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Liebe Freigeist,
das ist das, was einem hilft weiter zu machen, ansonsten würde man in seiner Trauer noch mehr versinken.
Dein Sohn würde es bestimmt nicht wollen, wenn du dich kaputt machst, lebe, und denke in jeder freien Minute an ihn.
Es sind die Erinnerungen an ihm, die nie verfliegen werden, sie sind das schönste, und man sollte sie nie vergessen.
Meine Mutter starb mit 40Jahren nach langer Krankheit, es war ihr durch die Ärzte bewusst, wie alt sie ungefähr werden würde, sie hat es meinem Vater und mir, immer wieder auf die Nase gebunden.
Aber trotz dem schlägt der Verlusst so stark ein, das man glaubt nichts ergebe mehr einen Sinn, man glaubt einfach nicht mehr daran, sein leben weiter zu führen. Man sagte immer wieder zu mir, dort wo deine Mutter jetzt ist, geht es ihr gut, sie hätte nie gewollt, das du dich einschließt in deiner Trauer.
Mein Vater hat es Jahre lang getan, und ich kann sagen, es hat ihn nicht gut getan.
Aber ich glaube, wenn ich jetzt meinen Mann, oder meine Tochter verlieren würde, würde ich auch zunächst da sitzen, und nichts an mich heranlassen.
Du schreibst, das er vor einem Momant verstorben ist, ist also noch sehr frisch die Wunde des Verlusstes.
Du schreibst, du bist einer dunklen Straße lang gelaufen, das du dein Handy nicht dabei hattest, ich weis jetzt nicht, ob ich fragen soll, wo mal es offensichtlich ist, ist dein Sohn mit dem Auto verunglückt?
LG Dracul2
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