|
|
|
6) Der Zustand der Seele nach dem Tod
| Zitat: |
Wisse, daß jedes hörende Ohr, wenn es sich rein und unbefleckt erhält, zu allen Zeiten und aus jeder Richtung die Stimme hören muss, die diese heiligen Worte spricht: »Wahrlich, wir sind Gottes, und zu Ihm werden wir zurückkehren.«
Bahá’í-Religion
Staub kehrt zu Staub zurück, und die Seele des Menschen wird sich zu ihrem ewigen Heim begeben. ... Der Herr entlohnt den Guten mit Unsterblichkeit.
Judentum |
| Zitat: |
Der Gute und Weise wird Glück im Jenseits finden. Böse und Gedankenlose werden auf ewig sterben. Der Himmel ist ein Ort der Glückseligkeit für die Guten. Hier wird Belohnung finden, wer aufrichtig und weise gelebt hat.
Buddhismus |
| Zitat: |
Wenn sie aus dieser sterblichen Welt gegangen sind, werden natürlich Verschiedenheit und Rang aller Menschen wahrgenommen. Dies bezieht sich jedoch nicht auf den Raum, sondern auf die Seele und ihr Bewußtsein...
Bahá’íReligion |
| Zitat: |
Der Gute stirbt nur um nach Hause zurückzukehren. Er stirbt nicht, sondern lebt für immer.
Sikhismus |
|
|
|
|
| Meditationstexte hat folgendes geschrieben: |
Der Mensch ist sowohl menschlich als auch göttlich. Das Göttliche in ihm ist ewigwährend und von unendlichem Wert. Das Menschliche ist vergänglich, das Göttliche unvergänglich. Das Gute in ihm kommt von Gott. Taoismus
Der Mensch ist Gottes Schöpfung, nach Seinem Ebenbild geformt. Es steht nur ein wenig unter dem Göttlichen. Kinder des lebendigen Gottes sind sie. Wie Ton in den Händen des göttlichen Töpfers, den Er formt nach Seinem Willen. Jainismus |
Sowohl dem Taoismus als auch dem Jainismus ist der monotheistische Gottesbegriff fremd.
|
|
|
|
| Wu hat folgendes geschrieben: |
| Meditationstexte hat folgendes geschrieben: |
Der Mensch ist sowohl menschlich als auch göttlich. Das Göttliche in ihm ist ewigwährend und von unendlichem Wert. Das Menschliche ist vergänglich, das Göttliche unvergänglich. Das Gute in ihm kommt von Gott. Taoismus
Der Mensch ist Gottes Schöpfung, nach Seinem Ebenbild geformt. Es steht nur ein wenig unter dem Göttlichen. Kinder des lebendigen Gottes sind sie. Wie Ton in den Händen des göttlichen Töpfers, den Er formt nach Seinem Willen. Jainismus |
Sowohl dem Taoismus als auch dem Jainismus ist der monotheistische Gottesbegriff fremd. |
Ich vermute beim Daoismus-Zitat, dass "Himmlisches" bzw. "Natürliches" (im Sinne von: dem natürlichen Lauf der Dinge entsprechend) mit "Göttliches" übersetzt wurde.
Manchmal wird ja auch Dao mit Gott übersetzt, was man ja durchaus machen kann, allerdings sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass der Begriff Gott für die meisten Menschen bei uns anders definiert wird (als ein lenkender, steuernder Gott mit einem "Bewusstsein"). Wenn man sich von diesem Gottesbegriff - einem einschränkenden Gottesbegriff, wie ich finde - lösen kann, darf man das Dao auch mit Gott gleichsetzen.
Schließlich: Je mehr man sich von den Vorstellungen der Begriffe löst, desto mehr verlieren die Unterscheidungen zwischen den Begriffen an Bedeutung.
|
|
|
|
Hallo Dio,
ja - natürlich ist so eine Übersetzung legitim (wird doch im chinesischen NT der logos im
Johannesevangelium auch mit 'tao' übersetzt), aber in dem hier vorliegenden Kontext
höchst missverständlich. Passt hier auch deshalb nicht, weil ja nach taoisitischer
Auffassung nicht nur das Gute vom Tao kommt (das ja 'gut' und 'böse' transzendiert).
|
|
|
|
Ihr Lieben
Wer ist dann der göttliche Töpfer, vielleicht Udo Lindenberg?
|
|
|