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Die Bibel - nicht ohne Fehler?












Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

1. Alles Lob gebührt Allah, Der zu Seinem Diener das Buch herabsandte und nichts Krummes darein legte.

2. (Es ist) frei von Widersprüchen, damit es Seine strenge Strafe androhe und den Gläubigen, die gute Werke tun, die frohe Botschaft bringe, auf daß ihnen ein schöner Lohn zuteil werde,

3. worin (im Paradies) sie auf ewig weilen werden,

4. (und) damit es jene warne, die da sagen: "Allah hat Sich einen Sohn genommen."

5. Sie haben keinerlei Kenntnis davon, noch hatten dies ihre Väter. Ungeheuerlich ist das Wort, das aus ihrem Munde kommt. Sie sprechen nichts als Lüge.


Qur’an, Al-Kahf (18:1-5)
http://islamische-datenbank.de/Quran-al-Kareem/
Denkst du, dass da alles noch hundertprozentig stimmt?

Ich weiß nicht, was mit Bibel alles passiert ist, also in welchen Sprachen es übersetzt worden ist.

Ich will es mit einem Beispiel verdeutlichen, wie es ein Buch im Laufe der Zeit verändert werden kann und wie sie ihren Orginalform behalten kann.


also:
Z.B. sagen wir mal dass Bibel wurde in griechische Sprache hinabgesandt (oder Jesus sprach griechisch)

so, nun wird die Sprache auf italienische Sprache übersetzt

dann geht es weiter mit Spanisch: Bibel auf italienische Sprache wird auf spanische sprache übersetzt

usw.

Nun ist es ein Fehler, das Übersetzte zu übersetzen, weil es vielleicht kein italienisches Wort oder spanisches Wort dafür gibt?

Schauen wir uns mal den Koran an: Es fing mit arabischem an...

... und blieb arabisch...

Was Übersetzt ist, darf nicht noch mal übersetzt werden, das ist hier der Fehler.

Z.B. wurde es VERSUCHT, Koran auf Deutsch zu übersetzen, aber arabische ist und bleibt immer das originale.

Denkt bitte nicht, dass ich was gegen Juden, Christen oder Buddhisten oder sonstjemand hab. Ich hab nur versucht das Ganze zu erklären. Ich hoffe, dass ihr das einigermaßen Verstanden habt.

Falls ich was falsches gesagt hab, dann sagt mir das bitte bescheid!
kltgr hat folgendes geschrieben:
Genau, aber in ihren Orginalform. Mohammed selber betete, bevor ihm die Religion Islam entsandt wurde. D.h. damals existierte noch die Orginalform von Bibel.

Man hat aber Bibeln gefunden, die lange vor Mohammed aufgeschrieben wurden und sich von den heutigen kaum unterscheiden.

kltgr hat folgendes geschrieben:
Im Gegensatz ist der Koran ein heiliges Buch, die 100% Gotteswort enthält. Bisher wurde noch nicht einmal eine Buchstabe verändert

Es wurden zumindest viele Alifs geändert. Selbst in den online verfügbaren Koranen gibt es Unterschiede. Einige alte Handschriften aus der Moschee in Sanaa weichen in der Schreibweise und der Anordnung der Suren stark vom Kairoer Koran ab.

kltgr hat folgendes geschrieben:
Falls einer daran zweifeln sollte, ob Koran wirklich von Allah (Gott) kommt, dann soll er/sie hier die Widersprüche reinschreiben.

Widerspruchsfreiheit ist kein ausreichendes Kreiterium für Wahrheit. Zudem enthält der Koran Widersprüche:
Selbstanspruch des Koran, klar, deutlich und vollständig zu sein (Verse 12.1, 15.1, 5.15, 26.2, 28.2, 16.103, 26.195)
Eingeständnis, dass auch unklare Passagen vorkommen (3.7)
Nur Letzteres entspricht der Wahrheit. Vieles im Koran ist unverständlich oder mehrdeutig.

Um mit den Widersprüchen im Koran klarzukommen, hat man das Prinzip der Abrogation erfunden.

36:40 Es steht der Sonne nicht zu, den Mond einzuholen
Tatsächlich holt sie ihn immer wieder ein.
kltgr hat folgendes geschrieben:
Z.B. wurde es VERSUCHT, Koran auf Deutsch zu übersetzen, aber arabische ist und bleibt immer das originale.

Weil der arabische Originaltext so unklar ist, dass ihn niemand vollständig versteht, ist es nicht möglich, ihn zu übersetzen, denn dann müsste man sich ja festlegen.

Die Bibel enhält hebräische und griechische Abschnitte, die man sich auch heute noch unübersetzt ansehen kann. Von einer Verfälschung durch Übersetzung kann also nicht die Rede sein. Eine Verfälschung durch ungenaues Abschreiben ist aber wahrscheinlich.
Ich glaube nicht das Arabisch die ursprüngliche Übersetzung von der Bibel war. Soviel wie ich weis war es Latein. Von Latein in Deutsch übersetzt.

Geschichte der Bibelübersetzung
Die Bibel ist das meistübersetzte Buch der Geschichte. Sie hat großen Einfluss auf die Moralvorstellungen der Kulturen des Abendlandes genommen, und über diese auf die Moralvorstellungen der ganzen Welt. Als Heilige Schrift der Juden und Christen genießt sie auch heute noch eine weltweite Wertschätzung, wodurch immer neue Übersetzungen notwendig werden. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der mehr als zweitausendjährigen Geschichte der Bibelübersetzung.

Übersetzungen in vorchristlicher Zeit
Seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. entstanden die Targumim (hebräisch: Übersetzungen), die ersten Übersetzungen ins Aramäische, das nach dem babylonischen Exil zur Alltagssprache der Juden geworden war. Die Targumim waren Teilübersetzungen, die nicht als vollwertiger Ersatz des hebräischen Textes galten, sondern nur bei dessen Studium helfen sollten.
Die Übersetzung der hebräischen Schriften ins Altgriechische fand ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. durch jüdische Gelehrte statt. Diese Übersetzung wurde im Westen später unter dem lateinischen Namen Septuaginta bekannt. Sie war für griechisch sprechende Juden des hellenistischen Ägyptens bestimmt. Die christlichen Apostel bedienten sich später dieser Bibelübersetzung bei ihrer Missionsarbeit in den griechisch sprechenden Gebieten. Im Neuen Testament finden sich einige Zitate daraus. Die Griechisch-Orthodoxe und die Zyprisch-Orthodoxe Kirche verwenden diese Bibelübersetzung bis heute, ergänzt um das griechische Neue Testament.

19. Jahrhundert
Bereits im 19. Jahrhundert wurde ein erneuter Ruf nach leser- und verständnisorientierter Bibelsprache laut. 1819 erschien die Bibelübersetzung von Johann Friedrich von Meyer („Bibel-Meyer“), der sich um eine sprachliche Modernisierung bemühte, ohne den Charakter der Lutherbibel aufzugeben. Im Zuge der Erweckungsbewegung nahm die Erstellung der Elberfelder Bibel (1855 NT bzw. 1871 AT) Gestalt an, bei der die Wörtlichkeit der Übersetzung Vorrang vor sprachlicher Schönheit hatte.


20. Jahrhundert
Zahlreiche Übersetzungsprojekte mehr oder minder seriöser Natur wurden im 20. Jahrhundert realisiert.

Die Miniaturbibel (1905) von Franz Eugen Schlachter, an Luther-Bibel, aber auch die alte Zürcher Bibel angelehnt, ist die Urfassung der Schlachter-Bibel.

1914 übersetzt Konstantin Rösch (katholisch) das NT neu.

Das Konkordante Neue Testament (KNT) legte 1939 Adolph Ernst Knoch vor.

Die katholische Einheitsübersetzung ist die 1962-1980 erstellte einheitliche Übersetzung für den römisch-katholischen Gottesdienst. Sie wurde von katholischen Theologen unter zeitweiliger evangelischer Beteiligung erarbeitet.

Die Jörg-Zink-Bibel, eine Übertragung in modernes Deutsch, legte der Übersetzer 1966 (NT) vor, die vollständige Bibel kam 1998 heraus.

Die Gute-Nachricht-Bibel (1968; rev. 1997) ist ein sich selbst als kommunikative Übersetzung verstehendes Projekt an der Sprache des Journalismus orientierter Übersetzer.

Das Münchener Neue Testament (ab ca. 1970) sucht die Vermeidung „gängiger“ Übersetzungen, wobei es Kompromisse eingeht, um „die Anstößigkeit des Textes nicht zu überziehen“. Es hält an der Priorität des Textes fest und verfolgt den Grundsatz: „So griechisch wie möglich, so deutsch wie nötig“.

Die Geschriebene (DaBhaR-Übersetzung) ist eine konkordante Bibelübersetzung von Fritz Henning Baader 1975-1990.

Auch Hoffnung für Alle versteht sich als kommunikative Bibelübersetzung, die mehr Wert auf inhaltliche Verständlichkeit als auf Worttreue legt. (NT 1982, AT 1996)

Ds Nöie Teschtamänt Bärndütsch (Ü.: Hans und Ruth Bietenhard, 1984) gibt den Text in berndeutschem Dialekt wieder.

Seit 1988 erscheint die Neue Genfer Übersetzung (NGÜ), die eine natürliche und zeitgemäße Sprache nutzt und auf dem Prinzip der funktional-äquivalenten Übersetzung fußt.

1989 erregte das Das Neue Testament. Übersetzt von Fridolin Stier Aufsehen durch seine ungewöhnliche drastische, geradezu an der Sprachgewalt der Buberschen AT-Übersetzung orientierten Sprache.

Neben zahlreichen elektronischen Bibelprogrammen bietet seit 1999 MyBible (für Windows) einen kostenlosen Überblick über verschiedene Bibelübersetzungen. Die Volksbibel 2000 ist ein freeware Bibelprogramm für Microsoft Windows, Mac OS und Linux.

Zu den umstrittenen Bibelprojekten zählen das Wienerische Da Jesus und seine Hawara (1971), von Wolfgang Teuschl, Der große Boss, die Volxbibel (2005) und die Bibel in gerechter Sprache (2006) .

Seit 2005 arbeitet die Deutsche Bibelgesellschaft an der so genannten BasisBibel. Diese Bibelübersetzung zeichnet sich dadurch aus, dass sie besonders urtextnah, leicht verständlich (kein Satz länger als sechzehn Worte) und interaktiv aufbereitet ist. Die eigentliche Ausgabe ist die elektronische, bei der zusätzliche Informationen direkt mit dem Bibeltext verlinkt sind. Geplant ist, das Neue Testament bis 2010 fertig übersetzt zu haben. Weitere Informationen unter basisb.de.
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