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Mein Traum zum Zeitpunkt des Todes meines Sohnes












Mein Sohn verstarb vor einem Monat und zu der Zeit seines Todes träumte ich folgendes:

Ich ging eine dunkle Strasse entlang die ich nicht kannte. Ich wollt nach Hause, konnte aber den richtigen Weg nicht finden.
Alles war mir hier fremd.
Ich wünschte mir nur nach Hause zu kommen, ich hatte aber keine Handy um jemanden anzurufen, damit ich Hilfe be kam.


Dann läutete das Telefon und ich wachte auf.

Nach einer Weile rief ich meinen Sohn an um Ihn zu fragen ob er schon auf dem Weg zur Arbeit wäre. Leider war am Ende der Leitung die Rettung die mir mitteilte dass mein Sohn gestorben ist.

Ich denke, ich habe ihn ein kleines Stück begleitet.

Ich hoffe, es geht ihm jetzt in der anderen Welt gut.

lg
Su
Hey Freigeist1,
Da du seine Mutter bist, ich schreibe bist, weil du es ja immer sein wirst, wirst du es im Unterbewusstsein wahrscheinlich gespürt haben, und somit hast du ihn auch begleitet.
Es ist immer schwer einen geliebten Menschen zu verlieren, besonders, wenn es sein eigenes Kind ist.
Ich hoffe, das mir dies nie passiert, kenne aber das Gefühl des Schmerzes einen Menschen zu verlieren gut genug.

Mit lieben Grüßen Dracul2
Lieber Dracul2,

der einzige Trost den ich derzeit habe ist, dass er weiter lebt und die Hoffnung, dass es ihm dort wo er jetzt ist, gut geht.

Herzliche Grüße
Su
Liebe Freigeist,
das ist das, was einem hilft weiter zu machen, ansonsten würde man in seiner Trauer noch mehr versinken.
Dein Sohn würde es bestimmt nicht wollen, wenn du dich kaputt machst, lebe, und denke in jeder freien Minute an ihn.
Es sind die Erinnerungen an ihm, die nie verfliegen werden, sie sind das schönste, und man sollte sie nie vergessen.
Meine Mutter starb mit 40Jahren nach langer Krankheit, es war ihr durch die Ärzte bewusst, wie alt sie ungefähr werden würde, sie hat es meinem Vater und mir, immer wieder auf die Nase gebunden.
Aber trotz dem schlägt der Verlusst so stark ein, das man glaubt nichts ergebe mehr einen Sinn, man glaubt einfach nicht mehr daran, sein leben weiter zu führen. Man sagte immer wieder zu mir, dort wo deine Mutter jetzt ist, geht es ihr gut, sie hätte nie gewollt, das du dich einschließt in deiner Trauer.
Mein Vater hat es Jahre lang getan, und ich kann sagen, es hat ihn nicht gut getan.
Aber ich glaube, wenn ich jetzt meinen Mann, oder meine Tochter verlieren würde, würde ich auch zunächst da sitzen, und nichts an mich heranlassen.
Du schreibst, das er vor einem Momant verstorben ist, ist also noch sehr frisch die Wunde des Verlusstes.
Du schreibst, du bist einer dunklen Straße lang gelaufen, das du dein Handy nicht dabei hattest, ich weis jetzt nicht, ob ich fragen soll, wo mal es offensichtlich ist, ist dein Sohn mit dem Auto verunglückt?

LG Dracul2
Liebe Dracul2,

nein, er hatte keinen Autounfall.
Er fuhr, nachdem er sich von mir verabschiedet hatte, nach Wien.
Dort traf er sich mit einem "Freund" der drogensüchtig ist.
Dieser inizierte ihm die selbe Dosis an Drogen die er selbst auch nahm.
Da Vangelis aber diese Substanz nicht gewohnt war kam es am Morgen zu einem Herzstillstand.

Manchmal quälen mich auch Gedanken, wenn ich ihm kein Geld gegeben hätte (er arbeitete in unserer Firma) dann hätte er nicht nach Wien fahren können und es wäre nichts passiert.
Immer wieder kommen diese Gedanken, was gewesen wäre, wenn......

Ich denke jede Minute an Ihn und spreche zu Ihm, wie sehr ich Ihn liebe.

lg
Su
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