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Euphorie und Depression












Das Leben ist ein dauerndes Pendeln des Lebenden zwischen
    Euphorie...<-->...Depression
    Allmacht...<-->...Ohnmacht
    Manie.......<-->...Ergebenheit
    Tätigkeit...<-->...Passivität

Da offensichtlich Allmacht nicht innerhalb einer körperlichen Existenz zu erreichen ist, weder durch genialen Geist, noch durch übermenschliche Körperkraft, noch durch Magie, bildet die Machtproblematik auf allen Ebenen menschlichen Bewusstseins einen zentralen Punkt.

Nur menschlichen? Wohl kaum, die Methoden anderer Lebewesen sind allerdings wieder andere. Aber bleiben wir vorerst beim Menschen, der hat schon vielfältige Arten seine Macht zu erproben und mit seinen Machtverhältnissen umzugehen.

Das Geschäft mit der Macht ist ein zentrales Thema in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, selbstverständlich sind diese alle auch Themen unter religiöser Sichtweise.
Immer wieder versucht irgend jemand, die Welt zu kontrollieren nach seinen Vorstellungen wie die Welt zu sein habe, was immer eine Machtausübung ist, und somit immer eine Aktivität, welche logischerweise als Aktion auch Reaktionen auslöst, sowohl von Seiten der belebten Umgebung als von Seiten der "unbelebten" Umgebung, sofern es das überhaupt gibt.

Alle wollen Dir sagen, was Du tun musst, um mehr Macht zu erlangen, sofern Du Dich irgendwo unten in der Rangordnung befindest, sei es als Kind, als Arbeiter, als Kumpel oder als Partner eines Partners mit mehr Führungsanspruch.

Führungsanspruch ist eine Ausprägung des Charakters, welche hauptsächlich angeboren ist und je nach Förderung in diktatorisches Verhalten oder in Anpassen an den nächstliegenden Übergeordneten seine Verwirklichung findet. Vermutlich ist Führungsanspruch normal verteilt, das entspräche auch dem Erscheinungsbild der sozialen Systeme der meisten Kulturen.

Wer kennt die Normalverteilung noch nicht? Bitte hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung


Bezüglich des Bedürfnisses zu befehlen oder einen Führer zu finden befinden sich also die meisten Menschen in einem Gleichgewicht, das bedeutet: Wo sie den Eindruck haben, einer Sache gewachsen zu sein, wollen sie gerne befehlen und nach eigenem Willen vorgehen, wo sie aber den Eindruck haben, nicht mit der Lage fertig zu werden, suchen sie nach jemandem, welcher de Verantwortung für den weiteren Gang der Handlungen übernimmt.

Das ist trivial, nicht wahr?

Nun, wer ist Gott in dem ganzen Zirkus?
Gott entsteht in Kulturen da, wo der oberste Führer nicht mehr klar kommt. Seine Untergebenen verlangen von ihm, dass er/sie seiner Aufgabe nachkäme und sein Volk aus dem Schlamassel ziehe, da muss der Häuptling sagen, sorry, das übersteigt meine Macht.

Daher muss es jemanden/etwas geben, das diese höhere Macht innehat. Sei es :
    Gott
    Zufall
    Börse
    Wirtchaftssystem

Je nachdem welche höhere Macht jemand akzeptiert, werden sich weitere Aktionen zur Beherrschung seiner Umwelt entwickeln, die Vielfalt dieser Methoden sind ein Unterhaltungsprogramm für sich
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