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Hallo Pharao,
danke für die ausführliche Antwort !
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2Frage:
Was ist der Sinn des Lebens das fragt sich wohl jeder Mensch….. Ich sehe denn Sinn im Leben meine Träume war werden zu lassen, was oftmals schwer ist weil, ein das Leben nicht so gelingen will, wie ich es gerade haben möchte. |
Ja, Gott lenkt und der Mensch denkt ...
Das Wissen was richtiges und was falsches Handeln ist, ist wesentlich im Leben eines Menschen.
Heutzutage ist es in der "menschlichen" Gesellschaft üblich das es erlaubt ist Fleisch zu essen. Das Töten von unschuldigen, wehrlosen Tieren ist jedoch eine gottlose Handlung die uns in der Zukunft angelastet wird - wir müssen dafür büssen.
So ist der unwissende Mensch mit vielen verschiedenen sündhaften Handlungen beschäftigt die ihm nur schaden werden.
Der Mensch baut sich die grössten Traumschlösser und die mächtige, unüberwindliche Zeit, zerstört sie ALLE - sowohl die manifestierten als auch die geistigen.
Wieso?
Weil diese Welt nicht dafür da ist Gott zu vergessen, sondern sich wieder an Ihn zu erinnern.
| Zitat: |
3Frage
Ja einfach auf den Tot warten ein Mensch muss auch einmal sterben und solange wie man noch am leben ist kann man sich ja Gewissheit sammeln was nach dem, Tote kommt. ... |
Was du Sähst das wirst du ernten !
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| ...Ich kann mein leben nicht genießen, was ich sehr schade finde. ... |
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita, das es grundsätzlich zwei Arten von Genuss im Leben gibt:
- materieller Sinnengenuss
- transzendentaler Genuss
Das Wesen des ewigen Lebewesens ist es, nach Genuss zu suchen, aber wenn es den Genuss auf der zeitweiligen, illusorischen, materiellen Ebene sucht, identifiziert es sich nur mehr und mehr mit dem zeitweilig, materiellem Körper und vergisst seine wahre transzendentale, ewige Identität.
Da das Lebewesen ein kleines, abgesondertes Teilchen von Gott ist, ist es seine Natur dem Höchsten Herrn zu dienen. Dieser Dienest schenkt ihm alle Freude die es sucht, da es seinem ursprünglichen Wesen entspricht.
Entweder das Lebewesen dient der materiellen Natur, oder es dient dem Höchsten Herrn - es kann niemals zwei "Herren" dienen.
- Der Materialist sucht die Freude im Äusseren
- Der Spiritualist sucht die Freude im Innern
| Zitat: |
| .... Aber ich möchte nicht in ein Tier wiedergeboren werden, sondern in einen neuen Menschenkörper .... |
Du hast doch bereits einen menschlichen Körper !
Und somit hast du auch die beste Möglichkeit Vollkommenheit zu erlangen.
Handle jetzt, dann brauchst du nicht von der Zukunft zu träumen / Angst zu haben.
Die Veden, alt indische heilige Schriften, geben uns drei Arten transzendentalen Wissens:
Karma-kanda, das Wissen wie man fromm handelt um in der Zukunft materielle Freuden zu geniessen. Das geht bis hinauf zu einer Geburt auf den himmlischen Planeten (Svarga-Loka). Dort hat das Lebewesen die Möglichkeit materielle Genüsse zu kosten die die Freuden auf Erden um das tausendfache übertreffen (aus disem Grund ist es auf den himmlischen Planeten unmöglich Vollkommenheit zu erlangen). ABER das Leben auf den himmlischen Planeten ist zeitlich begrenzt! Sobald das Guthaben auf dem "Fromm-Handeln-Konto" leer geräumt ist, muss das Lebewesen wieder Geburt auf den Erdplaneten nehmen - und alles fängt wieder von Vorne an!
Gijana-kanda, das Wissen wie man in den unpersönlichen Aspekt Gottes (Brahman) eingehen kann. Das Brahman ist jenseits der materiellen Manifestation, jenseits des Kosmos. In diesem formlosen unpersönlichen Brahman gibt es kein Handeln und keine Wünsche und somit auch kein Leid. Wenn der Gijana-yogi (durch grosse Entsagung über viele Leben hinweg) die Ebene erreicht wo er keinerlei Verlangen mehr nach materiellem Sinnengenuss hat, erreicht er das Nirvana. Dies empfindet der Gijana-yogi als Glück. ABER in diesem Brahman gibt kein Ananda, keine transzendentale Freude.
Nach einer gewissen Zeit kehrt der Gijana-yogi, (da es das Wesen der Seele ist zu handeln und zu geniessen), wieder zurück in die materielle Welt, wo er handeln und geniessen kann.
Und alles beginnt von Vorne.
Upasana-kanda, das Wissen wie man die Höchste Persönlichkeit Gottes, durch Dienst (bhakti) erfreuen kann. Hier wird erklärt wie man durch aktive Tätigkeit Vollkommenheit erlangen kann. (nur Upasana-Kanda ermöglicht es uns ewiges Leben - Vollkommenheit - Gottesliebe, zu erlangen)
Aus diesem Grund wird in diesem Teil der Veden, weltliche Religion (frommes Handeln mit dem Ziel besser geniessen zu können) als oberflächlich abgelehnt.
Ebenfalls wird philosophische Spekulation, Gijana-yoga (mit dem Höchsten Einswerden) als höllisch betrachtet, da das Lebewesen dazu verurteilt ist untätig zu sein.
Sowohl Karma-kanda als auch Gijana-kanda haben ein egoistisches Motiv und sind zum scheitern verurteilt. Da sich jedoch die Lebewesen dem Höchsten Herrn nicht ergeben wollen, gibt Er ihnen die Möglichkeit (Karma-kanda, Gijana-kanda) des beschränkten, egomotivierten Handelns/Geniessens. Solange diese Handlungen in Einklang mit den Naturgesetzen (Karmagesetz, dem Gesetz von Aktion und Reaktion) sind, erlebt das Lebewesen eine eingeschränkte Art des Genusses. Und wenn sich das Lebewesen schlussendlich dem Höchsten Herrn ohne Motiv ganz hingibt, erfährt es höchste Glückseligkeit, wird von allem Leid befreit und kann wieder in die transzendentale Welt zurückkehren.
Du siehst also, das es auf jeden Fall IMMER transzendentales Wissen von Gott benötigt um glücklich zu sein - sowohl auf der materiellen Ebene als auch um Vollkommenheit zu erlangen um nach Hause in die transzendentale Welt (Vaikuntha) zu gelangen.
Das eigentliche Ziel von Religionen ist es, den Menschen zu erheben. Aber zur Zeit lehren die Religionen auf der Welt nicht einmal mehr das Wissen des Karma-kanda.
Wieso nicht ?
Weil die Religionsführer keine Selbst- und Gottes-Erkenntnis haben.
Sie lehren lediglich "Glaube an den und den Messias/Propheten" und du wirst gerettet werden.
Aus disem Grund wenden sich die Menschen mit gutem Grund von diesen künstlichen "Himmelsversprechungen" ab - sie sind nichts andere als hohle Versprechungen, ohne jedes Wissen/Erkenntnis.
Das eizige was dabei jedoch gerettet wird, ist die Machtstruktur die die Religionsführer aufgebaut haben. Wobei auch diese durch die unüberwindliche Macht der Zeit weggewischt wird.
Gruss
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