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Nur mal so, habe ein Thema verfehlt.
siehe hier:
http://www.geistigenahrung.org/viewtopic.php?p=110455#110455
Manchmal schreibt man auf ein Thema, es erweitert sich und nimmt Punkte mit rein, die dann in ein anderes Thema gehören. Aber ist nicht doch alles fließend ? Eins fließt ins andere.
| Zitat: |
"Es ist die Geistigkeit, die in jeder Seele wirksam ist und Lebewesen und Menschen drängt, den Prozeß der Bewußtwerdung, auf höhere Entwicklungsstufe den Prozeß der Bewußtmachung zu vollziehen. Beide Proezesse ermöglichen es der Seele, alles, was mit ihr oder in ihr geschieht, bewußt zu erleben und es sich dadurch zur echten: beachteten und verwertbaren Erfahrung zu machen."
"Betritt der Mensch die höchsten Stufen seiner inneren Entwicklung, so existiert er nicht mehr nur für sich, sondern in erster Linie - letzten Endes ausschließlich - für die anderen. Er versteht sich als Werkzeug des Göttlichen Willens und gibt die Kraft und die Liebe Gottes den Geschöpfen unverändert weiter. Und das kann er nur tun, wenn keine nennenswerte Spannung zwischen dem inneren und äußeren Menschen besteht, weil sie Eins geworden sind.
Aber auch dann reichen für die Arbeit die eigenen Kräfte nicht aus. Der Mensch kann sich erst dann für die Verwirklichung des Reiches Gottes einsetzen, wenn er mit seiner Seele sowohln in Gott als auch in Jesus so weitgehend hineingewachsen ist, daß zum Zentrum seiner Geistigkeit das Christus-Bewußtsein geworden ist. "
"Damit auf der Erde Veränderungen, die zum Guten führen, zustande kommen, muß zuerst die Gesinnung des Menschen geändert, und zwar veredelt werden. Wer am Reich Gottes arbeitet, arbeitet an der Veredelung der Gesinnung des Menschen. "
"Das Reich Gottes kann auf Erden nur dann verwirklicht werden, wenn jeder, der von Gott erfaßt ist, sich Mitmenschen und Mitseelen zuwendet. Die Arbeit am Gottesreich ist die Arbeit an den Seelen. Und Arbeit an den Seelen bedeutet die Förderung ihrer Entwicklung. Das Reich Gottes wird zuerst in den Seelen und erst durch sie im irdischen Leben verwirklicht."
"Die Anwesenheit Gottes in allem zu erkennen, bedeutet aber, daß für den Menschen das Reich Gottes auf Erden zur Wirklichkeit wird. Gott "erscheint" für ihn in all seinen Geschöpfen: er scheint durch sie hindurch. - "Durchscheinen" - heißt griechisch: daphenein; das Wort bedeutet ferner: hervorleuchten, sichtbar werden, anbrechen.
Das Reich Gottes ist jenes 'Reich', in welchem die Diaphenie Gottes stattfindet, in welchem Gott in seinen Geschöpfen sichtbar wird, in ihnen erscheint. Demjenigen, der am Reich Gottes arbeitet, scheint, und ds heißt: leuchtet Gott in allem auf und leuchtet durch alles hindurch. Der Mensch merkt, ja er erlebt in allem - ganz konkret - die Anwesenheit Gottes."
"Das Reich: die Welt, das Universum, ist Gottes, weil Gott überall anwesend ist. Und noch mehr: Es ist sein Reich, weil alles, was es gibt, aus Gott hervorgegangen ist, alles, ist - letztlich - eine 'Aufforderung' Gottes."
"Es ist ja nicht die Bestimmung des Menschen, zu Gott zu werden. Seine Bestimmung ist es, jenen Platz in der Gesamtheit aller Seelen einzunehmen, der für ihn von Anfang an bestimmt ist."
" Es ist Gott, der jede Seele 'ausgedacht' hat: Jede Seele ist ein 'Gedanke' Gottes. Versucht der Mensch sich selber als 'Gott' zu denken, so erfährt er nur das, was alle, die sich für 'Gott' hielten, früher oder später erfahren mußten: die ernüchternde Tatsache, daß sie nach wie vor hinfällige Menschen sind."
"Auch das Gotteserlebnis ist ein Liebesakt, und auch diese Liebe manifestiert sich im Tun.
Der Mensch, der immer mehr mit Gott verbunden ist, verändert sich innerlich."
"Der Mensch, der Gott erlebt, der entrückt und entzückt und ganz in der Ekstase ist, vergißt nicht nur sich und alles Menschliche, alles Irdische, sondern selbst das, daß es Gott ist, mit dem er sich vereinigt."
"Doch jeder Mensch, der sich an Jesus wendet (z.B. im Gebet), steigert die Kontaktfähigkeit. Der echte Glaube, der zeitweise auch auf den unteren Entwicklungsstufen aufleuchtet, schafft mit den Himmlischen einen Kontakt, der auch dann bestehen bleibt, wenn der Glaube - nach dem Höhenflug - wieder abflaut.
Ist aber der Glaube des Menschen während Inkarnationen nicht auf Jesus ausgerichtet, oder meint jemand, keinen Glauben zu haben, so ist seine Seele dennoch in JESU Seele aufgenommen."
"Leben bedeutet für die Seelenhierarchei bewußtes Leben. Und das bewußte Leben besteht im Austausch zwischen den Seelen sowohl untereinander als auch mit den über udn unter ihnen stehenden Seelen. So gibt es auch im mystischen Leib Christi zwischen der 'Hauptseele' des Leibes: Jesus, und den Einzelseelen oder Seelengruppen in den 'Zellen', 'Organen' und 'Gleidmaßen' einen regen Kontakt."
"In ähnlicher Weise spielt sich das Leben im mystischen Leib Christi ab. Dessen 'Hauptseele': Jesus, steht ständig im direkten Kontakt zu sämtlichen Seelen in seinem Lichtleib und ist über den Zustand und alle Vorgänge laufend informiert. Und auch er greift überall dort helfend ein, wo seine Hilfe nötig ist."
"Jesus wurde am Kreuz, als er sich mit Gott vollständig und für immer vereinte, zu Christus. Dadurch wurde in ihm Christus der zweite Aspekt Gottes, zur irdischen Wirklichkeit, und sein Leib, der zu dieser Zeit wahrhaftig sein Leib war, sein Lichtleib, wurde zum 'Leib' des zweiten Aspektes Gottes: zum mystischen Leib Christi."
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Näheres zu erfahren in:
Quelle: Anatomie der Seele
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