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Die Bibel - nicht ohne Fehler?












Hallo miteinander.

Die Kirche und die Bibel, ich finde sie sind beides veraltet und verlieren
ihre Wirkung immer mehr.

Mit Grüssen Gralsbote
Zitat:
Mit Sicherheit nicht, wer verlangt das denn aber auch?


Wieso willst Du dann einfach nachvollziehbare Texte für eine menschliche Intuition?


Zitat:
Wo hast denn das her? Schmarren von vorgestern?


Hmm, basierend auf einem Artikel aus einem Fachmagazin über Psychologe, Hirnforschung und Philosophie, der beinhaltet, dass eine Religion mit hohen Anforderungen an die Gläubigen besserer Überlebenschancen hat, als eine die sich eher liberaler gibt und die Anforderungen herunter schraubt.
Als Vergleich dienen zum Beispiel Judentum und Christentum. Das Judentum hat sich in vielerlei Hinsicht so gut wie gar nicht verändert, die Gläubigen stehen immer noch wie ihre Vorfahren bei 50°C in Winterklamotten an der Klagemauer, die Liturgie der Messen hat sich nicht verändert. Im Gegensatz dazu weicht das Christentum immer wieder zurück und hat wie oben erwähnt nach den Konzilen in den ich meine 60er drastisch an Mitgliedern verloren.

Gestrigkeit und die damit zum Teil radikalen Dogmen in einer sich immer schneller drehenden Welt geben den Gläubigen eine Insel der Beständigkeit und damit verbundenen Vorhersagbarkeit und somit Sicherheit. Politische Systeme ändern sich sowie die Moral, nur die Position der Kirche ist relativ Beständig.


Nach einer Theorie ist das darin begründet, dass man sich davon selbstverständlich Vorteile erhofft, wenn man in einer Gruppe ist in der man sich gegenseitig vertrauen kann. Die Gefahr, dass jemand der die anderen betrügen will sich in eine Gruppe einschleicht, die hohe Ansprüche hat ist relativ gering, da die Kosten für den vermeidlichen Betrüger sehr hoch sind, der Aufwand würde sich also nicht lohen.

Das war die brutale Kurzform - der Artikel ist ich glaube von 2006.


PS:

- Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei. - Buddha
Zitat:
Vielleicht finden wir ja zahlen über die Mitglieder in den Kirchen, ansonsten ist die Diskussion müßig.


Kein Problem...
http://upload.wikimedia.org/wikiped.....mitgliederDeutschland.png

Die EKD hat weniger Mitglieder, insgesamt aber mehr Austritte - selbst wenn man mit absoluten Zahlen recht.:
http://www.kirchenaustritt.de/statistik/

Imo liegt das genau daran, was Du gesagt hast:
Zitat:
Eine liberale Kirche ist eine tote Kirche, ihre Gestrigkeit und Radikalität ist ihre einzige Überlebenschance.


Die Leute wollen Profil, eine klare Linie. Die RKK lehrt viel Müll, aber sie stehen wenigstens dazu und fahren ihre Linie wenigstens durch. Die EKD versucht sich immer mehr anzupassen und damit schießen sie sich letztlich selber ins Bein... Und das zeigt sich eben an der Zahl der Austritte.

Gruß, Dave
Die evangelisch-lutherische Kirche hat auch viele Eintritte, nur das ist nicht so populär, deshalb ist es nicht so verbreitet-die Eintritts-und Wiedereintrittszahlen sind steigend.

Der Ein-und Wiedereintritt wurde derart erleichtert, dass ein Eintritt in Hamburg auch in München anerkannt wird.

Ich bin soooo froh, dass die evangelisch-lutherische Kirche der heutigen Zeit zugewandt handelt! Es bieten sich Öffnungen für neue Gottesdienstformen und ähnliches.

Die Ewig-Gestrigen haben bald ausgedient.

Es geht ja nicht nur um Zahlen, die sind eigentlich irrelevant. Es geht darum, dass es in einer evangelischen Kirche heutzutage Möglichkeiten gibt, die in der katholischen Kirche nicht möglich sind.

Dennoch möchte ich nichts gegen meine katholischen Freunde sagen, denn es gibt auch unter den Katholen sehr liebe Menschen.

Jade

@Leer
...
Zitat:
die Liturgie der Messen hat sich nicht verändert. Im Gegensatz dazu weicht das Christentum immer wieder zurück und hat wie oben erwähnt nach den Konzilen in den ich meine 60er drastisch an Mitgliedern verloren.


So? Die Liturgie bei der r.k. K. hat sich doch recht drastisch in einem relativ kleinen Zeitraum verändert. Auch wurden "Sichtweisen" teilweise revolutionär korrigiert. Nur ist es kaum aufgefallen. Breit getrampelt , vor allem von den Medien - werden naturgemäß die Rückschritte. - Das soll jetzt keine Verteidigung darstellen sondern lediglich auf ein paar auch vorhandene Fakten im Positiven hinweisen!

Bspw. gibt es die Sichtweise einer möglichen "Hölle" in der form nicht mehr, sondern wurde durch Gottesferne etwas zeitgemäßer interpretiert... usw!
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