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Yoga Artikel












http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sukadev/reinkarnation.html
Zitat:

Yoga Artikel
von Sukadev Bretz
Reinkarnation – Teil 1Die Art und Weise wie wir unser jetziges Leben leben, wird sehr stark von unseren Gedanken und Vorstellungen über „das Leben nach dem Tod“ beeinflusst. Es gehört zum Charakteristikum des Menschen, dass er ohne eine Vorstellung über „das Leben nach dem Tod“ nicht leben kann. Auch die Vorstellung „Ich weiß nicht, was nach dem Tod geschieht und man kann es auch nicht wissen“, „es kann sein, dass ich lebe, es kann sein, dass ich nicht lebe“, sind Vorstellungen über ein Leben nach dem Tod. Es sind Angst machende Vorstellungen, da sie nur sehr vage sind und keine Sicherheiten bieten. Diese vagen Vorstellungen führen auch dazu, dass der Mensch im aktiven Leben immer unter einem leichten Stress leidet,
was auch in der psychologischen Forschung empirisch belegt wurde. Menschen mit einer ungenaueren Vorstellung über „das Leben nach dem Tod“ leiden erheblich mehr unter Unsicherheiten und Stress als Menschen mit einer festen Überzeugung. Diese Menschen benötigen auch wesentlich mehr psychiatrische Behandlungen. Unser sogenanntes rationales Weltbild ist kein gutes Weltbild, da es weder hilfreich noch rational ist, auch wenn es die Rationalisten gerne behaupten.
Früher gab es auch andere Weltbilder wie z. B. der populäre Glaube der Griechen an ein Schattenreich, wo das Leben weiter ging, wenn auch nicht so intensiv. Viele alte Griechen, vor allem die Anhänger der Mysterienkulte sowie die meisten Philosophen glaubten an ein Leben nach dem Tod. Eine weitere populäre Vorstellung ist, dass nach dem Tod alles aufhört.
Wenn der Körper tot ist, ist auch der Mensch tot.

All diese Vorstellungen haben den Menschen nie befriedigt, etwas sträubt sich im Menschen dagegen und letztlich gibt es sogar einige Indizien, die dagegen sprechen.
Ein weiterer Glauben ist, dass man nach dem Tod in den Himmel bzw. in die Hölle geschickt wird. War der Mensch im Leben „böse“, kommt er in die Hölle. Aber wer bestimmt, was gut und was böse ist ?
Ich denke, über diesen Aspekt brauchen wir nicht weiter zu reden, es ist eine äußerst unbefriedigende Vorstellung, wenn man bedenkt, dass 80 Jahre eines Lebens, bei manchen vielleicht nur 5 Jahre, bestimmen sollen, ob man in die ewige Verdammnis oder in den Himmel kommen soll. Macht das Sinn? Wenn wir Gott nur im geringsten als liebevoll erachten, macht das Sinn, dass er jemanden wegen ein paar wenigen Lebensjahren – gemessen an der Ewigkeit, gemessen an Millionen und Milliarden von Jahren - , wegen ein paar wenigen Jahren, in denen er Fehler gemacht hat, für ewig
in die Hölle schickt?
Dabei muss man allerdings wissen, dass in der abendländischen Kultur die Ewigkeit auch nur recht kurz war. Nach diesen Vorstellungen, die bis ins 16./17. Jahrhundert hinein Gültigkeit hatten, hat Gott die Welt erst etwa 3500 v.Chr. erschaffen und sie sollte auch nicht mehr allzu lange dauern. Eine interessante Parallele: Die Hindus nehmen an, dass das Kali Yuga, das Eiserne Zeitalter, vor 3500 Jahren begonnen hat. Die Inder haben bereits zu diesem Zeitpunkt das Universum in Trillionen von Jahren angegeben.
Die Yugas, die Zeitalter, sind laut den alten indischen Schriften: Das Kali Yuga, das dunkle Zeitalter, das 432 000 Jahre zählt. Das nächste Zeitalter davor war das bronzene Zeitalter von 864 000 Jahren, noch früher das silberne Zeitalter von 1 296 000 Jahren und ganz am Anfang war das goldene Zeitalter von 1 728 000 Jahre. Alle vier Zeitalter zusammen ergeben 4 320 000 Jahre, was auch ein Maha Yuga genannt wird. 70 dieser Maha Yuga ergeben ein Manvantara, ein übergeordnetes Zeitalter (= 70 x 4 320 000 = 280 000 000). 100 Manvantaras ergeben ein Kalpa und ein
Kalpa ist ein Tag im Leben Brahmas, des Schöpfers. Brahma lebt 100 Jahre, also eine sehr lange Zahl mit unvorstellbar vielen Nullen. Wenn wir uns vor diesem Hintergrund anschauen und überlegen, dass vielleicht 50 Jahre unseres Lebens die Ewigkeit bestimmen sollen und wir eventuell für ewig in der Hölle schmoren sollen, dann macht diese These keinen großen Sinn.
Die verbreitetste Vorstellung und der Glauben zu allen Zeiten wie auch heute ist der Glaube an die Reinkarnation. Nach unterschiedlichen Umfragen glauben etwas 20 bis 40 % der Deutschen an Reinkarnation. Zu allen 36 Reinkarnation Bei den Griechen haben wir genauere Überlieferungen und können davon ausgehen, dass die Esoteriker, die Anhänger der Mysterienkulte und die Philosophen an Reinkarnation geglaubt haben. Von Sokrates, Plato und Pythagoras wissen wir, dass sie nicht nur an Reinkarnation geglaubt haben, sondern dass sie sie auch lehrten.
Auch innerhalb des Judentums gab es eine Strömung, die an Reinkarnation glaubte. Sicher weiß man es von den Essenern. Man nimmt an, dass die Essener von den Buddhisten beeinflusst waren. Sie lebten in einer Gemeinschaft ohne persönlichen Besitz, in der es Mönche, Nonnen und ganze Familien gab. Sie waren Vegetarier, haben meditiert und haben an Reinkarnation und Karma geglaubt.

Auch die Pharisäer haben an Reinkarnation geglaubt. Entgegen dem schlechten Ruf, den die „bösen Pharisäer“ bis heute sprichwörtlich haben, standen sie den frühchristlichen Lehren sehr nahe. Im neuen Testament findet man einige Textstellen, die die Vermutung nahe legen, dass auch Jesus an Reinkarnation geglaubt hat. Zum Beispiel wurde Jesus gefragt: „Wer ist Johannes der Täufer, von wem ist er die Wiedergeburt?“ Er antwortete: „Dies ist Elias“. Daraufhin fragten die Schüler natürlich Jesus: „Und wessen Reinkarnation bist Du?“ und Jesus antwortete, wie jeder Meister, recht
ausweichend: „Ich bin der Menschensohn“, was soviel heißt wie „Fragt nicht weiter nach, es hat euch nicht zu interessieren, jetzt bin ich der Menschensohn“. An einer anderen Stelle wird Jesus gefragt „Warum leidet dieses oder jenes Kind? Ist es deshalb, weil es schuldig geworden ist? Ein Kind kann in diesem Alter noch nicht schuldig geworden sein, stammt es aus seinem früheren Leben oder ist es, um die Schuld der Eltern zu sühnen?“ Und Jesus antwortete darauf: „Aus keinem der beiden Gründen, Zeiten hat die Mehrheit der Menschen an Reinkarnation geglaubt – obwohl oft die Meinung vorherrscht, dies sei eine Minderheit. Betrachten wir aber die Weltreligionen wie z. B. den Hinduismus, den Buddhismus, den Jainismus,
dann stellen sie keine Minderheit mehr dar. In der ganzen indischen, chinesischen und japanischen Religion gehört der Glaube an die Reinkarnation dazu. Auch die meisten schamanischen Religionen glauben an Reinkarnation.
Der Schamanismus ist nicht, wie es heute oft gesehen wird, ein einziger Religionskomplex, sondern es gibt durchaus Unterschiede in den einzelnen Volksstämmen und in den einzelnen Ländern wie Australien, Afrika, Sibirien und Amerika. Aber die meisten glauben an Reinkarnation. Auch in unseren Breiten war der Glaube an Reinkarnation weit verbreitet. In Ägypten gab es mindestens eine starke Richtung, die an Reinkarnation geglaubt hat, nicht anders bei den Babyloniern und den Griechen.
Bei den Griechen haben wir genauere Überlieferungen und können davon ausgehen, dass die Esoteriker, die Anhänger der Mysterienkulte und die Philosophen an Reinkarnation geglaubt haben. Von Sokrates, Plato und Pythagoras wissen wir, dass sie nicht nur an Reinkarnation geglaubt haben, sondern dass sie sie auch lehrten. Auch innerhalb des Judentums gab es eine Strömung, die an Reinkarnation glaubte. Sicher weiß man es von den Essenern. Man nimmt an, dass die Essener von den Buddhisten beeinflusst waren. Sie lebten in einer Gemeinschaft ohne persönlichen Besitz, in der es Mönche, Nonnen und ganze Familien gab. Sie waren Vegetarier, haben meditiert und haben an Reinkarnation und Karma geglaubt.
Auch die Pharisäer haben an Reinkarnation geglaubt. Entgegen dem schlechten Ruf, den die „bösen Pharisäer“ bis heute sprichwörtlich haben, standen sie den frühchristlichen Lehren sehr nahe. Im neuen Testament findet man einige Textstellen, die die Vermutung nahe legen, dass auch Jesus an Reinkarnation geglaubt hat. Zum Beispiel wurde Jesus gefragt: „Wer ist Johannes der Täufer, von wem ist er die Wiedergeburt?“ Er antwortete:„Dies ist Elias“.Daraufhin fragten die Schüler natürlich Jesus: „Und wessen Reinkarnation bist Du?“ und Jesus antwortete, wie jeder Meister, recht
ausweichend: „Ich bin der Menschensohn“, was soviel heißt wie „Fragt nicht weiter nach, es hat euch nicht zu interessieren, jetzt bin ich der Menschensohn“. An einer anderen Stelle wird Jesus gefragt „Warum leidet dieses oder jenes Kind? Ist es deshalb, weil es schuldig geworden ist? Ein Kind kann in diesem Alter noch nicht schuldig geworden sein, stammt es aus seinem früheren Leben oder ist es, um die Schuld der Eltern zu sühnen?“ Und Jesus antwortete darauf: „Aus keinem der beiden Gründen,sondern damit die Herrlichkeit Gottes offenbar werde“. Jesus behauptet mit dieser Aussage nicht, dass die Jünger falsch denken, sondern er will den eng gefassten Karmabegriff etwas ausdehnen. In diesem Fall sagt er, es liegt nicht daran, dass das Kind im vergangenen Leben etwas falsch gemacht hat oder dass die Eltern einen Fehler begangen haben und dass ein Kollektivkarma greift. Sondern es heißt: Manchmal kommt auch Leiden zu uns, damit wir lernen, uns zu Gott hinzuwenden, zu Ihm zu gehen. Und so finden wir noch einige andere Textstellen im Neuen Testament, die in dieser Richtung interpretiert werden können. Ein amerikanischer katholischer Theologe namens McGregor hat nachgewiesen, dass die Kirche, auch die katholische Kirche, die Reinkarnation niemals offiziell verdammt hat bis vor wenigen Jahren, als der Papst in einer.....
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