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Mir geht es an dieser Stelle weniger um Ueberheblichkeit, Arroganz oder ignoranz.
Sondern es geht mir um die grundsaetzliche Funktion der Religionen als statisches Erklaerungssystem, welches demjenigen als Anker, als Halt dient, der in der Flut der taeglichen Veraenderungen, der Innovationen und der permanenten Pflicht sich weiterzubilden, orientierungslos zu sein glaubt. |
Ebenso sollte auch Glauben wandlungsfähig sein, sonst ist er nicht lebendig.
Denn eine Eigenschaft des Lebens ist Wandlungsfähigkeit.
| Zitat: |
| Ich sehe nicht, wo ein Atheist ein statisches Erklaerungssystem als Anker nutzt, sofern er nicht eine Weltanschauung (z.B. Kommunismus) als Ersatzreligion waelt und so in dieselbe ideologische Falle tappt. |
Einverstanden.
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| Das ist richtig, aber auch und gerade eine Mutter Teresa oder ein Mahatma Gandhi koennen nicht die anstehenden Probleme der menschheit loesen. |
Die Anstehenden Probleme kann nur das Kollektiv lösen uns es bedarf Idealismus. Diesen Idealismus haben uns solche Menschen vorgelebt.
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| Das sehe ich nicht so. Toleranz und Hilfsbereitschaft sind nette Eigenschaften, aber sie helfen nicht z.B. einer bevorstehenden globalen Klimakathastrophe entgegenzuwirken, die fortan vermutlich Millionen Menschen jaehrlich das Leben kosten wird. |
Sehe ich doch so.
Zweifellos wird es schwieriger werden.
Wir müssen mit weniger zufrieden sein.
Die Klimakatastrophe sollte sie kommen, so wird sie kommen und wieder gehen.
Sie kann aber Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte andauern.
Wenn die fossilen Brennstoffe versiegt sind, endet auch der Treibhauseffekt oder nimmt zumindest wesentlich ab.
Dann kommt die nächste Eiszeit.
Auch kein Spaß!
Aber die Menschheit ist erfinderisch und wird sich z.B. riesige Gewächshäuser bauen, in denen sich auch Wohnen kann um so wieder den Treibhauseffekt zu erzeugen und nicht zu erfrieren.
So oder so, wir müssen zurückstecken.
Wir müssen bescheidener werden, oder wir werden bescheidener gemacht werden.
Aber die Menschheit überlebt und tut das wohl noch lange.
Bis die Sonne zum Roten Riesen wird bleibt ja noch eine Milliarde Jahre Zeit.
Dann wird es wohl keine Menschen mehr geben (vielleicht aber ein Nachfolgemodell), oder die Menschheit hat diesen Planeten verlassen und die Galaxie besiedelt.
Wieso also den Kopf in den Sand stecken?
Jeder trage einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz bei.
Ich z.B. bin Vegetarier, und nehme öfters das Fahrrad.
Tue Du den Deinen und erwarte getrost, was kommen mag, wie es Bonnhöfers im KZ sang.
Da geht es uns doch besser! Wieso sollten wir uns beklagen?
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