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Angst vor Hölle! Hilfe! Was soll ich noch glauben?












@ Assilem!
Zitat:
Wenn man als Mensch angst vor der Hölle hat ist man nicht selbst schuld. Es ist natürlich angst zu haben, denn die Hölle ist so grausam, dass selbst die Vorstellung nicht reicht es annähernd zu fassen.

Aber die Hölle ist in jedem Falle selbst geschaffen und eben durch die Angst davor wird sie real.

Zitat:
In der Hölle ist Gott nicht anwesend. Schrecklich.

Ganz genau! Schreckliche Vorstellung es gebe einen Ort an dem die Allgegenwart nicht wäre.
De gibt es nicht, denn die Allgegenwart ist allgegenwärtig.

Zitat:
Es ist mehr alles sinnvoll über das Leben nach dem Tod, bzw. über die Hölle nachzudenken.

Jawohl, vor der eigenen Imagination Angst haben sollen, damit sich diese Angst verselbstständigt.
So schaffen es dann Sekten, Menschen gefügig zu machen, denn Angst lähmt.
So erschafft man auch religiöse Neurosen, wie sie manche Menschen hatten, die ich bereits behandelte.

Zitat:
Durch diese Angst, die Menschen haben klopft Gott an unser Herz.

Das wollen uns herrschsüchtige Religionsvertreter glauben machen.
Das Gegenteil ist der Fall!
Liebe Deine Feinde! So wollte es Jesus.
Liebe die Dunkelheit, denn Liebe ist das Licht, das in die Dunkelheit scheint und die Dunkelheit muss weichen.
Niemals muss das Licht vor der Dunkelheit weichen, denn die Dunkelheit kann nicht ins Licht strahlen.

Zitat:
Er möchte nicht, dass wir in die Hölle kommen, sondern möchte, dass wir die Ewigkeit bei ihm verbringen!

Weil es in Wirklichkeit keine Hölle gibt.
Die Hölle ist eine Imagination.
Die Überwindung der Illusion, es gebe ein Fern von der Allgegenwart beendet ebenfalls die Höllenerfahrung.

Zitat:
Das ist nur möglich, wenn wir erkennen, dass wir sündig sind, d.h., dass wir nicht so leben wie Gott es möchte. Wir leben ohne ihn.

Wir müssen uns also klein machen.
Wir müssen erkennen, dass wir schlecht sind wenn auch wir in Gottes Bilde geschaffen wurden (Genesis).
Was für ein Bild muss denn dann Gott sein?
Nein, in uns allen wohnt Gott und bildet den Grund unseres Seins!

Zitat:
Wenn wir Gottes Opfer am Kreuz annehmen und glauben, dass Jesus für meine Sünden gestorben ist ...

Die Ursache kann nicht zeitlich nach der Wirkung kommen.
Dinge, die Heute geschehen, können nicht die Ursache sein für etwas, das vor 2000 Jahren geschah.

Zitat:
und ihn als HERRN in unserem Leben annehmen, vergibt er uns,

Gott muss nicht vergeben, denn Jeder Vergebung müsste eine Verurteilung vorausgehen. Gott aber ist Liebe und Liebe ist Verständnis. Selbstsüchtige Wege machen den Weg zurück zu Erkenntnis der Göttlichkeit in allem zwar schwerer, aber es dauert dann lediglich etwas länger. Für Gott der/die ohnehin außerhalb der Zeit steht, ist das kein Problem.


Zitat:
wenn wir es ehrlich meinen und wir kommen dann nicht in die Hölle, sondern in den Himmel, wo Gott ist.

Gott ist überall außer in der absurden Vorstellung eines Menschen, es gäbe ein Fern von der Allgegenwart. Hier obliegt es dem Menschen, sich „Gott-freie“ Räume zu gestalten.

Zitat:
Die Hölle und der Himmel werden für immer und ewig bestehen.

Die Hölle basiert auf einer Illusion, des Getrenntseins von Gott.
Illusionen können jederzeit überwunden werden, da sie nicht wirklich sind.

Zitat:
Du musst die Entscheidung treffen, wo du sie verbringst. Gott zwingt niemanden.

Du sagst es, und Gott zwingt niemanden in die Hölle. Jede Seele kann über ihr Sein selbst entscheiden, hier wie dort. Einen Freien Willen haben wir und den müssen wir auch nie an den Nagel hängen.

Zitat:
Im Himmel, sowie in der Hölle gibt es nur freiwillige.

Ebenso ist der Eintritt sowie das Verlassen von beiden freiwillige Entscheidung.
Dogmen können da nichts ausrichten!
Es ist vor allem eine Frage der Akzeptanz des anderen in seinem tiefsten Wesen also seinem wahre Sein.
P.S.: Religiös sein, das bedeutet so viel wie, andere die eigene Vorstellung von und die eigene Beziehung zu Gott gestalten zu lassen.

Gläubigkeit braucht keine Religiosität.
Dennoch nenne ich Religiosität nicht schlecht.
Erst dann, wenn sie sich selbst als eine Absolution erteilt, als einziger Weg zu Gott zu fungieren, dann hat sie ihr eigentliches Ziel verfehlt.
Gott ist das Unausweichliche Ziel jeder Seelenreise.
Diejenigen, denen es an Toleranz fehlt, werden es selbstverständlich auch erreichen, aber sie werden eben länger brauchen.
Wir sind alle Eins, ein in Gott.

Ich verweise auf:

Wir alle sind der eine Gott

http://www.geistigenahrung.org/ftopic33966.html
Gläubigkeit braucht keine Religiosität.
aber religion hat doch auch mit gläubigkeit zu tun oder nicht?
und wenn es einen himmel gibt so gibt es doch auch eine hölle?

Mfg gralsbote
Lieber Gralsbote!
Zitat:
Gläubigkeit braucht keine Religiosität.
aber religion hat doch auch mit gläubigkeit zu tun oder nicht?

Ja, Religion braucht Gläubigkeit.
Und eine sich die Absolution erteilende Religion braucht Leichtgläubigkeit.

Zitat:
und wenn es einen himmel gibt so gibt es doch auch eine hölle?

Der Himmel ist das nah bei Gott.
Die Hölle ist das Fern von Gott.
Da Gott aber allgegenwärtig ist, ist der Himmel in Wirklichkeit überall und die Hölle in Wirklichkeit nirgends. Jede andere Wahrnehmung ist eine Illusion.
Zitat:
Im Himmel, sowie in der Hölle gibt es nur freiwillige.


Zitat:
Ein überzeugter Atheist, der gerade gestorben ist, findet sich in einem dunklen Gang wieder.
Er entdeckt ein Schild: "Zur Hölle". Er hat keine andere Wahl als den Gang zur Hölle zu folgen.
Er trifft nach geraumer Zeit an eine Türe, die nicht verschlossen ist. Der Atheist betritt die Hölle und traute seinen Augen nicht.
Heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar, fröhliche Menschen tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse.
Der gerade verstorbene Atheist geht am Strand entlang, bis er plötzlich eine Gestalt mit einem Pferdefuß und einem Schwanz in einem Strandkorb sitzen sieht.
Er geht auf die Gestalt zu und fragte diese, ob er denn der Teufel sei. Dieser bejaht dies und begrüßt den Neuankömmling in der Hölle äußerst herzlich.
Er schickt den Atheisten nach dem Geplauder
an eine der Strandbars, um sich dort einen Drink zu besorgen.
Der Atheist holte sich einen Drink und schlendert am Strand entlang um die Hölle weiter zu erkunden.
Zwischen Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch. Neugierig blickte er in die Tiefe und erschrickt sich fürchterlich.
Er sieht am tiefen Grund von diesem Loch wimmernde, unbekleidete Menschen.
Es lodert ein heißes Feuer und wilde Bestien schlagen auf die Körper der Menschen ein.
Sogleich rennt der Atheist verwirrt zum Teufel und fragte aufgelöst, was denn das für ein Loch sei.
Der Teufel versteht die Frage nicht und so fragt der Atheist nochmals nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den Menschen dort hinten bei den Dünen.
"Ach," meint der Teufel, „das is für die Christen, die wollen das so.. "


Meinungen von Theologen zum Thema Hölle:

Zitat:
Nach Meinung mancher Theologen sei das Bild der Hölle heidnisch geprägt und komme in der Bibel genau genommen gar nicht vor. Der Begriff „Hölle“ sei aufgrund falscher Bibelübersetzungen entwickelt worden, wodurch sich die eigentlich heidnische Lehre der Hölle hätte weiter verbreiten können und mit dem Christentum in Verbindung gebracht worden sei. Es sei an keiner Stelle in der Bibel davon die Rede, dass alle Ungläubigen endlos gequält würden.

Einige katholische Theologen wie Hans Urs von Balthasar oder Gisbert Greshake versuchten einen theologischen Spagat zwischen Allerlösungstheorie und Höllendogma: Demnach gibt es zwar die Hölle, aber sie könnte am Ende leer sein, denn niemals wurde die ewige Verdammung eines bestimmten Menschen verbindlich gelehrt.

Nach ihren Vorstellungen von Barmherzigkeit und einem gütigen Gott lässt sich die Lehre von der Hölle nicht mehr mit diesen Vorstellungen vereinbaren

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6lle

Man kann sich mit der Angst vor der Hölle das Leben auch schon zur Hölle machen.
Gott soll doch genau das Gegenteil von Angst sein. Er soll Liebe, Hoffnung, Zuversicht bringen.
Angst ist das Werkzeug von Menschen, die Macht gewinnen/verteidigen wollen.
Wenn man das Prinzip der Moral verstanden hat, in etwa versteht was gut und böse ist und auch ein Gewissen mitbringt - dann braucht man niemanden, der hinter einem steht und mit der Peitsche droht und einem immer das Gefühl gibt, klein, unzulänglich und schlecht zu sein.
DAS, diese Angstmacherei, ist nicht göttlich. Sowas ist menschlich.
Und sie ist nicht nur menschlich, ich persönlich halte sie für destruktiv und berechnend.
Ein Mensch braucht keinen Glaube, um eine Moral zu entwickeln.
Auch Atheisten haben auch einen moralischen Anspruch und der leitet sich nicht von Gott ab.
Einen schlechten, bösen Menschen wird auch die Hölle nicht abschrecken.

Astrella
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