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Weisheit eines einzelnen Buches












Zitat:
Aber ich besitze ein sehr altes Buch von 1800 so rum und da sehe, ich Gott als, Mann. Aber es kann uns Menschen doch egal sein, was Gott ist Mann oder Frau beweißen könnt ihr, es eh nicht.


Eben, genau so wenig wie Du.
Wenn Dich die Weisheit eines einzelnen Buches glücklich genug macht, um anderen zu sagen sie hätten den falschen Glauben, finde ich irgendwo ist ein Fehler drin:
    entweder bei Deiner Art glücklich zu sein,
    oder bei Deiner Auffassung von "recht" und "falsch"

Vermutlich hast Du gar kein Interesse an der menschlichen Geschichte über die Weisheit Deines Lieblingsbuches hinaus, sonst kann ich Dir nur empfehlen, Dich einmal um die Geschichte des Matriarchats zu bemühen.
Da findest Du nämlich massenhaft Beweise, dass beispielsweise die keltische Religion durchaus von einem weiblichen Ursprung aus ging.

Im I Ging wird der Ursprung, welcher darin bestünde das Ganze in Jin und Yang zu teilen, gar nicht bearbeitet und vermutlich nützt es auf Deiner Ebene des Glaubens wenig, sich "Kopf über dieses Thema" zu machen, versuche es doch stattdessen mit dem Herz und lass denn, wenn Du selbst nichts beweisen kannst andere auch in ihrem Glaube selig werden.

Denn wer etwas verlangt von anderen Denk- bzw. Glaubensrichtungen sollte mit gutem Beispiel voran gehen und ein 1800 Jahre altes Buch beweist mir überhaupt nichts.

Die Logik dagegen, dass wer das Licht vom Dunkel zu scheiden vermag jenseits von Licht, Dunkel, Geschlecht steht ist mir klar genug zu wissen, dass das Schöpferische selbst nicht geschlechtlich definiert sein kann.

Möglicherweise könnte es für allfällige irdische Auftritte eine Gestalt annehmen, welche dann ein Geschlecht hat, da es kaum geschlechtslose Gestalt gibt, aber das wäre kein Beweis für ein Geschlecht ausserhalb irdischen Daseins.

Vielleicht ist es gar nicht ein Zufall, dass uns weibliche Inkarnationen Gottes, welche wie Jesus oder Sai Baba uns direkt auf dem Planeten geleiteten nicht bekannt wurden, aber vermutlich kommen wir in Zeiten, da das Göttliche und das Geistige sich nicht mehr so radikal vom Materiellen trennen muss und wir wieder direkteren allgemeinen Zugang lernen dürfen.

Aber auch das wird sich erst weisen und beweisen nach wissenschaftlichen Gesetzen lässt sich auf dieser Ebene sowieso nichts, wie auch schon begründet.

Dabei kann man sich an das Gespräch zwischen einem Hirnchirurgen und einem Astronauten erinnern:
    Der Astronaut:
    Nun bin ich schon Dutzende Male im Himmel herum gekreuzt und habe noch nie einen Engel, eine Seele oder einen Gott angetroffen.

    Der Hirnchirurg:
    Ich habe tausende Gehirne seziert und keinen einzigen Gedanken gefunden

    Der Computerfachmann:
    Und ich habe hunderte von Computern repariert und noch kein einziges Programm wurde optisch in den Chips gesichtet, geschweige denn dass man in einem Computer den Hersteller gesehen hätte.
Ist es doch auch gar nirgendwo geschrieben, dass es uns wirklich gibt, es kann genauso gut sein, dass wir uns das ganze Leben nur einbilden. Siehe:
    Sophies Welt
    Total Recall
    Plato
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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