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| Erwartest du Übermenschen, so wie die r.k. Kirche? |
Nein - im Gegenteil... Ein Christ ist jemand, der es kapiert hat, dass es unmöglich ist, ein guter "Christ" zu sein...
Gruß, Dave
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@D@ve
Was hast du da nicht begriffen?
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| Aber defakto ist sie real! Und wenn wir anfangen den Leuten die Hölle schönzurden (klar mit "Gottesferne" hat niemand ein Problem), dann brauchen wir uns auch nicht wundern, dass unsere Kirchen und Gemeinden leer stehen... |
Naja....über die Realität der Hölle kann man sich streiten. Ich persönlich glaube eher dass Himmel und Hölle ein Geisteszustand ist.
Auf der einen Seite ist eine Aufrechterhaltung eines Bildes ein herkömmlichen Hölle meiner Meinung nach nicht wünschenswert, ich finde die Vorstellung grausam und menschenverachtend, anderseits ist ein gemeinsames Feindbild oder Angstszenario mit der beste Kitt für eine Gruppe, die ansonsten vielleicht seht innhomogen ist.
Das Problem ist meiner Meinung nach für die Kirche, dass Liberalisierung mir Alleinvertretungsanspruch in sich ein Widerspruch ist außerdem ist das Christentum eine Glaubensreligion, wenn der Glauben in essentiellen Bereichen ausgehöhlt wird, dann gibt es einfach nichts mehr.
Der Kirche fehlt es an Spiritualität um dies zu kompensieren und da Spiritualität nicht unbedingt hohes Ansehen in der Gesellschaft findet, wird sie sich wohl nicht daraufhin auszurichten, das bleibt immer noch Sekten und Freikirchen vorbehalten.
Was bleibt, ist den Verlust an Substanz irgendwie zu ersetzen, mit dem was ich gerne Pop-Kirche nenne. Ob sich das bewährt, bezweifle ich, aber das wird die Zeit wohl zeigen.
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Erwartest du Übermenschen, so wie die r.k. Kirche?
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Immerhin scheint sich der Papst zu bewähren, auch wenn seine Legitimation genauso absurd ist, wie manche seiner Vorstellungen, scheint er bei den Jugendlichen gut anzukommen.
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| Nein - im Gegenteil... Ein Christ ist jemand, der es kapiert hat, dass es unmöglich ist, ein guter "Christ" zu sein... |
Jaja, der christliche Drang zur Selbstgeißelung und zum Leiden. Das stört mich persönlich am meisten am Christentum und es hat dummerweise eine tiefen Eindruck in der westlichen Gesellschaft hinterlassen - nur wenn man leidet, dann ist etwas, was man macht wirklich gut - Jesus hat ja auch am Kreuz gelitten.
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Ja, Gott ist ein liebender Vater. Aber leider wird er oft mit einem guten alten Onkel verwechselt, der beide Augen zudrückt und alles durchgehen lässt...
Mag sein, dass unsere Vorstellung von "Holle" nicht ganz korreket ist (mit Feuer und so). Aber defakto ist sie real! Und wenn wir anfangen den Leuten die Hölle schönzurden (klar mit "Gottesferne" hat niemand ein Problem), dann brauchen wir uns auch nicht wundern, dass unsere Kirchen und Gemeinden leer stehen... |
Voll deiner Meinung!
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| Jaja, der christliche Drang zur Selbstgeißelung und zum Leiden. |
Quatsch... das hab ich nicht gesagt. Dieses Selbstgeißelungsgesülze von einigen Christen nervt mich auch. Es geht nur eben darum, dass man sich den "Himmel" nicht erarbeiten kann, aber das ist ein anderes Thema....
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| ich finde die Vorstellung grausam und menschenverachtend |
...nur mal rein hypothetisch: Was wäre wenn die Hölle wirklich existiert? Ich bin mir fest davon überzeigt, dass diejenigen die in diesen Zustand kommen - nenn es meinetwegen "Gottesferne" oder wie Du willst - irgendwann mal die goldene A-Karte gezogen haben - und zwar ohne Rückfahrschein... Ist das wirklich Menschenverachtung wenn man die Leute davor warnt?
Wenn ich weiß (oder meine zu wissen), dass an der B10 kurz vor Stuttgart 'nen Blitzer steht. Wer ist dann der Menschenverachter:
Derjenige der sagt: "Ey fahr dort 80 sonst gibt's nen Knöllchen" oder jemand der sagt: "Die Blitzer machen garnichts. Die dienen alle nur zur Abschreckung, die muss man nämlich nur im Übertragenen Sinn sehen."
Wer ist der größere Dummkopf? Dejenige der vor einer Gefahr warnt, obwohl sie dann wohlmöglich garnicht existiert, oder derjenige der die Gefahr von vornherein leugnet?
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