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Religionen sind nur dann Gift für den Geist, wenn sie Menschen überheblich werden lassen.
Wenn sie Menschen als andern Überlegen erscheinen lassen. |
Mir geht es an dieser Stelle weniger um Ueberheblichkeit, Arroganz oder ignoranz.
Sondern es geht mir um die grundsaetzliche Funktion der Religionen als statisches Erklaerungssystem, welches demjenigen als Anker, als Halt dient, der in der Flut der taeglichen Veraenderungen, der Innovationen und der permanenten Pflicht sich weiterzubilden, orientierungslos zu sein glaubt.
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| Dies gilt natürlich auch für den Atheismus. |
Ich sehe nicht, wo ein Atheist ein statisches Erklaerungssystem als Anker nutzt, sofern er nicht eine Weltanschauung (z.B. Kommunismus) als Ersatzreligion waelt und so in dieselbe ideologische Falle tappt.
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| Eine Religion hat auch Menschen wie Mutter Teresa oder Mahatma Gandhi hervorgebracht. |
Das ist richtig, aber auch und gerade eine Mutter Teresa oder ein Mahatma Gandhi koennen nicht die anstehenden Probleme der menschheit loesen.
Dazu bedarf es Mut, Geld, Macht, Weitsicht, und ein ueberaus hohes Mass an Bildung und Professionalitaet..
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| Eine Religion wäre besser als Weg, als als Ziel verstanden, denn dann würde sie andere Wege zum Ziel gelten lassen. Das Ziel ist Toleranz und Hilfsbereitschaft. |
Das sehe ich nicht so. Toleranz und Hilfsbereitschaft sind nette Eigenschaften, aber sie helfen nicht z.B. einer bevorstehenden globalen Klimakathastrophe entgegenzuwirken, die fortan vermutlich Millionen Menschen jaehrlich das Leben kosten wird.
LG
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