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Wie kommt es, dass die Menschen zwar Frieden, Freiheit und Glück für sich selbst und für die anderen wünschen, aber dass sie trotzdem doch meistens daran vorbeigehen und es auch den anderen vorenthalten? Das kommt, weil sie noch nicht begriffen haben, dass sie diese kostbaren Güter erst an dem Tag finden werden, an dem sie sich entschließen, dem spirituellen Leben den Vorrang vor allen materiellen Errungenschaften, gesellschaftlichem Erfolg usw., zu geben.
Viele werden sagen: »Aber wir haben doch verstanden, dass materieller Besitz und Berühmtheit unsere tiefen Sehnsüchte nicht befriedigen können.« Und warum verhalten sie sich dann, als wüssten sie es nicht? Man sieht ständig wie sie dabei sind, sich häuslich in der Materie einzurichten. Aus diesem Grund werden sie sich erstens selbst nie wirklich frei, glücklich und im Frieden fühlen, auch wenn sie Erfolg haben und zweitens hören sie nicht auf, das Leben der anderen zu stören. Könnten sie an manchem Morgen beim Erwachen, sich nicht entschließen, wenigstens an diesem Tag zu versuchen, die spirituellen Werte an die erste Stelle zu setzen?
Omraam Mikhaël Aïvanhov
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