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Getrennt von Gott












Lieber Searcher, ich habe Deinen Text durchgelesen und finde dass das Agnostische einfach das ist, was Dir am besten liegt.
Agnostisch zu sein heißt ja nicht atheistisch zu sein.

Wenn Dir das Christentum, so wie es Dir vermittelt wurde letztlich nur Ängste eingebracht hat, was ist dann der Erfolg davon? Diejenigen, die einen Glauben von Furcht und Verdammnis lehren, sollten sich mal fragen: Wo könnte grenzenlose Liebe eine Grenze haben? Wie könnte ein allmächtiger Gott eine Gegenmacht haben? Wieso brauchen wir für die Fehler, die wir begangen haben (sollen), einen Sündenbock, der an allen Sünden schuld ist? Wenn Liebe selbst die Hölle zum Himmel macht, wie könnte uns dann der Himmel verweigert werden? Sind wir denn nicht immer frei, zu lieben? Wo ist das "Getrennt von Gott", wenn Gott allgegenwärtig ist?
Vielleicht dort wo mit Furcht gelehrt wird: in den Köpfen von Menschen, die nicht auf ihr Herz hören. Als allermindestes sollte die Liebe zu Gott größer sein, als die Furcht vor dem Bösen.

Denn alle Religionen wurden zum Seelenheil des Menschen gegründet. Dennoch hat nichts zu soviel Gewalt geführt, wie der Gedanke der Überlegenheit der eigenen Religion. Selbst heute noch sind viele Menschen davon überzeugt, der eigene Weg sei der einzig richtige. Dem Hinterfragen wird meist mit Zitaten begegnet. Und überhaupt sollen wir glauben wie ein Kind! Sind es aber nicht gerade die Kinder, die am meisten fragen?

Meine Meinung:

Willst Du einen Menschen wirklich kennen lernen, vertraue alleine auf Dein eigenes Erleben und nicht darauf, was Dir andere über ihn berichteten. Das Selbe gilt auch für Gott. Wenn Du glaubst bereits alles über Gott zu wissen und Dein Wissen auch noch auf das gründet, was andere sagten oder was geschrieben steht, dann kannst Du Gott nicht wirklich kennen lernen.
Himmel oder Hölle!
Wer gutes tut, mit dem Hintergedanken, in den Himmel zu kommen und schlechtes nicht tut mit dem Hintergedanken, nicht in die Hölle zu kommen, der handelt viel eigennütziger als ein Atheist, der das selbe tut, oder nicht tut, und dabei nicht an einen richtenden Gott glaubt.
Und wenn Auf der Erde bedingungslose Liebe herrschte, dann bräuchten wir gar keine Religionen!
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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