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„Man haßt nur, wen man einmal geliebt hat.“
Man liebt erst wirklich, wenn man den Hass besiegt hat.
„Nichts ist hassenswerter als wenn Menschen von Unmenschen gepeinigt und gequält werden.“
Und durch diesen Hass erst mach sich den Mensch zum Unmenschen
„Ihr guten Menschen seit wirklich zum Fürchten. Ihr befriedigt euren Haß, wie ein Mann seine Lust befriedigt.“
Was will er damit sagen?
Er (Graham Greene) ist nicht zum Fürchen, da er seinen Hass auslebt?
Sehr Zweifelhaft!
„War es nicht besser, selbst an den Verbrechen von Menschen, die man liebte, teilzunehmen, wenn nötig so zu hassen, wie sie haßten, und wenn dies das Ende sein sollte mit ihnen die Verdammnis zu erleiden, als sich allein davor zu retten?“
Noch besser ist es zunächst sich selbst davor zu erretten und danach die andern.
„In der Liebe konnte man Gegenstand des Spottes werden, über den Haß hat sich noch niemand lustig gemacht.“
Wer die bedingungslose Liebe erreicht hat, ist über jeden Spott erhaben!
„Man sollte Dummheit nicht wie ein Verbrechen bestrafen.“
Vor allem sollte man in der Bestrafuing eine Weidereingleiderung oder aber eine Sicherheitsverwahrung sehen, seinen Hass gegen den Verbrecher aber besiegen.
„Leben wir nicht in einem Universum nicht begangener Totschläge, gerade eben noch verhinderte Morde, ungestillten, zerstörerischen Hasses?“
Leben wir nicht in einem Universum nicht begangener Liebestaten, voller Hilfsbereitschaft der noch oft der letzte Mut fehlt, reiner und bedingungsloser Liebe, die noch nach Ausdruck sucht?
„Ein Mord aus Rache, ein Mord aus Haß ist kein Beweis für Kraft.“
Jeder andere Mord auch nicht.
„Krieg ist Verrat und Haß, der Wirrwarr unfähiger Generäle, Qual und Tod und Krankheit und Müdigkeit, bis endlich alles vorüber ist und nichts sich geändert hat, außer das neues Leid kommt und neuer Haß.“
Kriege haben sehr viel mit Identifikation zu tun. Je umfassender aber unsere Identifikation ist, desto unwahrscheinlicher sind Kriege.
„Toleranz verlangt nicht danach, Unstimmigkeiten und Widersprüche zu verschleiern. Im Gegenteil, sie fordert, die Unmöglichkeit eines umfassenden einheitlichen Denkens anzuerkennen und darum fremde und gegensätzliche Ansichten ohne Haß und Feindschaft zur Kenntnis zu nehmen.“
Mal ein gutes Statement!
„Haß gibt mehr Mut als Liebe.“
Aber der Mut ist nicht von Dauer, denn dieser Mut sinnt nach Vergeltung.
Ist aber Vergolten so folgt dem scheinbaren Mut die Angst vor der Gegenvergeltung.
„Aus: Nina Bentz: Liebe ist das Letzte“
Sehr Gut! Liebe ist das Erste und das Letzte! Liebe ist der Anfang und das Ende!
„Haß ist die Folge der Furcht. Man muß fürchten, um hassen zu können. Haß ist der schützende Mantel, in den sich die Eingeschüchterten hüllen.“ ... die nicht bereit sind an sich zu arbeiten und den Hass in Liebe umzuwandeln. So bleiben sie armselige Kreaturen versunken in Leid und Selbstmitleid. Ihr Hass verbrennt sie innerlich.
Warum nur?
Das Gegenmittel wurde ihnen doch bereits in die Wiege gelegt: Liebe!
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