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| Die christliche, die muslimische oder die jüdische. |
Aber was ist wenn es nur eine gibt?
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| Wenn ich ein guter Christ bin komme ich den christlichen Himmel aber gleichzeitig als Ungläubiger in die muslimische Hölle |
Genau das ist es eben nicht... Das Christentum ist die einzige Religion die eine zufriedenstellende Antwort auf das Thema "Sünde" hat. Das findest Du weder im Islam noch im Buddhismus. Meiner Überzeugung nach kann Religion nicht "retten". Weder die jüdische, noch die islamische und genausowenig nicht die christliche. Retten kann imo nur der lebendige Glaube an Jesus (eben die Wiedergeburt).
Bei Religion geht es doch letztlich immer nur um eins: Artig sein damit man in den Himmel kommt. In den östlichen Religionen (okay in dem westlichen Buddhismus an den Du wahrscheinlich glaubst ist das etwas aufgeweicht) ist das letztlich auch nix anderes. Ich muss immer schön brav sein und gute Werke tun um - zB im Hinduismus - nicht als Fliege wiedergeboren werde. Ich muss immer schön brav irgendwelche Allah-Agbar-Dinger runterbeten um als Moslem der Dschehannam zu entgehen. Im Christentum ist es das gleiche: Es gibt viele Leute die sich Christen nennen die der festen Überzeugung sind, dass sie einfach nur ein halbwegs gutes Leben führen, sich taufen lassen und jeden Sonntag brav in die Kirche gehen müssen um gerettet zu werden.
Imo ist das - und ich weiß, dass meine Einstellung da auch unter Christen recht unpopulär ist - eine Illusion.
Deswegen glaube ich eben, dass Jesus ganz persönlich für meine Fehler hingerichtet worden ist und dass es unmöglich ist ein gutes und "gottegefälliges" Leben zu führen.
Denn wenn es wirklich einen Gott gibt und wenn dieser Gott Sünde verurteilt, dann können wir uns den "Himmel" per Definition abschminken. Denn - und ich denke darüber sind wir uns einig - kein Mensch ist wirklich perfekt. Jeder hat mal irgendwann in seinem Leben Fehler gemacht. Und kannst fragen wenn Du willst, keiner kann Dir sagen, weder ein Moslem noch ein Hindu noch sonst ein Religionsanhänger - wann er genug gebetet hat, wann er genug gute Taten vollbracht hat, ob er genug Leistung vollbracht hat, um seinem Glauben gerecht zu werden...
Und deswegen unterscheide ich auch zwischen einer christlichen "Relgion" und dem Glaube an Jesus und die Wiedergeburt. Ist mittlerweilen ziemlich unmordern, aber imo ist es das was die Bibel lehrt...
Gruß, Dave
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Aber was ist wenn es nur eine gibt?
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Dann liegen zwei der großen monotheistischen Religionen falsch - dumm wenn man die falsche erwischt hat - aber im Prinzip ist dann Gott schuld, wenn ich in die Hölle komme, denn er hat mir den Zugang zu seiner Lehre verwehrt indem er mich in den falschen Kulturkreis geschickt hat und mir schlechtes Bodenpersonal vorgesetzt hat. Wie kann er dann erwarten, dass ich genau die richtige Religion treffe?
Die Sache ist die. Sollte es einfach nur ein Jenseits geben und ich stehe vor Gott und muss mich rechtfertigen, habe ich ziemlich gute Karten. Monoteisten oder Atheisten jedoch kommen ganz schön ins Schwimmen, wenn es Wiedergeburt gibt.
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| Genau das ist es eben nicht... Das Christentum ist die einzige Religion die eine zufriedenstellende Antwort auf das Thema "Sünde" hat. Das findest Du weder im Islam noch im Buddhismus. |
Die Sündendefinition des Islam kenne ich nicht, vielleicht kannst Du mir da auf die Sprünge helfen - finde ich interessant.
Im Buddhismus gibt es die klassische Sünde nicht, wie sie im Christentum bekannt ist. In Übersetzungen wird z.T der gleiche Begriff verwendet, da hört die Gemeinsamkeit aber fast schon auf.
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| Retten kann imo nur der lebendige Glaube an Jesus (eben die Wiedergeburt). |
Dumm halt, wenn einem der Glauben an Jesus nicht zu teil werden kann, warum auch immer - was dann?
Für mich persönlich war Jesus sicher ein beeindruckende Mann, ich kann mir sogar vorstellen, dass er die Wunder, die in der Bibel stehen wirklich vollbracht hat, aber ich verlasse mich nur ungern darauf, dass Jesus mich retten wird, dafür ist mir seine Lehre zu sehr 'korrigiert' worden. Nein, ich glaube, dass kann ich nur selber, mit Hilfe von anderen Wohlgemerkt.
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| Bei Religion geht es doch letztlich immer nur um eins: Artig sein damit man in den Himmel kommt. In den östlichen Religionen (okay in dem westlichen Buddhismus an den Du wahrscheinlich glaubst ist das etwas aufgeweicht) ist das letztlich auch nix anderes. |
Ein Lama sagte einst, dass der Buddhismus wie Diamant ist, der die Farbe des Untergrundes annimmt, auf den man ihn legt.
Aufgeweicht...hmm. Im Prinzip ist es tibetischer Buddhismus, wie er auch dort gelehrt wird, die Interpretation der Texte ist sowieso eher ein persönliches Ding, dass sieht jeder wohl ein bisschen anders, aber darauf ist es ja auch ausgelegt...also auf anhiebt fällt mir nichts ein was flöten gegangen sein könnte.
Es geht auch nicht darum in den Himmel zu kommen - Nirvana ist was ganz anderes, auch nicht darum sich persönlich zu verwirklichen in der Einheit mit irgendwas, wie im Monotheismus.
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| Denn - und ich denke darüber sind wir uns einig - kein Mensch ist wirklich perfekt. Jeder hat mal irgendwann in seinem Leben Fehler gemacht. Und kannst fragen wenn Du willst, keiner kann Dir sagen, weder ein Moslem noch ein Hindu noch sonst ein Religionsanhänger - wann er genug gebetet hat, wann er genug gute Taten vollbracht hat, ob er genug Leistung vollbracht hat, um seinem Glauben gerecht zu werden... |
Das man Fehler macht, liegt wohl in der Natur des Universums. Egal was ich mach, durch Kausalität kann dadurch immer leid bei anderen Menschen entstehen.
Deshalb zählt für mich auch nicht unbedingt die Tat, sondern die Motivation. Und die Motivation lässt sich immer zurückverfolgen, bis man schließlich bei 'Aber ich will doch nur glücklich sein' landet. Es gibt für mich also keine schlechten oder bösen Menschen, manche sind nur echt dumm und machen dumme Sache.
Im Buddhismus wird nicht abgesehen beim Meditieren nicht unbedingt von der Quantität irgendwelcher religiöser Praktiken gesprochen, sonder von der Ausrichtung des Geistes. Da braucht man jedoch manchmal ne Menge Hammerschläge um das Ding zu justieren
Das ist so in zwei Sätzen die Grundlage für die liebevolle Natur des Buddhismus, es gibt keine Sünder.
Soll jetzt keine Werbung sein, sondern nur ein paar Sätze um eine Abgrenzung zu schaffen, die meisten wissen nicht viel über Buddhismus und werfen buddhistische und monotheistische Begriffe durcheinander.
Ich sollte mal ein Buddhismus-FAQ machen
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Dumm halt, wenn einem der Glauben an Jesus nicht zu teil werden kann, warum auch immer - was dann?
Für mich persönlich war Jesus sicher ein beeindruckende Mann, ich kann mir sogar vorstellen, dass er die Wunder, die in der Bibel stehen wirklich vollbracht hat, aber ich verlasse mich nur ungern darauf, dass Jesus mich retten wird, dafür ist mir seine Lehre zu sehr 'korrigiert' worden. Nein, ich glaube, dass kann ich nur selber, mit Hilfe von anderen Wohlgemerkt. |
Sie ist nicht korrigiert worden.
Mt 24;35
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| 35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen. |
Jesus wird jeden retten, jeder kann Jesus persönlich erleben.
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Sie ist nicht korrigiert worden.
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Schon gut. Belassen wir es mal dabei. Ich glaube aber, dass es irgendwann wieder ein Zeit ohne Christentum geben wird, ich glaube nichts ist ewig auch Religionen nicht, da mache ich gerade bei meiner keine Ausnahme.
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Jesus wird jeden retten, jeder kann Jesus persönlich erleben.
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Das sind Sätze, die ich persönlich gerne von Christen höre, wenn damit nicht gleich nen Mitgliedsantrag verbunden ist. Eine gemeinsame Spiritualität würde dem Christentum sicher helfen, weniger Glauben mehr erfahren/erleben.
Ich persönlich muss Jesus nicht erleben, Meditation funktioniert da schon ganz gut, ich würde mir nur wünschen, dass das die Christen und Moslems einfach mal akzeptieren würden und nicht dauernd versuchen zu missionieren.
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| wenn ich in die Hölle komme, denn er hat mir den Zugang zu seiner Lehre verwehrt indem er mich in den falschen Kulturkreis geschickt hat |
Nun was mit den armen kleinen Kindern in Timbuktu ist, die das Evangelium noch nie gehört haben ist Gottes Problem. Aber DU hast es nunmal gehört und DU bist nunmal in einem Kulturkreis "geschickt" worden in dem Du "Zugang" seiner Lehre hast.
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| Dann liegen zwei der großen monotheistischen Religionen falsch - dumm wenn man die falsche erwischt hat |
Nun die Juden liegen vom Prinzip nicht falsch. Es ist der gleiche Gott, sie haben die gleiche Bibel, sie haben nur (noch) nicht erkannt, dass der große Messias auf den sie erwarten schon vor 2000 Jahren da war...
Somit bleibt (um bei den Monotheistischen Religionen zu bleiben) nur noch der Islam übrig. Nun aber der hat wie gesagt keine Antwort auf die Sache mit der Sünde...
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| Wie kann er dann erwarten, dass ich genau die richtige Religion treffe? |
Nun - er hat Dir einen Verstand gegeben.
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| Monoteisten oder Atheisten jedoch kommen ganz schön ins Schwimmen, wenn es Wiedergeburt gibt. |
Meinst Du nicht dass es andersrum ist? Wir machen ja im Prinzip beide das gleiche: Wir versuchen ein einigermaßen gutes Leben zu führen. Du machst es damit Du nicht als Fliege wiedergeboren wirst - oder wegen mir auch irgendwann ins Nirvana eingehst. Ich mache es aus Dankbarkeit dafür, dass Jesus mir meine Sünden vergeben hat und ich dadurch so vor Gott stehen kann als hätte ich nie auch nur eine einzige Sünde getan.
Okay: Wenn Deine Religion stimmt, hab ich nix zu verlieren. Ich werde zwar vielleicht nicht gleich als reicher Schauspieler wiedergeboren, aber - dadurch dass ich mich trotzdem bemüht habe ein gutes Leben zu führen - auch nicht als Fliege. Außerdem habe ich ja nix zu verlieren. Ich kann mich ja im Laufe des Samsras immer noch wieder hocharbeiten.
Wenn meine Religion stimmt fragt Gott nur: Kennst Du Jesus? Bist Du Wiedergboren (im Sinne der Bibel)? Wenn nicht: A-Karte.
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| Die Sündendefinition des Islam kenne ich nicht |
Unterscheidet sich nicht groß von derjenigen der Bibel, außer dass da noch ein paar Sachen weniger "erlaubt" sind .
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Im Buddhismus gibt es die klassische Sünde nicht, wie sie im Christentum bekannt ist. In Übersetzungen wird z.T der gleiche Begriff verwendet, da hört die Gemeinsamkeit aber fast schon auf.
[...]
Es gibt für mich also keine schlechten oder bösen Menschen, manche sind nur echt dumm und machen dumme Sache. |
Nun, ob Du es nun "Sünde" nennst, "Fehler machen" oder einfach "Dummheit" spielt letztlich keine Rolle. Das Prinzip ist das gleiche: Es geht letztlich darum von irgendwelchen - mehr oder weniger - definierten moralischen Vorstellungen abzuweichen...
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| Nein, ich glaube, dass kann ich nur selber, mit Hilfe von anderen Wohlgemerkt. |
Man kann sich nicht selber aus vor dem Ertrinken befreien wenn man nicht schwimmen kann. Auch nicht mit Hilfe von anderen die dessen auch nicht mächtig sind.
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| also auf anhiebt fällt mir nichts ein was flöten gegangen sein könnte. |
Achso, also die Lehre von Jesus ist schlecht, weil sie zu sehr verändert wurde, die buddhistische Lehre ist gut, obwohl sie viel älter ist und obwohl sie viel älter ist und vielmehr verändert wurde (das ist ja wohl erlaubt, wenn alles nur persönliche Auslegungssache ist).
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| Es geht auch nicht darum in den Himmel zu kommen - Nirvana ist was ganz anderes, auch nicht darum sich persönlich zu verwirklichen in der Einheit mit irgendwas, wie im Monotheismus. |
Doch letztlich ist es das gleiche. Es geht darum bestimmte Moralvorstellungen zu verwirklichen um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
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| Das ist so in zwei Sätzen die Grundlage für die liebevolle Natur des Buddhismus, es gibt keine Sünder. |
Genau und die Bibel sagt das Gegenteil: Es gibt keine Nicht-Sünder!
GRuß, Dave
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