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Gaja,
Ich werde versuchen, auf deine Fragen so gut wie möglich einzugehen. Ich möchte noch bemerken, dass alles was wir über Mohammen erfahren können aus Überlieferungen und einigen historischen Quellen stammt und wir deshalb nicht den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit erheben können.
1:Zum beispiel das Mohammend mit seinen damaligen Jüngern in richtung Jerusalem gebetet hatte und nicht nach Mekka ausgerichtet warn.
Das ist richtig. Bevor eine entsprechende Offenbarung herabgesandt wurde, die die Gebetsrichtung Mekka festlegte, richteten sich die Muslime entsprechend der Jüdischen und Christlichen Tradition nach Jerusalem.
2:Das Mohammend viele Sachen von den Juden übernommen hat und das er unbedingt von ihnen als Prophet anerkannt werden wollte.
Das ist natürlich schwer nachzuvollziehen, ob Mohammed Dinge von den Juden übernommen hat, die keine Grundlage im Koran finden. Diese Gerüchte gründen sich auf die sog. Ahadith, die u.a. von Juden überliefert wurden, die zum Islam konvertierten. Hierzu gehören z.B. die Beschneidung und das Schächtritual, Steinigung etc... Da wir im Koran keine Aussagen diesbezüglich finden, zweifele ich an dieser Theorie. Es ist natürlich möglich, dass er Dinge übernahm, zu denen der Koran keine Aussage trifft. Das Schächten zum Beispiel wird im Koran nicht verboten, allerdings wird auch keine eindeutige Aussage hierzu gemacht. Die Steinigung hingegen findet im Koran keine Grundlage, es wird eine andere Strafe vorgeschrieben. Daher halte ich diese Überlieferungen für sehr fragwürdig. Das er unbedingt von den Juden anerkannt wurde halte ich für ein Gerücht, diese Darstellung habe ich auch noch nie gehört. Wenn er Dinge übernommen hat, dann aus o.g. Grund und nicht um ihnen zu gefallen.
3:,Erst als sie ihm nicht anerkannten, rief er sie als feinde des Islams aus.“
Das ist falsch. Einige Juden verbündeten sich damals mit den Polytheistischen Arabischen Stämmen gegen die Muslime und kämpften gegen sie. Er rief auch nicht alle Juden als Feinde des Islam aus, das betraf die spezielle historische Situation und eben besagte Gruppen. Der Islam gewährt Religionsfreiheit und es ist erlaubt Juden und Christen zu heiraten.
4:,Das er 12 Frauen hatte, wo doch im Kuran steht bis zu 4 sind erlaubt.“
Das ist ein Privileg, was nur dem Propheten im Koran zugesprochen wird. Der Prophet war jahrelang mit nur einer Frau verheiratet mit der er auch Kinder hatte. Erst nach ihrem Tod heiratete er erneut. Bis auf seine jüngste Frau waren alle Frauen verwitwet, andere wiederum heiratete er aus politischen Gründen, um die Bande zwischen den Arabischen Stämmen im Sinne einer Vereinigung der Umma zu stärken. Mit keiner seiner späteren Frauen hatte er Kinder.
5:,das seine jüngste frau erst 6 wahr und er sie mit 9 genommen haben soll, stöhst anscheinend nich sonderlich ab. „
Das ist eine Information die aus den Hadithen (überlieferungen) stammt. Es gibt auch sehr viele Hadithe die belegen, dass Aischa zwischen 14 und 21 gewesen sein muss. Hier kannst du einiges zu Aischas heiratsalter und den gefälschten Ahadith lesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr
Die nächsten Punkte können wir später besprechen sonst wird es zu viel, denke ich.
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Selam,
dann versuche ich einfach mal an dieser Stelle weiter zu machen:)
Zu dem Punkt, dass Aischa erst 9 Jahre alt gewesen sein soll. Das stimmt, nur hat man damals unter 9 Jahren nicht den Alter verstanden, den wir heute wahrnehmen. Das Alter der Mädchen (ob auch bei den Jungen ist mir unklar), beginnt erst mit der Puppertät, d.h. dass sie um die 21 Jahre alt gewesen sein muss, wenn sie 12 Jahre alt war, als die Puppertät begann. Auch soll Aischa eine Hilfe für den Propheten gewesen sein, dass würde dann einer 9 Jährigen widersprechen.
Dass der Prophet die Juden auf seiner Seite haben wollte seh ich so. Der Prophet Muhammed (asv.) ist zu uns allen Menschen gesandt worden, um den Islam zu verkündigen. Nicht nur an die Juden sondern an alle Menschen hat er sich gewandt, warum auch nicht, dass ist schließlich die Aufgabe eines Propheten. An Muslime im heutigem Sinne hätt er sich schlecht wenden können, weil es keine gab.
Zu den Kriegsversen im Koran ist zu sagen, dass der Koran mal hier mal da, mal dieser Vers mal jener Vers gelesen werden sollte, sondern komplett Kapitel für Kapitel, schließlich ließt du doch andere Bücher auch nicht wild umher. Außerdem muss man wissen, dass Koranverse auf Ereignisse herabgesandt worden waren, und somit Verse bzw. Suren(Kapitel) eine eigene Geschichte erzählen, so wie auch die Kriegsverse. Die Muslime wurden angegriffen, Muhammed (a.s.v.) wurde angegriffen so wie ziemlich alle anderen Propheten auch mal angegriffen worden waren. Der Prophet Muhammed (a.s.v.) ist ein sehr barmherziger, aus meiner Sicht hätte er aus eigener Entscheidung keiner Fliege etwas angetan, so auch nicht, wenn er angegriffen werden würde. Das heißt, dass diese Verse Verteidigung aussagen, und dass der Prophet sich auch durch gewalt Verteidigen soll, letzen Endes hat Gott ihn nicht zu uns gesandt, damit er dann durch Menschenhände getötet werden soll.
Außerdem hat Mohammed so ziemlich kaum selber im Islam entschieden, sondern befahl nur den Befehlen Gottes.
Ach ja, dass der Prophet mehrere Frauen hatte lag daran, dass einige Frauen zu ihm kamen um bei ihm Schutz zu suchen, würde er unverheiratet mit den Frauen bleiben, so wäre es eine Art des Unzucht, und dies ist wiederum eines der größten Sünden, die es im Islam gibt.
Naja von mir erst Mal soviel, ich hoffe, dass ich etwas weiter helfen konnte. Mfg Yasar
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| . Ach ja, dass der Prophet mehrere Frauen hatte lag daran, dass einige Frauen zu ihm kamen um bei ihm Schutz zu suchen, würde er unverheiratet mit den Frauen bleiben, so wäre es eine Art des Unzucht, und dies ist wiederum eines der größten Sünden, die es im Islam gibt. |
einige? gut kann man verstehen, das heißt doch nicht das man sie nehmen muss oder?
wenn eine frau hilfe braucht oder erwartet, würdest du sie also auch gleich heiraten? muss man nicht verstehen...
ich hab mal gelesen das er eine verheiratete frau nackt sah, und das sich der mann von ihr sich scheiden ließ, damit er sie heiraten kann. sie soll sogar zur familie da zu gehört haben. ist da was dran?
was sagt ihr als gläubige moslems zu den fraun in Hadramut nahe Jemen?
Müsstet ihr ja auch kennen.
das sie auf mohammeds tod warteten und ihn feierten.
was ist mit der Dichterin Esma aus dem Stamm Beni Evs?
oder als er Dichter Abu Akaf ermorden ließ
er fragte öffendlich, wer mag mich von dieser frau befreihen?
Mohammed lobte den Mörder als einen Untertan, der Gott und ihm, dem Propheten, diente.
als Khadidscha mit ungefähr 67 Jahren starb, war Mohammed ein reicher Witwer. Aber auch Khadidscha war nicht unter den ersten Personen, die für das Paradies bestimmt waren. Wie stark Mohammeds Selbstwertgefühl unter der Ehe mit einer reichen Frau gelitten haben muss, könnte man aus dem Vers 38 der Sure vier schließen. Dort schreibt er fest, was zumindest auf sein Leben nicht zutraf: "Die Männer sind den Weibern überlegen ... weil sie Geld für die Weiber auslegen.
auch interessant oder?
er ließ sich doch aushalten von IHR, sie war die gefuchste Geschäftsfrau.
für mich ließ sich das alles so als ob er ein kompex gegenüber den frau hatte.
da stelt sich die frage doch... Wer war Mohammed, der seine persönlichen Interessen mit denen Gottes gleichsetzte?
auch und noch eine frage an alle gläubige hier.
wenn Gott den mann zu erst erschaften hatte, warum sind dann alle lebewesen zu erst weiblich? erst etwas später endscheidet sich ob es bei X oder Y-Chromosom bleibt.
MFG Gaja
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dann versuche ich einfach mal an dieser Stelle weiter zu machen:)
Zu dem Punkt, dass Aischa erst 9 Jahre alt gewesen sein soll. Das stimmt, nur hat man damals unter 9 Jahren nicht den Alter verstanden, den wir heute wahrnehmen. Das Alter der Mädchen (ob auch bei den Jungen ist mir unklar), beginnt erst mit der Puppertät, d.h. dass sie um die 21 Jahre alt gewesen sein muss, wenn sie 12 Jahre alt war, als die Puppertät begann. Auch soll Aischa eine Hilfe für den Propheten gewesen sein, dass würde dann einer 9 Jährigen widersprechen.
Dass der Prophet die Juden auf seiner Seite haben wollte seh ich so. Der Prophet Muhammed (asv.) ist zu uns allen Menschen gesandt worden, um den Islam zu verkündigen. Nicht nur an die Juden sondern an alle Menschen hat er sich gewandt, warum auch nicht, dass ist schließlich die Aufgabe eines Propheten. An Muslime im heutigem Sinne hätt er sich schlecht wenden können, weil es keine gab.
Zu den Kriegsversen im Koran ist zu sagen, dass der Koran mal hier mal da, mal dieser Vers mal jener Vers gelesen werden sollte, sondern komplett Kapitel für Kapitel, schließlich ließt du doch andere Bücher auch nicht wild umher. Außerdem muss man wissen, dass Koranverse auf Ereignisse herabgesandt worden waren, und somit Verse bzw. Suren(Kapitel) eine eigene Geschichte erzählen, so wie auch die Kriegsverse. Die Muslime wurden angegriffen, Muhammed (a.s.v.) wurde angegriffen so wie ziemlich alle anderen Propheten auch mal angegriffen worden waren. Der Prophet Muhammed (a.s.v.) ist ein sehr barmherziger, aus meiner Sicht hätte er aus eigener Entscheidung keiner Fliege etwas angetan, so auch nicht, wenn er angegriffen werden würde. Das heißt, dass diese Verse Verteidigung aussagen, und dass der Prophet sich auch durch gewalt Verteidigen soll, letzen Endes hat Gott ihn nicht zu uns gesandt, damit er dann durch Menschenhände getötet werden soll.
Außerdem hat Mohammed so ziemlich kaum selber im Islam entschieden, sondern befahl nur den Befehlen Gottes.
Ach ja, dass der Prophet mehrere Frauen hatte lag daran, dass einige Frauen zu ihm kamen um bei ihm Schutz zu suchen, würde er unverheiratet mit den Frauen bleiben, so wäre es eine Art des Unzucht, und dies ist wiederum eines der größten Sünden, die es im Islam gibt. |
Shalom, nun schalte ich mich ein
Also der erste Absatz den du schreibst ist für mich sehr verwirrend (Alter)
Und das mit den Juden seh ich so (ist jetzt kein Angriff, nur meine Meinung) Ahmad wollte unbedingt ein Prophet sein, und seine eigenen Jünger haben, doch kaum jemand ist ihm nachgefolgt.. die Juden schon garnicht, denn die nahmen in ihrer Eitelkeit nichtmal Jesus an und sie (Juden) sind arogant, deswegen kamen da solche Sätze im Kuran "Tötet die Ungläubigen" "Allah hasst die Juden und Christen".
Auffalend ist auch im Kuran, dass in bestimmten Situationen der "Prophet" deutlich bevorteilt wird - durch Kuransuren.
Auf Wunsch zeige ich solche.
Das mit den Kriegssuren ist meiner Meinung nach so, ein Paar sind tatsächlich zur Verteidigung gedacht, aber ein Paar andere eben für die Ausbreitung des Islams, das ist tatsächlich so, auch wenn man das gesamte Kapitel, der jeweiligen Sure liest, der Kuran ist meiner Meinung nach sehr durcheinander in solchen Sachen.
Amin
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,auch und noch eine frage an alle gläubige hier.
wenn Gott den mann zu erst erschaften hatte, warum sind dann alle lebewesen zu erst weiblich? erst etwas später endscheidet sich ob es bei X oder Y-Chromosom bleibt. "
Erstens ist das ja blödsinn. Die Anlage zum Geschlecht ist ja von Anfang an vorhanden, also XX oder XY. Erst während der Embryonalentwicklung werden diese Anlagen aussen sichtbar, wohin also die Anlage der Eierstöcke/Hoden etc. wandern entscheidet sich durch die Chromosomenkombination.
Zweitens: Im Koran steht nicht, dass erst der Mann erschaffen wurde, und dann aus Rippe oder was auch immer die Frau. Es gibt verschiedene Verse, demnach erschuf Gott den Menschen (Mann und Frau) aus einem ,Wesen".
Zu den Versen kann ich auch nur sagen, dass man den historischen Kontext beachten muss. Auch finden sich Verse über Gerechtfertigung des Kampfes. Hier wird immer klar, dass es sich um eine Verteidigungssituation handelt. Wenn erwünscht könnte ich einige raussuchen, falls ihr mir nicht glaubt.[/quote]
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