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Geisteschulung












Hallo Altefrohne,

Alex hat sicherlich recht, wenn er sagt, daß Buddhismus in erster Linie eine Geisteschulung ist.

Für mich steht an erster Stelle der Kampf mit meinen "Geistesgiften". Beschäftigt man sich in dieser Form mit seinem Geist, stellt sich unweigerlich die Frage, woher kommen diese Gifte, wie wirken sie sich aus und wie kann man sie erfolgreich bekämpfen.

Buddha wird n.m.M. deshalb verehrt, weil er ein leuchtendes Beispiel ist. Doch er hat sich anfänglich sogar geweigert, das Rad der Lehre anzustoßen. Also seine Lehre zu verbreiten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich der Zusammenhang zwischen den uns umgebenden Phänomenen und deren Wechselwirkung mit unserem Geist. Wie sind sie beschaffen und welche Wirkung haben sie auf uns?

Über diese Fragen kann man dann mehr als ausgiebig analytisch meditieren. Die Erkenntnisse dieser Meditationen nimmt man dann mit in den Tag. Auf diese Weise kann man seine Geistesgifte verringern.

Das kann dann so weit gehen, daß man Zuflucht nimmt. Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zur Gemeinschaft.

Der Buddha konnte die Lehre nur verbreiten. Den Pfad muß jeder selbst gehen.


Liebe Grüße
R.R
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