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Guten Morgen zusammen,
Hallo AleynaNur!
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Das ist ein Phänomen was man tagtäglich beobachten kann, wenn man in einer Klinik o.ä. tätig ist. Obwohl die meisten Deutschen nicht gläubig sind, (also in Berlin ist das auf jeden Fall so, in Bayern sieht es wohl wieder anders aus) fangen sie an zu beten und Hilfe von Gott zu erfflehen, wenn sie merken dass es bald zu Ende geht. Es stellt doch eine Ungerechtigkeit gegenüber Gott da, das ganze Leben lang seine Gebote zu Missachten und sich ihm nicht hinzugeben, und erst umzukehren, wenn man merkt, dass die Zeit nahe ist.
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Bei dieser Aussage, stimme ich dir voll und ganz zu, allerdings habe ich Diskussionen mit einer Freundin, die sehr Bibelgläubig ist und sie sagt, wenn man Jesus für sich annimmt, dann folgt als Folge dieses Schrittes ein gottesfürchtiges Leben.
Ob das stimmt, muss man wohl an jedem einzelnen überprüfen, ich kann es mir schon vorstellen, aber sie sagt auch, dass laut Bibel, wie ich schon gesagt habe, jeder Mensch jeder Zeit zu Jesus finden kann und durch ihn erlöst werden kann- NUR damit ein gottesfürchtiges Leben möglich ist, kann das doch nicht erst in allerletzte Minute geschehen, oder?
Also, du siehst, wir sind da schon irgendwie einer Meinung, was die Ungerechtigkeit dieser Sache gegenüber Gott betrifft, auch wenn er ser einzige ist, der wissen kann, wer ein reines Herz hat und wer nicht.
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| Mit der Christlichen Ansicht bezgl. Jesus als Erlöser habe ich deswegen ein Problem, bzw. kann es nicht nachvollziehen, weil es den Menschen in eine Passive Situation im Glauben versetzt wenn er der Meinung ist, es wäre sowieso schon jemand für seine Sünden gestorben und man müsse nur Glauben. Im Islam ist jeder Mensch für seine Seele selbst verantwortlich und es kann niemand für die Taten anderer zur Verantwortung gezogen werden und auch niemand Fürbitte einlegen |
Zu dem Punkt kann ich dir auch nur zustimmen- aber wieder: wenn ein Mensch Jesus als seinen Erlöser annimmt, folgt angeblich kein passives Leben, sondern dieser Mensch bemüht sich, dass er ein gottesfürchtiges Leben führt.
Im Islam kann keiner Fürbitte einlegen, dass ist richtig, aber dennoch brauchen die Muslime Muhammad um zu Gott zu gelangen- ein Mittler ist immer notwendig.
Bei den Bahai ist auch jeder Mensch für seine Seele selbst verantwortlich, aber Fürbitte gibt es.
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»Die Gnade wirkungsvoller Fürbitte ist eine der Vollkommenheiten, die die vorgeschrittenen Seelen wie auch die Manifestationen Gottes haben. Jesus Christus hatte die Macht, um Vergebung für seine Feinde zu bitten, als Er auf Erden weilte, und sicherlich hat Er diese Macht jetzt noch. 'Abdu'l-Bahá erwähnt niemals den Namen einer verstorbenen Person ohne zu sagen: 'Möge Gott ihm vergeben!' oder Worte gleicher Art. Auch Anhänger der Offenbarer haben diese Kraft des Gebetes um Vergebung für Seelen. Wir dürfen daher nicht denken, daß manche Seelen, die in völliger Unkenntnis Gottes hinübergegangen sind, zum Dauerzustand des Leidens und des Untergangs verdammt sind. Die Kraft wirksamer Fürbitte für sie ist immer vorhanden ...«²
(Secundaer Literatur, Baha'u'llah und das Neue Zeitalter)
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| ührt dann dazu, dass wir den gemeinsamen Ursprung unserer monotheistischen Religionen nicht mehr wahrnehmen (Christen = 10 Gebote, Muslime = 5 Säulen) und denken, es wären völlig unterschiedliche Religionen, was nicht der Fall ist. |
Auch hier hast du recht! Ich finde es auch sehr schade, dass die Menschen sich den Gemeinsamkeiten nicht bewusst sind!
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"O Völker der Welt! Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in inniger Liehe und Eintracht, in Freundschaft und Verbundenheit.
(Abdu'l-Baha, AUF PFADEN DER GOTTESLIEBE)
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@ Unien
Was willst du uns denn damit sagen?
Verrennen wir uns hier irgendwohin? Ich denke eher, wir haben hier einen schönen Gedankenaustausch, wo keiner dem anderen irgendwie grantig oder so antwortet (mein Gefühl)
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