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Depression:
Tief in mir
unter meiner Seele
da gähnt ein schwarzes Loch
und saugt mir an der Freude
stets füll ichs auf
und es saugt noch.
Mal deck ich´s zu mit vielem Tun
Getöse und Geplapper
mit Streiten, Reden, und immun
gegen feindliches Geschnatter
Mal fü(h/l)l ich´s auf mit meiner Freud
und mit dem Licht der Liebe
die quillt ja bei Gelegenheit
mir mitten im Getriebe.
Einst füllte ich´s mit Alkohol
das ist mir nicht bekommen
drum fühl ich ohne Suff mich wohl
und setze mich versonnen
Am Rand des grossen schwarzen Lochs
lehn an der Seele Baum
und strahlend, in der tiefen Ferne
dieses geheimnisvollen Lochs
glimmt eine hoffende Idee
und trägt durch aller Pflichten Joch
oblieg ich ihnen manchmal gerne
auch in dem Seelenraum
jenseits der Nacht unter dem tiefen schwarzen See.
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