie können was ist schön erklären, aber Gott bräuchte es eher für das Übergeordnete.
Auch wenn es ohne eine Gesamtsteuerung möglich ist, eine Welt zu bilden wie wir sie kennen, schließt das keineswegs aus, dass da etwas ist, was die Welt im innersten zusammenhält, wie Goethe mit Faust so hübsch formuliert.
So isses! Das dynamische Element in der historischen Entwicklung war immer auf feste Überzeugungen (egal welcher Art) gegründet und nicht auf ein "könnte sein, aber auch nicht". Und überhaupt: wer wissen will, muss glauben lernen. Wissen können wir eh gar nix und wer sich an Sokrates erinnert, dem ist das sehr bewusst. Aber zum Glauben gehört Mut. (Zum Nicht-Glauben mancherorts wohl auch.)
VanTast, du bist mir suspekt. Aber nicht unsympathisch - das sind mir wirklich nur diejenigen, die sagen: wieso sollte uns das interessieren? Sollten wir uns nicht lieber Gedanken darüber machen wo wir das nächste Mal Geld herkriegen? Oder was fürs Bett? Ist doch viel wichtiger! Also wozu denken, wenn man trinken kann?
*hust*

LG
Lisken
Lisken hat folgendes geschrieben:
Also wozu denken, wenn man trinken kann?
Warum nicht das eine tun und das andere nicht lassen?
Manchesmal ist es echt interessant, was sogar in "Bierideen" für eine Kreativität drinsteckt.
Ich weiß schon: Wichtig ist vor allem, zu merken wann man aufhören muss, sowohl beim Trinken als beim Denken. Wobei, nicht aufzuhören zu denken macht noch nicht so sehr viel, so lange man die Gedanken nicht realisieren muss/will.

Schönen Dank, ich bin ganz gern suspekt, das fördert eine Auseinandersetzung kreativer Art bedeutend mehr als wenn jemand meine Aussagen kritiklos unterstützt.
Ist ja gar nicht recht möglich, da die meisten meiner Aussagen eher auf Fragen hinaus laufen.
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Zu zweit ist das Singlesein viel schöner
egal ob es etwas außerhalb der Raumzeit gibt.
Die meisten deiner Aussagen laufen auf Widersprüche hinaus. Das bestätigt meine Theorie, dass man umso weniger weiss, je mehr man nachdenkt.

LG
Lisken