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Ich bin sechzehn Jahre alt und leider durch den Suìzid meines besten Freundes im Januàr dieses Jahres insbesondere mit dieser Todesúrsache in Berührung gekommen. Deswegen habe ich mich sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigt und habe vor kurzem einen gänzlich neuèn Eindruck hinsichtlich des Fortbestands der unsterblichen Seele gewonnen.
Die Grundlage meiner Philosophie ist Thomas Hobbes, der weit weniger flexible Ansichten vertrat als beispielsweise Kant, mit dem sich mein bester Freund spezièll auséinândersetzte. Es handelt sich um die starre Ansicht, daß Kausalität unser aller Leben bestimmt: Wir tun etwas, weil weil wir zuvor das getan haben, was wiederùm eine Folger jener Tat war ... und so weiter. Die äußeren Eindrücke, die wir sammeln, nehmen also den größten Einfluß auf uns. Wir sind nicht in der Lage, unser Umfeld zu steuèrn, zu entscheiden, welche Eindrücke auf uns zu wirken haben. Wir können also nichts dafür: Der Mensch ist eine Maschine! Das Einzige, das noch Einfluß auf die Kausalität üben kann, wäre der uns gegebene Gen-Code, in dem manche Grundéigenschaften veránkert sind. Wir können nichts daràn ändern.
Diese Haltung suggeriert die Existenz des Schicksals und schließt gleichzeitig jene der Hölle und des Himmels aus, da man nicht rechtens dafür bestraft oder belohnt werden darf, für das man konstruíert wurde.
Also im Klartext: Wenn uns der liebe Gott erschaffen hat, hat er auch alle unsere Fehler und zukünftigen Sünden bedacht. — Wir sind nicht besser oder schlechter als irgend wer sonst, wir können gar nichts falsch machen: Was auch immer wir tun, es ist genau auf die Weise vorbestimmt, wie wir es tun.
Ist die unsterbliche Seele dann vielleicht ein Fließbandprodukt?
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Diese Gedankengänge sind logisch und richtig.
Vergesse eines aber dabei nicht:
Jede Seele strebt auf das Glück zu.
Manch eine Seele verrennt sich dabei derart, dass sie erst spät merkt, wie viel Unglück sie dabei verursacht hat.
Es ist nicht Gott, der/die bestraft oder belohnt.
Es ist nicht Gott, der/die richtet.
Es ist die Seele selbst, die sich zu neuen Prüfungen entschließt, um das Leiden, das anderen und somit auch ihr entstand (denn wir sind alle Eins) wieder in Freude umzuwandeln.
Diese Prüfungen – wenn sie denn richtig verstanden wurden – führen die Seele allmählich zu ihrer wahren Natur: Gott! Und das ist die Belohnung.
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Hey inktvis, hey Martin,
Das sind eine der schönsten Beiträge die ich bisher hier gelesen habe. Es ist eine Philosophisch reine Äußerung, eine Darbietung die einem warm ums Herz werden lässt. Ich danke euch.
Und so soll es sein, jeder Mensch ist gleich, in dem was er tut, und in dem was er denkt.
Nur seiner Selbst kann man bestrafen, nur der Mensch also die Seele kann vergeben.
Sie alleine findet den Weg jedes einzelnen, und wenn wir Fehler machen, dann machen wir diese, doch wir werden aus ihnen lernen.
Die Unsterbliche Seele ist das Universum, sie ist Materie, sie ist die blühende Rose in "Gottes Garten"
Wer sich Selbst findet, findet die Erleuchtung.
Liebe Grüße Darcul2
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