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Zu den Kreuzzügen:
Im Grunde war das Ziel des Vatikans damals die Ausbreitung des Islams vorzubeugen. Anstatt sich selbst zu bekriegen, sollten die christlichen Königreiche lieber die muslimischen Staaten bekämpfen. Der Vatikan erhoffte sich dadurch Machterhalt und auch Machtgewinn, denn je mehr die Muslime an Land gewinnen, desto mehr verlor der Vatikan an Macht.
Muslimische Expansion fand die Jahrhunderte davor und selbst noch zu dieser Zeit statt. Bei ersterem siehe Spanien und das Heilige Land im 8. - 9. Jahrhundert und bei zweiterem siehe die Türken von 10. bis 15. Jahrhundert, die gegen das byzanthinische Reich vorgingen.
Einige Historiker drehen dies so hin, dass sie diese muslimische Expansion als Grund dafür sehen. Mit der selben Argumentation gingen auch schon viele Gelehrte dieser Zeit um. Aber von Verteidigung zu reden, wo die Expansion schon Jahrhunderte zurücklag halte ich für falsch. Es gab noch muslimische Expansion, dann hätte man jedoch gegen die Türken vorgehen müssen, rein logisch, jedoch war der Vatikan wenig daran interessiert den Byzanthinern zu helfen, da sie keine Katholiken waren.
Ich persönlich finde, dass man bei aller Verurteilung der Kreuzzüge, die zurecht geschiet und die nichts mit dem Glauben zu tun hatte, da sie Jesus komplett widersprach, darf man die muslimische Expansion nicht vergessen. Die ist genauso zu verurteilen, wie die Kreuzzüge, denn sie verfolgte das selbe Ziel, die militärische Ausbreitung eines Glaubens. Dem vielen ebenfalls viele Menschen zum Opfer, die leider vergessen werden.
Diese Selbstreflektion ist mittlerweile in Europa kein Problem mehr, aber im muslimischen Kulturkreis sehe ich da starke Defizite. Dort wird gerne die Schuld bei anderen gesucht, anstatt sich mal zu fragen, ob man selbst Fehler gemacht hat. Scheint dort in der Kultur zu stecken. Natürlich macht das nicht jeder dort, aber die meisten, leider.
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