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Ausführliche Reflexion












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13. Ein Exkurs: Die Auferstehung


Interreligiöse und interkulturelle Dialoge und Studien tragen zu einigen anderen möglichen Einblicken in eine Anzahl von christlichen Mysterien bei, die lange vielen Nicht-Christen, und zweifellos vielen Christen, geheimnisvoll geblieben sind. An dieser Stelle möchte ich über nur eines reflektieren, das nicht direkt in die Logik dieser Diskussion paszt, aber doch relvant dazu ist, nämlich die Auferstehung. Ich habe nicht vor, eine ausführliche Reflexion über diese christliche Lehre zu unternehmen, sondern ich möchte vielmehr eine mögliche Hilfe im Verständnis der Doktrin aufzeigen, das aus der Erkenntnis, dasz Ähnliches in anderen religiösen Traditionen existiert, hervorgeht.




Jede Kultur entwickelt eine Anzahl von Werten und kommt in diesem Prozesz dazu, bestimmte Dinge in höchster Wertschätzung zu halten.
Beispielsweise gibt es in der griechisch-römischen Religionskultur eine starke Neigung zu einem Körper-Geist Dualismus; und unter diesen beiden Elementen ist Körper ganz klar nicht so gut wie Geist. Man mag in der Tat die Haltung einiger populärer Versionen so zusammenfassen: “Körper schlecht, Geist gut”. Daher war für Plato die Welt der Ideen die reale, und die Welt der Materie und der Sinne die im Schatten liegende-wie die Schatten an der Wand der Höhle (Sinnesobjekte) mit dem Feuer (Gott), das von auszen auf verschiedene Figuren (Ideen) schien und Schatten warf. Für den gröszten Teil der griechisch-römischen Kultur galt der Körper als ein Gefängnis, das die Seele zeitweise einkerkerte. Als Konsequenz daraus entwickelten die Griechen die Idee von Unsterblichkeit, nicht des Körpers, aber des Seele. Daher war das beste, was man über eine hoch anerkannte Person sagen konnte, sein/ihr Geist würde weiterleben; er/sie ist unsterblich geworden oder tatsächlich sogar “vergöttlicht” wie die römischen Kaiser.


In der indischen Religionskultur war etwas ähnliches, und doch anderes, am höchsten bewertet. Der individuelle Geist, das Selbst, atman, wurde als vom groszen Weltgeist, Atman oder Brahman kommend interpretiert. Aber jedes atman war gefangen in einem andauernden Kreis von Wiederveinigung mit Materie, dem samsara Kreis der Reinkarnation, abhängig von den Verdiensten der vorherigen Inkarnation. Das beste, was passieren konnte, war die Unterbrechung des samsarischen Kreises, so dasz das individuelle atman befreit wurde (mokscha), um sich mit Atman wieder zu vereinigen.


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