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http://kabbala-info.net/deutsch/index.htm
Dementsprechend müssen wir wissen, dass nicht nur G-tt alleine existiert, sondern Gott auch alleine die Kontrolle hat. Dies ist mit der Einheit Seines Willens gemeint: dass überhaupt nichts in der Welt Seinen Willen verneinen könnte, denn Er alleine hat die Herrschaft.
Alles, was wir sehen und was so erscheint, als wäre es zu Seinem Willen entgegengesetzt, besteht nur, weil Er es gemäss seinem tieferen Plan erlaubt, der fortfährt, sich zu entfalten, bis Er alles zur absoluten Vervollkommnung geführt hat. Zur Zeit lässt G-tt dem Menschen die Freiheit der Wahl, so lange Er es will. Aber letztendlich - ob durch Reue oder mittels Bestrafung – kehrt alles zur vollständigen Perfektion zurück. Dies wird "die Einheit des Eyn Sof, gesegnet sei Er " genannt. Wir sprechen über das Einssein von Seinem Willen [jedoch nicht über Eyn Sof mit seiner innewohnenden, tatsächlichen Wesenheit].
http://kabbala-info.net/deutsch/ramchal/ramchal3.htm
Enthüllung 3
Das ultimative Ziel der Schöpfung ist, G-ttes Geschöpfen das ultimative Gute zu schenken.
Der entscheidende Sinn und Zweck der Erschaffung der Welt war für Gott, in Übereinstimmung mit Seinem guten Verlangen, das äußerste Gute zu schenken.
Da wir die Bedeutung des Glaubens an G-tt erklärt haben, können wir jetzt Sein Werk besprechen.
Die entscheidende Zielsetzung der Erschaffung der Welt - denn ganz offenbar handelt jeder Akteur für einen bestimmten Zweck - war für G-tt... zu schenken - nicht für Sein eigenes Bedürfnis, da Er keine Erfordernisse an seine Geschöpfe stellt, jedoch, um Seine Geschöpfe in Übereinstimmung mit Seinem guten Verlangen Gutes zu tun. In anderen Worten heißt dies, wenn Sie fragen "Woher stammt dieser Vorsatz?" ist die Antwort klar: Das was gut ist, wünscht Gutes zu schenken. Der Höchste Wille ist das ultimative Gute. In diesem Fall ist sein Wunsch Gutes zu schenken - das ultimative Gute, denn Er ist das ultimative Gute, und folglich ist Sein Wunsch, das ultimative Gute zu schenken. Deshalb formte Er die Welt auf diese Weise, mit freiem Willen, Belohnung und Bestrafung. Denn dies ist das Mittel, Seine Geschöpfe zum entscheidenden Guten zu bringen, wie in der nachfolgenden Enthüllung erklärt wird.
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