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Warum esst ihr Fleisch?













Wenn, warum esst ihr Fleisch?
Weil es schmeckt
65%
 65%  [ 15 ]
Weil es dazu gehört zum essen
21%
 21%  [ 5 ]
Andere Gründe(wenn ihr wollt)angeben
13%
 13%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 23

http://vegetarierbund.de/nv/dv/__Da.....ksalsspiel_des_Lebens.htm

Wenn sich das Bewußtsein der Menschen in der Welt ändert, wird sich auch viele verändern. Eher nicht. Und bis dahin ist es ein weiter Weg. So, wie ich mir jetzt die Aussagen von Menschen anschaue, komme ich zu diesem Schluß.
Deshalb aber bleiben wir alle Menschen, mit all unseren kleinen Unzulänglichkeiten und Fehlern und charakterischen Schwächen.

Auf dem Weg in ein anderes Denken bleibt man oft lange allein und unverstanden.


Nichtdestotrotz ist das Einhalten alter Sitten und Gebräuche auch ein Stillstand - doch Ziel ist die Vorbewegung - der Gedanken und vor allem die Erweiterung und Erhöhung des Bewußtseins. Gott wußte schon, warum er die Tiere mit in die Welt setzte.
Sie tragen das Kreuz für unsere Gelüste. Nur wird es noch von so wenige wahr genommen bzw. kennt man so viele Ausflüchte, Entschuldungen und Ausreden.


http://vegetarierbund.de/nv/dv/dv_1.....hroposophischer_Sicht.htm

Zitat:
2. Ethik und Naturwissenschaft

Ein gebildeter Naturwissenschaftler von heute wird für die Verwendung des Begriffes Ethik in Verbindung mit dem Begriff Vegetarismus nur ein mitleidiges Lächeln übrig haben. Für ihn ist der Ernährungsvorgang ganz klar ein sich chemisch-physikalisch abspielender Prozeß in einem durch die Elemente des periodischen Systems aufgebauten physischen Körper. Es ist die rein monistische Anschauungsweise, welche beim Menschen weder Seele noch Geist anerkennt. In Frankreich wurde der Begriff geprägt:

L'homme la machine! - der Mensch, die Maschine.

Von seinem Standpunkt aus kann ein solcher Mensch, der das vertritt, die Naturverhältnisse nicht anders beurteilen. Er fühlt sich durch alle ihm bekannten chemisch-physikalischen Vorgänge bestätigt.

Wenn es trotzdem gewagt werden soll, einen Ernährungsvorgang mit der Ethik zu verbinden, dann ist es unerläßlich, einen anderen Standpunkt einzunehmen, von dem aus sich dann eine andere Sicht ergibt. Eine neue Erkenntnis geistiger Weltwirksamkeit muß errungen werden. Dies ist allerdings erst seit Beginn dieses Jahrhunderts möglich geworden. Die anthroposophische Geisteswissenschaft Rudolf Steiners brachte die neue Erkenntnismethode. Der nur sezierende Analytiker allerdings wird sich mit dieser neuen Art, in die Weltwirklichkeit einzudringen, sehr schwer tun.

Zitat:

4. Mensch - Natur - Kosmos

Es wird notwendig sein, eine Antwort auf die Frage zu gewinnen: Wie sind die Zusammenhänge von Mensch, Natur und Kosmoszu beurteilen? Dann können auch die wirkenden Kräfte, die das Sein des Menschen bestimmen, gefunden werden. Sogleich dürfen wir uns aber auch im klaren sein, daß alle Kräfte eine nicht sinnliche Erscheinung darstellen.

Ihre Wirkungen können gemessen, gewogen und gezählt werden. Als Medium dienen die materiellen Stoffe, die Elemente. Insofern diese gesetzmäßig den Kräften unterworfen sind, spricht man von Naturgesetzen und Naturkräften. Die seelischen und geistigen Kräfte umfassen einen anderen Bereich. In diesem ist die Ethik zu finden. Weil hier aber naturwissenschaftliche Meßmethoden nicht angewendet werden können, finden ihre Vertreter den seelisch und geistigen Bereich als nicht anerkennenswürdig.

Die seelischen Kräfte umfassen einen völlig anderen Seinsbereich. In diesem erst ist die Ethik zu finden. Die Pflanze wird normalerweise nach dem Prinzip der Kausalität betrachtet. Als Untersuchungsobjekt ist sie weder gut noch schlecht, weder brav noch böse, sondern nach dem Begriff der Naturwissenschaft völlig wertfrei.

Diese Anschauung hat für die Existenz des Menschen eine kaum zu überblickende Bedeutung. Dadurch, daß der Mensch sein Bewußtsein ganz von den die Natur und ihn selbst tragenden Geistkräften - die immer wesenhaft sind - abhebt, wird er auch in äußerlicher Weise von diesen frei. Er erlebt sich ungebunden als der eigenständige, unabhängige Mensch gegenüber den über ihm waltenden geistigen Schicksalskräften, die ihn ja doch in das Leben hereingestellt haben. Er glaubt der Hilfe, die aus einem religiösen Leben erfließt, nicht mehr zu bedürfen. Der Mensch ist gegenüber der geistigen Welt frei, selbstbewußt und eigenständig geworden.

Das war in der griechisch-römischen Kulturzeit (747 v. Chr. - 1413 n. Chr.) noch nicht der Fall.2 Da war der Mensch gemütshaft noch ganz in seine Götterwelt eingebunden. Die vor ihm ausgebreitete Natur war für von Naturwesen, wie Gnomen, Wasser - und Luftgeistern, erfüllt.3 Für den damaligen Menschen war es keine Frage des Glaubens oder einer vagen Meinung. Die Geisterfüllung der Natur war für ihn eine Wirklichkeit und diese war ihm in sein Wesen eingegeben.

Das ist der Grund, warum der Mensch damals in seinem Erkennen und Tun nicht frei war. Heute haben wir als Gabe der Naturwissenschaft das frühere aufgedrängte Wissen abgelegt. Dafür jedoch können wir nunmehr mit der neuen Freiheit - nicht mehr zwangsweise, sondern aus eigenem Entschluß - die Wirklichkeit der Welt neu erfassen. Das aber sind die zwei Komponenten des Seins: die sinnliche und die übersinnliche Welt.
Zitat:


Erst wenn man diese beiden Weltwirklichkeiten von Pflanze und Tier einander gegenüberstellt, ist es möglich, ein Bewußtsein zu entwickeln, welches die ethischen Hintergründe des Vegetarismus lichtvoll aufnimmt.

16. Vegetarismus - Freiheit - Ethik

Die Freiheit ist Wunschziel aller Hochkulturen, sie wird von den Philosophen untersucht und als Begriff immer neu gefaßt.20 Zahllose Menschen wollten sie verwirklichen und ebensoviele hinderten sie daran. Trotzdem ist sie der Inbegriff des Lebenswerten auf dieser Erde. Doch so sehr sie gesucht wird, ihre Verwirklichung steht aus. Sie stellt ein solch weites Feld dar, daß hier nur ein eng begrenzter Teilaspekt herausgegriffen werden kann.

Freilich meint da mancher Zeitgenosse: Das bringe ich nicht fertig, ich besitze den Willen dazu nicht. Dagegen muß man halten: Erst einmal handelt es sich darum, die astrale Einflußsphäre, die durch den Fleischgenuß so richtig wirken kann, zu stoppen. Um das wiederum zu erreichen, ist es notwendig,
die ethischen Hintergründe des Vegetarismus verständnisvoll in das Bewußtsein zu heben.




Biolek sagte in einer seiner Sendungen: er verzichte nicht auf Fleisch, aber er möchte das Tier sehen, dass in seine Pfanne wandert. Die Masse aber ist auf die durch grausame Tiertransporte geschundenen Tiere/Lebewesen angewiesen und diese tragen diese ganze Verzweiflung in sich. aber die wenigsten wissen, wie alles vor sich geht und interessiert sich auch nicht dafür. Diejenige, die wissen, schauen sich auch mal entsprechende richtungsweisende Dokumentationen an. Die, denen es egal ist und die sich darum auch nicht scheren und sich ihre Illsusion bewahren wollen, sehen sich so etwas nie an. Das sind meine persönlichen Erfahrungen, und ich habe viel über die Zusammenhänge nachgedacht. Wer ein großes Bezugsumfeld hat, wird wissen, wie Menschen reagieren und trotzdem: man ist nicht besser als andere, man hat nur angefangen zu reagieren. Und darüber nachzudenken. Das unterscheidet. Sich keine Weichzeichner-Brille aufsetzen, die Welt so sehen, wie sie ist und trotzdem die All-Liebe zu Menschen, Tieren und Pflanzen haben, ist sehr schwer in der Umsetzung, weil Emotionen immer dann da ist, wenn man sehr aggressiv konfrontiert wird. Man braucht manchmal gar nichts zu sagen. Spätestens nach einer Weile sehen es die anderen, die sehr genau beobachten, was sich jeder auf den Teller legt oder in den Mund schiebt. Dann beginnt das Hinterfragen und es beginnen Diskussionen. Ach, ja - ,man kennt es. Aber da muß man durch. Nur ist dem Menschen oft nicht bewußt, daß er das Leid der Tiere mit seinem Verlangen lenken kann. Hinterher jammern, wenn man die Statistik sieht, die ja so gern verborgen wird hinter dicken Türen, dann ist es zu spät. Wir sind in Freud und Leid mit der gequälten Kreatur verbunden und entscheiden über ihr Wohl und Wehe.

Also heißt es allgemeingültig: Tu anderen nicht an, was dir selbst nicht agentan werden soll. Gilt für alles, was es auf der Welt gibt. Nicht nur für Menschen.

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Hi Leute,
danke für eure reichlichen Antworten.
Ich bin als gelegentlicher Fleischesser, der Meinung, das Fleisch bald nur noch ein Luxus werden sollte.
Wir Menschen essen viel zu viel Fleisch, und umso mehr Fleisch wir essen, umso mehr Kühe und Schweine werden gezüchtet, und umso mehr Kühe und Schweine gezüchtet werden, umso mehr Getreide muss angebaut werden. Wir Menchen werden irgendwann die 9Milliarden Marke erreichen, reicht das nicht mal endlich?
Umso mehr Menschen die Fleisch essen, umso mehr wird gezüchtet und angebaut, doch woher nehmen, wenn kaum noch Platz da ist, um es anzubauen, oder zu züchten.
Wir nehmen uns, was uns gefällt, geben tun wir nur wenig zurück.
Die Natur ist der Leittragende, sie wird zersört. Aber sie kann sich auch ohne unsere Hilfe wieder regenerieren, wir hingegen, werden unter gehen. Doch werden wir bei diesem Untergang vieles an Tierisches Leben vernichtet haben.

Fleisch=Luxus
Fleisch=Viele gequälte Tiere
Fleisch=Kein Platz mehr auf Erden, wegen Überfüllung geschlossen.

Liebe Grüße an alle, ob Fleischkonsument oder nicht
by Dracul2
Hallöle Allseits

Also ich bin eine leidenschaftliche Fleisch -und Wurstesserin. Doch ich muss gestehen, dass sich das sehr schnell ändern würde wenn ich selbst schlachten müsste. Da würd ich dann doch lieber auf Fleisch verzichten.
Natürlich bedeutet das nicht, dass ich mich zb. nicht auch für Mehlspeisen erwärmen könnte. Dampfnudeln mit Vanillesosse sind eine Schwäche von mir. *gg*

Ich erklär mir das eher von der biologischen Seite her.... der Mensch ist als "Allesfresser" ausgelegt, genau wie der Bär z.b.. So gehört Fleisch zum natürlichen Speiseplan. Er sollte zwar nicht nur aus Fleisch bestehen, aber es ist dazugehörend.

Liebe Grüsse Hagebutte
Ich esse Fleisch, weil es mir nun mal schmeckt.
Am liebsten:
Geflügel (außer Wachteln O.o )
Rind (Kobe, sehr lecker)
etwas Schwein
Und weil ich kein unterschid von Fleisch zu Fisch mache auch Fisch
Ist schließlich auch ein Tier..

Art gerechte haltung, ist mir sehr wichtig.
Und ich kann manche nicht verstehen, die gerne Huhn oder anderes Fleisch essen, aber die Tötung an sich nicht sehn können, bzw.
Auf ein mal es nicht essen könn. Heucheleih mehr nicht
Guten Morgen, ihr lieben Mitschreiber.

Wie können Leichenteile nur gut schmecken? Ist doch ekelhaft!

Mit vielen lieben Grüssen Sputnik
Forum -> Plauderecke

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