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Hallo Nori02,
laut Bahai Religion liebt Gott alle Menschen, egal ob jemand an Ihn glaubt (egal welche er Religion hat) oder nicht. Jeder Mensch wird nach dem Tod dort kommen, von wo er sich dann weiter entwickeln kann bis er nicht verstanden hat was Gott von ihm will. Gott lässt niemanden in Stich. Also der Sinn des Leben heißt lernen und so zu werden, so wie Gott es will (weil der Mensch ist sein Ebenbild) und das du in seiner Nähe glücklich sein kannst. Wie willst Du dann mit ihm sprechen, wenn du nicht verstehst was er zu dir sagt. Das wäre in etwa das Gleiche, als du jetzt versuchen würdest mit einer Maus zu sprechen.
Mit welcher Geschwindigkeit du in der Nähe Gottes kommen kannst, ist abhängig wie du es schnell gelernt hast zu verstehen was Gott zu dir sagt.
In der Bahai Religion gibt es keinen Teufel oder eine Hölle.
Mfg,
Goran
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Hallo Goran!
Wenn Gott alle Menschen liebt und niemanden im Stich lässt, warum "verlangt" er dann von den Menschen, ihm zu dienen bzw. wieso sollten die Menschen dann die Mühe auf sich nehmen, ihm zu dienen?
Was ich meine ist, was macht es dann noch für einen Unterschied, ob ich an Gott glaube oder nicht- vor Gott? Wenn er alle liebt und allen vergibt? Wieso sollte es dann besser sein, Gott zu lieben, als ihn nicht zu lieben?
Es muss doch da irgendeinen Unterschied geben, oder nicht?
Liebe Grüße,
Nori02
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Hallo Nora02,
es gibt eine Unterschied in Lebensqualität während dein Leben hier und nachdem Tot.
Wenn du ein Problem hast und keine Lösung für Ihm, dann hast du eben ein Problem hier sowie nachdem Tot..
z.B. um am Erde zu überleben brauchen wir unsere Körper. Die wird in Mutterleib unsere Mutter entwickelt. Aber wenn unsere Körper nicht vollständig entwickelt wird, dann haben wir hier ein Problem.
Aber wenn du das Problem verstehst, dann hast für ihm eine Lösung und Hoffnung, dadurch hast du kein Problem mehr.
Und Gottes Wille ist das wir glücklich werden und in seine nähe kommen sollen. So wie die Eltern vermissen Ihre Kinder so Gott vermisst uns.
Aber wenn wir nicht bereit sind zum Lernen und verstehen was er uns sagt. Dann können wir nicht richtig glücklich werden, weil wir nicht mit Gott kommunizieren können.
z.B. ein 2 Monate Baby: wann sie Krank ist oder ein andere Problem hat. Das Baby kann nicht zu Eltern sagen was sie hat. Sondern Eltern müssen es erraten. Desweg das Baby wird wachsen und als erst lernen mit seine/ihre Eltern kommunizieren. Dadurch Baby wird immer glücklicher.
So ist auch mit uns und Gott. Gott hilft uns immer mit seine Tipps oder Lektionen. Egal was wir machen. Nur diejenige welche es begreifen kommen weiter, diejenige welche nicht begreifen müssen die Schulklasse wiederholen.
Desweg werden wir immer dort landen, von wo wir uns dann weiter entwickeln können.
Also die Frage ist, willst du immer und ewig die erste Volksschule klasse wiederholen oder lieber weiter gehen?
Mit freundlichen Grüßen,
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Beitrag von Reinhard
| Reinhard hat folgendes geschrieben: |
Hallo,
so wie ich es verstanden habe, stirbt der Mensch in die kommende Welt hinein mit Fähigkeiten im Verhältnis zu seinen potentiellen Fähigkeiten, die er sich hier auf Erden erworben hat. Es wird also auch die Menge der Geistigkeit berücksichtigt. Hat jemand z.B. 1 Liter "Geist" und nutzt davon 80% = 0,8 Liter, dann ist das mehr als ein Mensch, der 10 Liter "Geist" zur Verfügung hat und nur 8% = 0,8 Liter davon nutzt, obwohl die absoluten Mengen gleich sind. DIES IST NUR EIN BEISPIEL !
Die Gebote Gottes dienen dem Menschen dazu, sein Potential weitgehend auszunutzen. Aber, das, was sich der Mensch nicht erwerben konnte, kann in den künftigen "Welten" mit seinen "Prüfungen" nicht ausgeglichen werden - außer: durch die Gnade Gottes, auf die man/frau aber Naturgemäß keinen Anspruch hat. Der Mensch hat also eine direkte Verantwortung für seine Lebensführung.
Die Vorstellungen von einer Hölle und einem Himmel, wie dies z.B. im Christentum gelehrt wird, können aus verschiedenen Überlegungen SO nicht richtig sein. Deshalb wächst die Allversöhnungs-Lehre im Christentum beständig: hier ist der "gerichtete" Mensch nicht mehr identisch mit dem Menschen zu seiner irdischen Lebzeit. Innerhalb des Christentums wird die Allversöhnungs-Lehre aber als "Irrlehre" verfemt. Zu stark sind hier die archaischen Vorstellungen von Schuld und Sühne.
Gruß
Reinhard |
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Hallo zusammen!
Hmm, Goran- an Hand deines Beispieles kann ich den Unterschied natürlich verstehen- DANKE!
Also kommen die "Ungläubigen" zu Gott, können ihn aber nicht verstehen, das erscheint mir gerecht, auch wenn ich nicht das Recht habe, darüber zu urteilen, was in Gottes Augen gerecht ist oder nicht....
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